Die Geschichte des 13. Generaltheokrats:

Am 17. Tag des neuen Monats im Jahre 302 C.ZR. wurde der kurz vorher vom ADAK- zum EURAD-Glauben konvertierte Sohn des Generalkapitäns der 100 Inseln, ‹Gunf Zacharias KopterĪ, nahezu einstimmig zum Generaltheokraten gewählt. Der ehrenwerte Kopter erwies sich als gradliniger, durchsetzungsfähiger Mann, der allein Kraft seiner Autorität einen neuerlichen zwischen Badenern und Schwaben schwelenden Konflikt größeren Ausmaßes schlichten konnte. Es ist überliefert, daß er Machtanwendern eher skeptisch gegenüberstand und den Kompetenzstreitigkeiten innerhalb der ausführenden EURAD-Organe durch die sogenannte ‹Koptersche ReformĪ entgegentrat. Demzufolge wurden die Tätigkeitsfelder der dem Generaltheokraten unterstehenden EURAD-Institutionen neu gegliedert und definiert. Kopter verfügte, daß die ihm unterstellte ‹Generaltheokratische InspektionĪ (und damit alle eingesetzten Inspektoren) - wie vor jener Zeit, als das Phänomen ‹MachtĪ das erste mal in Erscheinung trat - nur noch für die Aufdeckung des Mißbrauchs alter Technologien bzw. deren Überführung in den Schoß der Generaltheokratie  verantwortlich sei. Um alle Belange der Macht hätten sich von nun an die dem EURAD eingegliederten ‹TalentsucherĪ (zu Früherkennungszwecken einzelner Individuen) sowie die speziell ausgebildeten, moralisch gefestigten ‹MachtvollstreckerĪ als exekutiver Arm der Theokratie zu kümmern.

Im Jahre 307 traten Vertreter des Metroplex Nord an den ehrwürdigen Kopter heran und baten ihn, der frisch aus der Taufe gehobenen ‹Hanseatischen Trading KorbĪ seinen Segen zu geben. Kopter erwies der Gesandtschaft diese Ehre, nachdem er ihnen das Versprechen abnötigt hatte, nicht nur niemals die gefürchtete und legendenumwobene BSE-Insel ohne Genehmigung der Generaltheokratie anzusteuern, sondern überdies jede neue und/oder aufsehenerregende Entdeckung jenseits der bekannten Gestade umgehend dem amtierenden Generaltheokraten zu melden. Jeder Seemann, der zuwider handelt, sei automatisch als exkommuniziert und bar des Segens aller vier Weltreligionen anzusehen.