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Er sei darauf gekommen, als er erfuhr, das im Niederländischen für die Malerei das Wort "Schilderkunst" verwendet würde:
Seit der Ritterzeit trage der Schild das aufgemalte farbige Erkennungszeichen seines Besitzers, das Wappen.
Dieses Schild-Bild zeige also, wer sein Träger sei.
Darauf beziehe sich die Rede-Wendung "etwas böses oder gutes im Schilde führen". Aus dem Wappen erkenne man, ob sich Freund oder Feind nähere.





Torsten Meyer, kunst.erzwiss.uni-hamburg.de, 7. April 1997