Fiktion
 
Es heißt, daß sich unser Wissen, das Wissen der gesamten Menschheit, alle fünf Jahre verdoppelt. Das kann doch nur bedeuten, das alle Menschen, die am Leben aktiv teilnehmen wollen, sei es in der Berufswelt, oder daß sie Ńnur auf der Höhe der Zeitě sein wollen, einem lebenslangen Lernprozeß unterliegen müssen.US-amerikanische Wissenschaftler von der Northern Illinois University haben eine Stadt der Zukunft entwickelt, Cyber City (ŃVenus Projectě). Hierbei handelt es sich um eine Stadt, in der die Technologie im Einklang mit der Natur stehen soll. Es gibt Parks, Gärten und Flüsse, die Häuser ordnen sich in konzentrischen Kreisen um ein zentrales Gebäude. Aber überall findet man modernste Technik.Die dort lebenden Menschen können sich mit Hilfe der Technik mit allen erdenklichen Informationen versorgen, jedem stehen die nötigen Geräte und Software zur Verfügung, sie haben die Möglichkeit das zu erlernen, was sie in ihrer momentanen Lebenssituation an Wissen benötigen. Lernende bilden Gruppen, die sich an Ideen und Zielen orientieren und nicht nach Altersstufen gegliedert sind, sie treffen sich zum Lernen entweder in einem der zahlreichen Nachbarschaftszentren der Stadt, oder finden sich über Netzwerke zusammen, wenn sich die Gruppe über die ganze Welt verteilt. Auf Grund der technischen Möglichkeiten haben sie Zugriff auf umfangreichen Datenbanken, Software und Simulationen, denn umfangreiche Bibliotheken gibt nicht mehr. Das Lernen findet nicht mehr in der Schule statt. Lernende können nach Bedarf Experten aller Fachrichtungen zu Rate ziehen, die sich über Netzwerke bequem zu schalten lassen, jederzeit stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die bei der Recherche und Auswahl des Datenmaterials sowie bei persönlichen Problemen zur Seite stehen. Aber das Lernen ist nicht mehr an Zeit und Ort gebunden, es steht jedem Lernenden frei, wann, wo und mit wem er lernen möchte. Damit wird die ganze Stadt zu einer Art Lehranstalt, in der die Bewohner die Möglichkeit haben ihr ganzes Leben zu lernen.
Venus Projekt
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