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"Es ist Y-förmig und besitzt an seinen kurzen Armen zwei gleiche Erkennungsköpfe.
Im Körper strömen die Antikörper im Blut durch die Adern und sie verhalten sich so lange passiv, bis sie einen Feind ausmachen.
Mit ihren Fühlern erkennen sie die Zellen, die es zu bekämpfen gilt. Hier sind es zum Beispiel die Krebszellen. Neben dem Markieren der Tumorzellen können sie sie auch direkt angreifen, aber leider bremsen sie nicht ihre Vermehrung. Es werden immer mehr, die Antikörper allein sind also überfordert.

Deshalb experimentieren die Wissenschaftler mit einer anderen Art weißer Blutkörperchen, den sogenannten Killerzellen. Diese sind zwar in ausreichender Menge im Blut vorhanden, aber sie erkennen den Tumor nicht, weil sie ihn für körpereigenes Gewebe halten."

(WDR 3: Neue Chancen in der Krebstherapie)





Torsten Meyer, kunst.erzwiss.uni-hamburg.de, 7. April 1997