Geschichte der zweiten Generaltheokratin:

Am fünften Tag des ersten Monats im Jahre 129 C.ZR. wurde die ehrwürdige Skriptenführerin ‹DAGGA ZACHARIA FINNUSÏ des EURAD-Klosters St. Nucleus aus Preussen in Venedig zur neuen Generaltheokratin erhoben. Die erste Amtshandlung der ehrwürdigen Generaltheokratin, die auch ‹die LeidenschaftlicheÏ genannt wurde, bestand in der Einführung eines alten Brauches: Der Generaltheokrat darf sich bis heute sieben junge Männer als persönliche Leibreferenten aussuchen. Ein Recht, daß bis heute vor allem von den weiblichen Generaltheokraten genutzt wurde.
Generaltheokratin Finnus beendete den Aufstand in Westpommern unter ‹Einsatz von Leib und KörperÏ (so die zeitgenössischen Berichte) und unterstützte nachweislich zwei große Erkundungsexpeditionen in die unbekannten Südreiche. Die ehrwürdige Finnus bestimmte, daß der Sitz der Generaltheokratie von nun an und für immerdar in Venedig zu belassen sei und daß der Generaltheokrat rückhaltlos auf die in diesem Gebiet bestehende Infrastruktur des EURAD Rückgriff nehmen kann. Durch den ‹Venezianischen Vertrag von 23 C.ZR.Ï besiegelte sie darüberhinaus, daß die Vertreter aller Weltreligionen, der oder dem Generaltheokraten in Zeiten der Not und zur Wahrung von Frieden , jedwede Hilfe anzugedeihen haben, die dieser für richtig hält. Die Generaltheokratin starb nach 21 Jahren Amtsführung in Lutetia am strahlenden Schanker.