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Kunsthasserstammtisch in Hamburg: Wat nu?

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Aufgrund größerer lokaler Nachfrage haben Torsten Meyer und Johannes M. Hedinger in Kooperation mit dem Kunsthasserstammtisch noch einen Präsentationstermin in Hamburg geplant. Jan Holtmann schreibt dazu:

„Der nächste KunstHasserStammTisch möchte sich bei der kommenden Veranstaltung mit “What’s next – Kunst nach der Krise” auseinandersetzten. Jedes Jahrzehnt hat sein Kompendium, eine Textsammlung, die den Geist dieser Schaffenszeit widerspieglt. “What’s next” ist im Dezember 2013 erschienen und könnte das Kompendium der 10er Jahre sein. Am 24.1. präsentiert der Kunsthasserstammtisch das Format “Wat nu?” mit einem der Herausgeber, Prof. Torsten Meyer, einem Glücksrad, einer Schauspielerin (Karen Köhler) und einer Broschüre von 23 x 17 x 4,8 cm und 672 Seiten. Diese versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von 304 Autoren zum Thema des möglichst Nächsten.“

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Einladung zur Buchpräsentation
Hamburg: Fr 24. Jan 2014
20:30 Uhr im Helmuth-Hübner-Haus, Bei der Schilleroper 15
22767 Hamburg
Kunsthasserstammtisch

Der Reader ist an den Events zum Vorzugspreis von 20 Eur/30 CHF erhältlich (im Buchhandel 29.90 Eur/39.90 CHF).

What’s next? Kunst nach der Krise
Herausgegeben von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer
Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2013, 672 S.

„Die Welt ist im Wandel und mit ihr die Kunst. Der Reader versammelt 177 Essays und Interviews sowie 154 Thesen, Manifeste und Zitate von insgesamt 304 Autoren zum möglichen Nächsten in der Kunst. Mit Dirk Baecker, Hans Belting, Luc Boltanski, Nicolas Bourriaud, Bazon Brock, Judith Butler, Ève Chiapello, Carolyn Christov-Barkargiev, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Hal Foster, Andrea Fraser, David Graeber, Isabelle Graw, Boris Groys, Jörg Heiser, Thomas Hirschhorn, Naomi Klein, Maurizio Lazzarato, Ben Lewis, Chus Martínez, Jonathan Meese, Dieter Mersch, Markus Miessen, Carmen Mörsch, Hans Ulrich Obrist, Jacques Rancière, Milo Rau, Gerald Raunig, Andreas Reckwitz, Irit Rogoff, Jerry Saltz, Tomáš Sedláček, Tino Sehgal, Peter Sloterdijk, Hito Steyerl, The Yes Men, Wolfgang Ullrich, Jan Verwoert, Anton Vidokle, Peter Weibel, Beat Wyss, Slavoj Žižek, Artur Żmijewski u.v.a.“

Weitere Infos: www.whtsnxt.net

Diskussion von „Happy-Go-Lucky“ in der Reihe „Lehrer-Performances“

Pauline

In der Reihe “Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” zeigen wir im Januar den Film „Happy-Go-Lucky“ von Mike Leigh (GB 2008). Im Dialog mit einigen Sequenzen des Films werden Prof. Karl-Josef Pazzini und Dr. Manuel Zahn mit dem anwesenden Publikum diskutieren.

Zeit: Montag, 13. Januar 2014, 18.00 Uhr
Ort: Rm 404, VMP 8

Der Titel des Films lässt sich ins Deutsche mit den Adjektiven „unbeschwert“, „sorglos“ oder „leichtlebig“ übersetzen. Das scheint auch die Grundstimmung von Pauline, Grundschullehrerin und Protagonistin des Films, zu sein. Mike Leigh zeigt uns die Lehrerin in mehreren Unterrichtsszenen. Zugleich wird Pauline als Schülerin vorgestellt: sie besucht einen Flamenco-Tanzkurs und sie nimmt – nachdem ihr das Fahrrad gestohlen wurde – Stunden in einer Fahrschule, um ihren Führerschein zu machen.
Insbesondere aus den Fahrstunden bei ihrem Fahrlehrer Scott, erfahren wir nicht nur viel über die unterschiedlichen Lehrperformances und die ihnen zugrunde liegenden Pädagogiken, darüberhinaus werden einige imaginative und erotische Facetten der pädagogischen Beziehung thematisiert. Dem möchten wir im Gespräch nachgehen und fragen, ob sich daraus etwas zum Verständnis der Struktur pädagogischer Beziehungen gewinnen lässt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Neuerscheinung: „Ästhetische Film-Bildung“

Anfang September ist Manuel Zahns Monographie „Ästhetische Film-Bildung. Studien zur Materialität und Medialität filmischer Bildungsprozesse“ in der Reihe „Theorie bilden“ beim Transcript Verlag erschienen. Das Buch ist eine erste Antwort auf die Frage: wie ist Bildung mit Film möglich? Es bezieht sich dabei nicht auf den Film im Allgemeinen, sondern auf den Kinofilm – und damit auch auf eine ganz spezifische Materialität, Performativität und Medialität der Produktion, der Aufführung und der Rezeption des Films.

Auf der Verlagsseite heißt es dazu:

„Film und Bildung – Manuel Zahn spürt in seinen Studien diesem immer noch ungeklärten Verhältnis nach. In Bezug auf aktuelle medientheoretische, ästhetische und bildungstheoretische Diskurse entwickelt er einen differenztheoretischen Begriff der Medialität des Films und stellt mit der Spurenlese eine »Methode« vor, die eine differenzsensible Empirie des Films ermöglicht. Anhand von Filmbeispielen wird die Spurenlese erprobt und dabei ein Begriff der Film-Bildung skizziert, der die Spurenlese von Filmen als bildende Erfahrung begreift, insofern sie es erlaubt, die Auseinandersetzung des Subjekts mit Filmen auf der Folie der Unmöglichkeit ihrer identifizierenden Aneignung zu denken.“

Dort gibt’s auch das Vorwort des Buchs als Leseprobe.

4. BDK-Forschungstag in Dresden

Mit den leitenden Fragen „Was gilt es in der Kunstpädagogik zu erforschen? Wie wird geforscht?“ findet vom 18.-19.10.2012 der 4. BDK-Forschungstag in Dresden statt.
Er bildet traditionellerweise den Auftakt zum Bundeskongress des BDK – dieses Jahr in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Beiden Veranstaltungen geht der Bundeskongress der Studierenden der Kunstpädagogik „kunst | denken | lernen“ voraus.

Zentrales Anliegen des BDK-Forschungstags ist die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler/innen und Kunstpädagogen/innen im deutschsprachigen Raum, die ein wissenschaftliches Interesse am Fach verfolgen und aktuell im Kontext der Kunstpädagogik forschen oder die Absicht haben, eine Forschung zu beginnen. Den Teilnehmenden soll ein Überblick über die Pluralität aktueller Fragestellungen, Methoden und Theorien und nicht zuletzt interessanter Inhalte gegeben sowie die Möglichkeit zur exemplarischen Erkundung von Forschungswegen eröffnet werden. Die Reflexion des wissenschaftlichen Selbstverständnisses findet in der Schnittmenge von Praxis- und Theoriefeldern der Pädagogik und der Bildenden Kunst, den angrenzenden Theorien von Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse statt. Auch deshalb wird der diesjährige Forschungstag in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfinden, einem Ort der Vermittlung zeitgenössischen Wissens und des interdisziplinären Forschens im Kontext von Wissenschaft, Bildung und Kultur.

In insgesamt 8 Workshops werden die unterschiedlichsten Forschungsthemen, -theorien und -methoden (von der Diskursanalyse über die Ethnographie bis zur Psychoanalyse) vorgestellt und diskutiert. Für weitere Informationen folgen Sie den Links unten.

Programm, Anmeldung, Diskussion: bdk-forschungstag.mixxt.de – auch: www.facebook.com/BDKForschungstag
Konzeption: Prof. Dr. Christine Heil (Kunsthochschule Mainz), Prof. Dr. Marie-Luise Lange (TU Dresden), Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini (Universität Hamburg) – forschungstag@bdk-online.info
Organisation: Jun.-Prof. Dr. Sara Burkhardt (TU Dresden / BDK-Hochschulreferat) – sara.burkhardt@bdk-online.info

(via net art education)

Besuchsseminare zur dOCUMENTA (13)

Kurz nach Eröffnung der dOCUMENTA (13) bieten die Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Kassel und der ADBK München zwei Besuchsseminare mit einem konzentrierten Programm über zwei Tage sowie Unterkunft an. Eine Kooperationsveranstaltung des BDK-Bayern mit dem Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Kunstakademie München, der Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Kassel und KUNST+UNTERRICHT

Nähere Information zum Seminarprogramm und Anmeldung unter: http://www.kunstpaedagogik-adbk.de/index2.html

Relaunch der Heftreihe „Kunstpädagogische Positionen“

„Was lange währt, wird endlich gut!“, sagt man manchmal – und ich denke, dass diese sprichtwörtliche Rede in Bezug auf die neuen Hefte der „Kunstpädagogischen Positionen“ trifft.

Nach langen Verhandlungen über Layout, Heftgröße, Preis und den damit verbundenen Versuchen mit verschiedenen Druckereien und Distributionsformen geht nun (endlich) die Neuauflage der Reihe „Kunstpädagogische Positionen“ an den Start. Zu den schon bekannten blauen Heften aus Hamburg, gesellen sich jetzt und zukünftig grüne Hefte (wie oben zu sehen) aus Oldenburg und rote Hefte aus Köln, entsprechend den Standorten der drei neuen Reihenherausgeber Andrea Sabisch, Eva Sturm und Torsten Meyer.

Mit dem Relaunch der Reihe haben die Herausgeber auch ein leicht verändertes Editorial verfasst, das die Ziele der Reihe in ihrer jetzigen Form folgendermaßen beschreibt:

„Gegenwärtig tritt die Koppelung von Kunst & Pädagogik, Kunstpädagogik, weniger durch systematische Gesamtentwürfe in Erscheinung, als durch eine Vielzahl unterschiedlicher Positionen, die aufeinander und auf die Geschichte des Faches unterschiedlich Bezug nehmen. Wir versuchen dieser Situation eine Darstellungsform zu geben.

Wir setzen die in Hamburg begonnene Reihe fort mit kleinen Publikationen, in der Regel von Vorträgen, die im Arbeitsbereich Ästhetische Bildung der Universität Hamburg (blaue Hefte), dem Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln (rote Hefte) und dem Arbeitsbereich Kunst-Vermittlung- Bildung der Universität Oldenburg (grüne Hefte) gehalten wurden.

Im Rahmen der Bildung und Ausbildung von Studentinnen und Studenten im Bereich der Koppelung von Kunst & Pädagogik als Unterricht, Vermittlung oder Bildung wollen wir Positionen zur Kenntnis bringen, die das Lehren, Lernen und die bildenden Effekte der Kunst konturieren helfen.“

Torsten Meyer und seine Kölner Mitarbeiter haben dankenswerterweise einen Online-Shop eingerichtet, in dem man nun sowohl die Hefte aus Hamburg, Köln und Oldenburg kaufen (Papier) als auch downloaden (PDF) kann.

Neu in der Reihe erschienen sind zwei Vorträge aus Oldenburg, die dort im Rahmen der Ringvorlesung „Kunstpädagogische Positionen“ im WiSe 2009/10 gehalten wurden:

Maike Aden; Maria Peters: “Standart”. Möglichkeiten, Grenzen und die produktive Erweiterung kompetenzorientierter Standards in performativen Prozessen der Kunstpädagogik, Kunstpädagogische Positionen 22, (hgg. von Alexander Henschel, Eva Sturm, Manuel Zahn) Oldenburg 2011

Bernhard Balkenhol: in Kunst, um Kunst und um Kunst herum. Kunstpädagogische Positionen 23, (hgg. von Alexander Henschel, Eva Sturm, Manuel Zahn) Oldenburg 2012

Weitere Hefte aus Oldenburg mit Vorträgen von Karl-Josef Pazzini, Christine Heil, Helmut Hartwig und Pierangelo Maset folgen bald. Es lohnt sich also, in kurzen Abständen in den oben genannten Shop reinzuschauen.