Disputation Bernadett Settele

Am 17.09.2020 fand die hochschulöffentliche Disputation von Bernadett Settele an der Universität Hamburg statt. Das Thema der Dissertation lautet: »Bildung in Performance. Kollektive ästhetische Situationen als Ausgangspunkt für Bildungsprozesse«. Als Erstgutachterin betreute Prof. Dr. A. Sabisch, als Zweitgutachter Prof. Dr. K.-J. Pazzini.

HFBK Graduate Show 19./20.09.2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 – 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen zu Besuch und Programm finden Sie hier.

Lukas Sonnemann »Zwischen-Bildlichkeit. Zur Frage bildlicher Übergänge und Bildgrenzen« (Image, 07/2020)

In der aktuellen Ausgabe der »Image – Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft« ist ein Artikel von Lukas Sonnemann erschienen, der auf Basis eines Vortrags im Nachwuchskolloquium »Bildhandeln« entstand.
In den letzten Jahren zeigt sich ein intensiviertes Interesse an der Frage der Relationierungsweisen von Bildern in Kunstgeschichte, -theorie und -pädagogik. Plurale Bildformen, Serien, aber auch temporäre Konstellationen, wie sie für beispielsweise Kunstausstellungen typisch sind, rücken so verstärkt in den Fokus auch bildtheoretischer Reflektionen. Auf Grundlage der Diskurse um das ›Bild im Plural‹ wie um die ›Ikonischen Situationen‹ wird in dem Aufsatz der Frage nach der ›Umweltkorrespondenz‹ von Bildern nachgegangen. Beide Ansätze verweisen auf eine produktive Ergänzung durch einen phänomenologischen Bildbegriff im Kontext einer visuellen Syntagmatik. Die Frage nach dem singulären oder relationierten Bild lässt sich damit als performative und mediale Modalisierung der Bilderfahrung ausweisen.
Der Artikel ist online hier verfügbar.

Anmeldung zum Lernbereich Bildende Kunst im WiSe 20/21

Ab sofort können Sie sich als Student*in für den Lernbereich Bildende Kunst anmelden. Weitere Informationen zur Anmeldung für die Lernbereiche finden sie hier. Des Weiteren finden Sie in dieser Datei Informationen zum Aufbau und zu den Inhalten des Lernbereichs. Ein Anmeldung für den Lernbereich Bildende Kunst erfolgt via formloser E-Mail (Name, Vorname, Matrikelnummer, Studiengang, Mailadresse) mit dem Betreff »Lernbereich Bildendende Kunst« an: andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

Open Call: 9. Studentische Tagung zur Kunstvermittlung zum Thema »Resonanz« 13. – 15.11.

Schnellerer Alltag, komplexe Zusammenhänge und globale Fragestellungen. Die Verarbeitung der Flut alltäglicher Reize und herausfordernder Problemstellungen kann unsere Offenheit für unerwartete Impulse einschränken und die Umwelt in ihrer rationalisierten Form manchmal starr und schlicht erscheinen lassen. Um in dieser Welt den Blick über das eigene Selbst hinaus zu erweitern und sinnstiftende Begegnungen zu ermöglichen bzw. zu fördern, ist eine Suche nach einem gesunden Sich-ins-Verhältnis-Setzen zur Umwelt notwendig. Wie können wir untereinander und mit den Objekten unserer Umwelt tiefer in Beziehung treten? Die Soziologie nähert sich der Beantwortung dieser Frage unter anderem mithilfe der Theorie der Resonanz: Um sich in der Begegnung mit dem Gegenüber begeistert transformieren zu lassen, Widersprüche als Chancen zur Weiterentwicklung zu nutzen und die Nüchternheit der Welt zu vitalisieren, bietet Resonanz  eine Brücke zwischen totaler Ablehnung (Dissonanz) und bedingungsloser Konformität (Konsonanz), bei der ein »schwingendes System« aufgebaut werden könne. Wie lassen sich solche Chancen der Weiterentwicklung auf die Kunst- und Kulturvermittlung übertragen? Wie können andere Disziplinen, zum Beispiel Erziehungswissenschaften, Musik oder auch Naturwissenschaften diesen Diskurs bereichern? 
Wir benötigen eure/Ihre Ideen und Impulse! Setzt du dich, setzen Sie sich mit dem Thema Resonanz auseinander oder gibt es Ideen, wie man diese Theorie in die kunstvermittelnde wie kunstpädagogische Praxis und deren Reflexion einfließen lassen könnte?
Möchtest du/Möchten Sie gerne einen Vortrag halten, einen Workshop leiten, eine Performance aufführen oder dich/sich ganz anders einbringen? Wir sind gespannt auf die vielfältigen Ideenskizzen, die bis zum 25.07.2020 einzureichen sind unter:  kontakt@tagung-kunstvermittlung.de, und bitten auf maximal drei A4-Seiten um Angaben zur Person, zum Vermittlungsinhalt und -format, sowie zur Umsetzung deiner/Ihrer Idee!
Weitere Informationen unter: https://www.tagung-kunstvermittlung.de/
Einsendeschluss: 25.07.2020

Anmeldungsstart Tagung »HowtoAER – How to Arts Education Research« 05.-06.11.


Ab sofort startet die Anmeldung für die Tagung »HowtoAER? Wissenspraxen zwischen Kunst und Bildung«, organisiert von Dr. Nadia Bader (Pädagogische Hochschule Fachhochschule Nordwestschweiz), Dr. des. Stefanie Johns (Universität der Künste Berlin) und Lennart Krauß (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe), die am 05.-06.11.2020  an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe stattfinden wird. Die Tagung thematisiert im Kontext des Diskurses ›Künstlerischer Forschung‹ deren Potenziale für und Perspektiven auf Kunstpädagogik und -vermittlung.
Die Tagung fragt nach den Methodologien und Wissenspraktiken künstlerischer und kunstpädagogischer Forschung, den Formen visueller (Re-)Präsentationen und visuellen und ästhetischen Modellen, als beispielsweise visuelle oder ästhetische Argumentation, den hybriden Selbst- und Fremdverständnissen kunstpädagogisch Forschender und der Emanzipation und Legitimation künstlerisch-ästhetisch akzentuierter Forschung auf methodischer aber auch wissenschaftspolitischer Ebene.
Die Tagung war für den 02./03. Juli 2020 geplant. Aufgrund der aktuellen Weltlage des Corona-Virus wurde der Termin verschoben. Der neue Termin für die Tagung ist der 05./06. November 2020.
Anmeldung unter: https://howtoaer.com/anmeldung/
Programm unter: https://howtoaer.com/programm/

Disputation Evelyn May

Am 06.05.2020 fand die hochschulöffentliche Disputation von Evelyn May an der Universität Hamburg statt. Das Thema der Dissertation lautet: »Zur Partizipation. Re-Konstruktuktionen von visuellen und sprachlichen Darstellungen ›partizipatorischer‹ Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen«. Als Erstgutachterin betreute Prof. Dr. A. Sabisch, als Zweitgutachter Prof. Dr. Manuel Zahn.

Hochschulöffentliche Ringvorlesung: Visuelle Bildung IV »Bildsituationen«

Bilder sind mehr als oberflächliche und ästhetische Angelegenheiten, sie stellen eine kulturell geteilte, mediale Infrastruktur des Denkens dar. Sie sind eingebunden in institutionelle Umgebungen, in räumliche und mediale Konstellationen, in soziale Gefüge und Wirksamkeiten, kurz: in Situationen. Bildsituationen richten uns aus. Sie lassen uns involviert werden oder wegsehen. Sie rufen spezifische Bildhandlungen und Bildwirkungen hervor.
Aber wie lassen sich diese Praktiken in diversen Bildsituationen innerhalb der Kunstpädagogik arrangieren, inszenieren und reflektieren? Wie können wir diese Situationen zwischen Bildern beschreiben und erforschen? Welche pädagogischen, politischen, medialen und künstlerischen Dispositive zeigen sich in der Kunstvermittlung? Gibt es Grenzen der Steuerung? Welche Widerstände und Nebenwirkungen sind zu erwarten?
Die Ringvorlesung wird koordiniert von Jasmin Böschen, Lukas Sonnemann und Prof. Dr. Andrea Sabisch.

Diese Veranstaltung wird digital angeboten, allerdings nur hochschulöffentlich. Bei Interesse melden Sie sich bei Prof. Dr. Andrea Sabisch an.