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TAGUNG »Bewegtbilder 2017« in Kiel vom 04.-06. Mai 2017

Bewegtbilder 2017
Medialität – Multimodalität – Materialität: Konzepte für eine Medien- und Bildtheorie der »Technosphäre«
Bilinguale Tagung der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft in Kiel, Deutschland, 4.-6. Mai 2017
»Die voranschreitende Evolution der Medien hat eine Flut an Interface- und Displaytechnologien hervorgebracht, die neuartige multi-modale Repräsentationsformen erlauben und forcieren. Will man demnach modernen Technologien gerecht werden, sollte dem traditionellen – vor allem kunstwissenschaftlich geprägten – Bildbegriff ein aktualisiertes Verständnis dieser Phänomene zur Seite gestellt werden. Wir müssen folglich mehr als nur die visuelle Darstellung und Wahrnehmung verstehen, um (bewegte) Bilder und ihre je spezifische Bildlichkeit verstehen zu können, da diese mehr Sinne – sowohl modal als auch a-modal – adressieren als nur unseren Sehsinn. Dieses multi-modale oder multi-sensorische Verständnis einer materiell induzierten Bildlichkeit erscheint vor allem im Kontext aktueller Medientechnologien des interaktiven und digitalen Bewegtbildes als notwendig, wenn es darum geht, gegenwärtige wie zukünftige Entwicklungen fassen zu wollen.«
Mit einem Vortrag von Stefanie Johns „Über hybride Live-Bilder“
Die Tagung der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft findet im Senatssaal (Sokratesplatz 2, Etage 7) auf dem Campus der Fachhochschule Kiel statt. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter http://www.bewegtbildwissenschaft.de

18. Expedition Ästhetische Bildung am 17.01.2017

Koordination: Stefanie Johns, Ole Wollberg
Datum: Di 17.01.2017, 17 Uhr
Ort: Halle für aktuelle Kunst, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

Die 18. Expedition Ästhetische Bildung führt uns zu Beginn des neuen Jahres in die Halle für aktuelle Kunst in Hamburg (Deichtorhallen). Dort werden wir die Ausstellung »Sammlung VIEHHOF. Internationale Kunst der Gegenwart« besuchen und gemeinsam über Anregungen und Ideen ins Gespräch kommen. Eingeladen sind wie immer alle interessierten Studierenden, Referendar*innen, Lehrer*innen und außerschulische Kunstvermittler*innen zur gemeinsamen Diskussion und Austausch von möglichen Anregungen für die schulische Praxis. Anmeldungen bitte bis zum 13.01.2017 an stefanie.johns@uni-hamburg.de oder ole.wollberg@uni-hamburg.de.
Eintritt in die Halle für aktuelle Kunst mit der Dienstagskarte 5€.

Kunstpädagogischer Tag 2016 des BDK Berlin

PROJEKTIONEN: Bilder in den Raum werfen und Bilder vom Raum entwerfen.
Zeit: 11. November 2016, 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: »Atrium« Jugendkunstschule, Senftenberger Ring 97, 13435 Berlin-Reinickendorf
»Projektionen [stellen] […] in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Entstehung von Bildern und im Umgang mit ihnen seit Platons Höhlengleichnis die Verbindung zwischen Urbild und Abbild, Realem und Vergegenwärtigtem her. (Haberer/Urban 2016, 9)Der Begriff Projektion zeichnet sich durch eine weitreichende Bedeutung aus, in der visuell-materielle Aspekte ebenso umfasst werden wie auch das Imaginäre. Bilder können projiziert werden – auf eine Wand oder im übertragenen Sinne in Form von inneren Bildern, Zuschreibungen und Vorannahmen, auf Ereignisse oder Menschen. Mit dem Kunstpädagogischen Tag wollen wir Projektionen einerseits als mediale und technische Anordnung befragen und andererseits ihre mentalen Dimensionen in den Blick nehmen. Bilder werden ›in den Raum geworfen‹, Bilder von Raum und Menschen werden ›entworfen‹.In den verschiedenen Workshops werden Möglichkeiten erprobt, Beispiele vorgestellt und Anregungen gegeben, wie in kunstpädagogischen Situationen zu und mit Projektionen gearbeitet werden kann.«
Mit einem WORKSHOP von Stefanie Johns:
OHP 2.0 – anamorphe Experimente: Good old Tageslichtprojektor – der Workshop bietet unterschiedliche Anreize für Experimente mit dem optischen Bildwerfer und stellt künstlerische Ansätze zum OHP vor. Gemeinsame Überlegungen zu analogen OHP Add-ons und digitalen Verschmelzungen verweisen auf Perspektiven für den OHP im kunstpädagogischen Kontext. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen zu eigenen performativen, kollaborativen, filmischen, fotografischen Experimenten am und mit dem OHP.
http://www.bdkberlin.de
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Tagung »FLÜCHTIGE BILDER: AFFEKT // REPRÄSENTATION« vom 01.-03.12.2016

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Vom 1.- 3. Dezember 2016 findet im Warburg-Haus Hamburg die Tagung »Flüchtige Bilder: Affekt / Repräsentation« statt. Die trans- und interdisziplinäre Veranstaltung richten Jacobus Bracker (Archäologisches Institut, Universität Hamburg, Ann-Kathrin Hubrich (Graduiertenkolleg Geisteswissenschaften, Universität Hamburg) und Stefanie Johns (FuL, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg) aus.
Hier geht es zum Tagungsprogramm: http://www.bildkontexte.de/download/Fleeing_Images_2016.pdf
Die Präsenz von Fluchtbewegungen in der medialen Berichterstattung, die diverse Perspektiven auf die Flucht, ihre Ursachen und Folgen abbildet oder ausblendet, verweist auf das Evokations- und Affektionsvermögen der Bilder. In einer drastischen Steigerung der Warburg’schen Bilderwanderungen flüchten auch die Bilder selbst, sei es, dass sie die Flüchtenden begleiten, sei es, dass sie transmediale Fluchtwege vor einem propagandistischen Bildersturm einschlagen. Im Rahmen von Fluchtbewegungen entstand und entsteht zu allen Zeiten eine Fülle, eine schier unüberschaubare Masse an Bildern, die das Leid der Flüchtenden zu spiegeln suchen, die Fluchtwege nachzeichnen oder auf die Fluchtursachen verweisen wollen.
Idolatrische wie ikonoklastische Bildpraktiken spielen dabei eine erhebliche Rolle und deuten auf eine starke affektive Beteiligung der Akteur*innen. Affekte beeinflussen die Wahrnehmung, das phänomenale Bewusstsein, die Aufmerksamkeitslenkung und Bedeutungskonstruktionen und sie motivieren Handlungen und sind damit ein zentraler Faktor in einer als verkörpert verstandenen Wahrnehmung. Das außerordentliche Affekt- und Affizierungspotential der Bilder spielt unter anderem bei ihren Funktionen als Träger von Erinnerungen und Hoffnungen, bei Identitätskonstruktionen und bei ihrem strategischen bis manipulativen Einsatz in politischen Kommunikationsprozessen eine erhebliche Rolle.
Weitere Informationen zur Tagung gibt es hier: http://www.bildkontexte.de
Mit großzügiger Unterstützung des Instituts für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes, des Kunstgeschichtlichen Seminars, des Fachbereichs Kulturwissenschaften, der Fakultät für Erziehungswissenschaft und des Programms #UHHhilft der Universität Hamburg sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. Landesgruppe Hamburg.

AUSSTELLUNG // Lernbereich Bildende Kunst

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Am Mittwoch, den 26.10.2016 präsentieren die Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst ihre künstlerischen Projekte in einer selbstorganisierten Ausstellung. Sie zeigen unterschiedlichste Projekte, die sie im Rahmen des Werkstattseminars visual gap (Prof. Dr. Andrea Sabisch/ Stefanie Johns) im vergangenen Semester entwickelt haben. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit unseren Studierenden und laden herzlich alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besuchen.
Zeit: 26.10.2016, 19-21h
Ort: Von-Melle-Park 8, Raum 404 und Flur 4. Stock

Besuch im Gängeviertel

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Unter dem Motto ‚In die Gänge kommen‘ hat das Werkstattseminar ‚visual gap‘ (Leitung: Prof. Dr. Andrea Sabisch/ Stefanie Johns) des Lernbereichs Bildende Kunst am vergangenen Dienstag die Seminarsitzung in das Gängeviertel verlegt. Eine tolle Führung von Kevin Kahn gab vor Ort Einblicke in die Geschichte und Strukturen des Viertels. Die Seminarteilnehmer*innen haben diesen inspirierenden Ort zum Fotografieren eigener Bildserien genutzt. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Infos zum Gängeviertel gibt es hier.

HfbK Hamburg – Jahresausstellung 25-28/02

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Die traditionelle Jahresausstellung der HFBK, die jahrelang im Juli lag, findet seit 2015 bereits im Februar statt. Vier Tage lang präsentieren die Studierenden – vom Erstsemester bis zum Absolventen – ein breites Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den unterschiedlichen Studienschwerpunkten. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen an der HFBK zu machen.
Weitere Informationen: http://www.hfbk-hamburg.de/jahresausstellung/

Jahresausstellung 2016
Eröffnung: Mittwoch, 24. Februar 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 25.–28. Februar 2016
geöffnet täglich 14–20 Uhr

Öffentliche Führungen
täglich 15 und 18 Uhr
Treffpunkt vor der Aula

Führungen für Schulkinder (ohne Eltern)
Samstag und Sonntag 15 Uhr
Treffpunkt Kinderinsel vor der Mensa
Teilnahme kostenlos, ohne Anmeldung

Schüler-Informationstag
Samstag, 27. Februar 2016, 13 Uhr
Raum 229 (Hörsaal)

Symposium zur Ungewissheit im Bildungsprozess

UngewissheitDo, 4.02.2016 bis 6.02.2016,
Tagungsort: Warburghaus, Hellwigstrasse 116, 20249 Hamburg

Die Fähigkeit zu einem konstruktiven Umgang mit Ungewissheit wird nicht nur für die unausweichliche Erfahrung von Kontingenz und Differenz in unserer Gesellschaft zunehmend relevant, sondern stellt zudem einen wichtigen Aspekt in der Genese von Bildungsprozessen dar.
Im Rückgriff auf einen transformatorischen Bildungsbegriff und auf phänomenologische Ansätze zur Fremdheit werden Möglichkeiten gesehen, Ungewissheitssituationen als konstruktive Momente des Lehrens zu verstehen. Es wird davon ausgegangen, dass eine didaktische Konzeption von Fachunterricht im Sinne einer Durchbrechung institutioneller Routinen, des Verlangsamens schneller Deutungsprozesse, der Konfrontation mit Ungelöstem, Unfertigem usw. einen Möglichkeitsraum für bildungsrelevante Ungewissheitserfahrungen eröffnet.
Das Symposium trägt Werkstattcharakter und bietet einen breiten Raum zur fächerübergreifenden Diskussion einführender Vorträge sowie einer Reihe von Studien einer Gruppe von Fachdidaktikern der Universität Hamburg. In zwei Zeitfenstern sollen ergänzend Perspektiven weiterer Forschungsprojekte im Kontext von Ungewissheit in Form von Kurzbeiträgen in den Blick genommen werden.
Es ist das Anliegen des Symposiums, einerseits zu fragen, ob sich fächerübergreifende Phänomene im Handeln der Schüler*innen in Ungewissheitssituationen empirisch zeigen und theoretisch einordnen lassen; andererseits soll die Relevanz und mögliche Weiterentwicklung dieser Befunde für den Diskurs des Lehrens respektive der Lehrerprofessionalisierung erörtert werden.
Mit Vorträgen von Prof Dr. Andrea Sabisch und Ole Wollberg
Weitere Informationen sowie das Programm unter
http://online-dienste.verwaltung.uni-hamburg.de/projekte/veranstaltungen/uploads/mod/151217143651d.pdf

Symposium: Visualität und Abstraktion

Über die Effekte von Abstraktionen im Feld des Sichtbaren
Ein Symposium des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs »Ästhetiken des Virtuellen«.
Unter digitalen Bedingungen haben sich die Funktionen von Analyse und Synthese, Simulacrum und Simulation für das Feld des Sichtbaren gewandelt. Wie lässt sich nun die Konstruktion von Un/Sichtbarkeit im Blick auf Visualisierungen virtu-ästhetischer Art verstehen, auf welche Weise vermögen »Technologien des Virtuellen« das Sichtbarkeitsdiktat zu transformieren?
Im Fokus des Symposiums steht die künstlerische und wissenschaftliche Befragung von Blick- und Sichtbarkeitsregimen wie von nicht-menschlichem Sehen im Verhältnis zu Abstraktion, zu Subjekten und Körpern. Es gilt das Prozessieren und Konstellieren von digitaler Visualität näher zu spezifizieren, etwa in der Umwandlung von Daten in visuelle Information und von Information in »Bildwissen«, unter Berücksichtigung der herrschaftsförmigen wie ebenso der emanzipativen Potenziale in Technik, Wissenschaft und Kunst.
Die wissenschaftlich-künstlerischen Beiträge des Symposiums umfassen drei sich überschneidende Themenkomplexe: Unter Daten sehen werden optische Apparate als Prozessoren von »Gesichtetem« untersucht, Karten schreiben richtet die Aufmerksamkeit auf die Normierung von Körpern wie auf die Kolonialisierung von Territorien, und unter Muster erkennen wird Identifizieren als Form der Abstraktion problematisiert.
Konzeption: Hanne Loreck gemeinsam mit Christian Blumberg, Joachim Glaser, Joke Janssen, Merle Radtke, Anna Tautfest, Vera Tollmann und Peter Müller.
5.–6. Februar 2016
HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2, Aula
Weitere Informationen: http://www.hfbk-hamburg.de/fileadmin/user_upload/diverse/visualitaet_und_abstraktion.pdf

Impressionen zur Ausstellung der Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst

Am Mittwoch, den 28.10.2015 präsentierten die Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst ihre künstlerischen Projekte in einer selbstorganisierten Austellung im 4. Stock des Von-Melle-Park 8.
Die Ausstellung zeigte Projekte aus den Seminaren ‚Grafische Animation‘ (Prof. Dr. Andrea Sabisch) und ‚Bild und Bewegung‘ (Stefanie Johns). Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Studierenden, die bei der Umsetzung der interessanten Ausstellung geholfen haben.