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Arbeitstagung zum Selbstverständnis der Kunstpädagogik an einer Kunstakademie

Lukas Sonnemann, o.T., 2016, Ei, Flasche, Sockel, Maße variabel; Foto: Tim Albrecht

Freitag, 26. Oktober 2018, 12 bis 18 Uhr, Aula
Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2

An der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) wurde ein Verständigungsprozess über die künftige Ausrichtung und Struktur des Lehramtsstudiums in der eigenen Institution angestoßen, um die Ausgangsposition der auszubildenden Kunstlehrerinnen und -lehrer perspektivisch zu verbessern. Die Arbeitstagung dient dem Versuch, in eine vertiefende Diskussion über die Rolle der Kunstpädagogik an einer Kunstakademie einzusteigen und wichtige Impulse für den Studiengang zu erhalten. Insgesamt neun Referentinnen und Referenten, die sehr verschiedene Positionen in diesem Themenfeld vertreten, werden im Podiumsgespräch Fragenstellungen wie die folgenden offen verhandeln: Wie ist das Verhältnis zwischen Kunst und Kunstpädagogik zu definieren? Wie und von wem kann der kunstpädagogische Arbeitsbereich an einer Kunstakademie am sinnvollsten wahrgenommen werden? Und warum sollte die Lehramtsausbildung „Bildende Künste“ an einer Kunsthochschule verankert sein (oder auch nicht)?

Panel 1
12.00 bis 13.30 Uhr
Carmen Mörsch Künstlerin, Kunstvermittlerin, Leiterin des Institute for Art Education – Departement Kulturanalysen und Vermittlung, Zürcher Hochschule der Künste
Marcus Recht Kunstvermittler und Gastprofessor für Kunstpädagogik, HFBK Hamburg
Manuel Zahn Film- und Medienpädagoge, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg
Moderation: Michaela Ott Professorin für Ästhetische Theorien, HFBK Hamburg

////// Mittagspause //////

Panel 2
14.15 bis 15.45 Uhr
Alexander Henschel Kunstvermittler und Gastprofessor für Kunstpädagogik, HFBK Hamburg
Andrea Sabisch Professorin für Kunstpädagogik und Visuelle Bildung, Universität Hamburg
Nora Sternfeld Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, documenta-Professorin, Kunsthochschule Kassel
Moderation: Heiko Lietz und Lukas Sonnemann, Lehramtsstudierende HFBK Hamburg

////// Kaffeepause //////

Panel 3
16.15 bis 17.45 Uhr
Sara Burkhardt Professorin für Didaktik der bildenden Kunst, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Torsten Meyer Professor für Kunst und ihre Didaktik, Geschäftsführung des Instituts für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln
Ina Scheffler Vertretungsprofessorin für Kunstvermittlung, Universität Siegen
Moderation: Bettina Uppenkamp Professorin für Kunst- und Bildgeschichte

RÜCKBLICK ::: Ausstellung ‚resonanz‘ in der xpon-art gallery

Vom 27.-29. September zeigten die Studierenden des Werkstattseminars ‚resonanz‘ von Stefanie Johns und Nadia Bader ihre künstlerischen Arbeiten und Projekte in der Hamburger Off-Galerie xpon-art.

resonanz // Ausstellung des Lernbereichs Bildende Kunst 2018

Vom 27-29.9.2018 zeigen die Studierenden des Werkstattseminars ‚resonanz‘ (Stefanie Johns und Nadia Bader) in der xpon-art gallery ihre künstlerischen Arbeiten.
Zur Eröffnung am Donnerstag, den 27.9.2018 ab 19h, laden wir herzlich ein!

Mit Arbeiten von Ayvan Al-Mahadin, Dunya Bartoschynski, Carolin Brandes, Ronja Heinecke, Judith Herbener, Kim Hirtz, Linn Janssen, Elena Langer, Anna Lubiser, Vanessa Müller, Sara Piehl, Anna Uplegger, Sener Yildiz.

 

Wo: xpon-art gallery, Respoldstraße 45, 20097 Hamburg

Eröffnung: 27.9.2018 ab 19h
Dauer: 27.9.2018 – 29.9.2018
Öffnungszeiten: Do 19-22h, Fr  18-20h, Sa 10-12h

Bild und Negativität – Tagungsbericht und Tagungsband

Zu der Tagung «Bild und Negativität», die vom 4.-6. April 2018 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft / Interdisziplinäres Medienwissenschaftliches Zentrum) stattgefunden hat, ist nun ein Tagungsbericht von Johannes Bennke unter dem Titel Von der Affirmation bildlogischer Negationen erschienen.

Demnächst ist auch der Tagungsband „Bild und Negativität“, herausgegeben von Lars Nowak bei Königshausen & Neumann zu erwerben.
Darin: Johns, Stefanie: Bilderfahrung als Negation. In: Nowak, Lars (Hg.): Bild und Negativität. Königshausen und Neumann. (in Vorbereitung) ISBN: 978-3-8260-6509-5

CFP: critical zone


Eine trans- und interdisziplinäre Tagung an der Universität Hamburg, 21-22 Februar 2019

Call for Papers
Während auf der politischen Bühne um Existenz und Ausmaß eines anthropogenen Klimawandels eine von evidenten geo- und biopolitischen Interessen geleitete erbitterte Auseinandersetzung geführt wird, agiert die Erde davon unbeeindruckt. Ereignisse wie Dürren, Überschwemmungen, Hungersnöte, schmelzende Gletscher und Artensterben betreffen uns dennoch so direkt, dass es schwerfällt, an einer distanzschaffenden Dichotomie von Natur und Kultur festzuhalten. Die Geowissenschaften hat das sicht- und messbare Ausmaß des menschlichen Einflusses auf die Erde bereits zur Bestimmung eines neuen Erdzeitalters veranlasst: des Anthropozäns. Ihre Episteme, wie auch die anderer Wissenschaften, scheinen jedoch zur Disposition zu stehen. (mehr …)

Call for Artists – bilderFLUT [ 23.08.2018 – 23.09.2018 ] 


bilderFLUT – kommunizieren, informieren, dokumentieren
sos ::: wenn die deiche nicht mehr halten und die bildern über uns hereinbrechen ::: steckerziehen oder surfbretter auspacken ::: ein meer von eindrücken, eine masse an bildnissen, eine menge von abbildern, ein erguss an schnappschüssen, myriaden von skizzen, ein haufen an kunstwerken, ein schwung an gemälden, eine unmenge an abbildungen, eine unzahl an anblicken, eine unmasse an zeichnungen, ein heer an passfotos, eine woge an ansichten, ein hochwasser an erscheinungen, eine überschwemmung durch momentaufnahmen ::: lieber ein vollbad oder reduktion durch selektion, oder doch einkochen?

Einreichung für die Ausstellung bilderFLUT in der xpon-art gallery bis zum 29.07.2018. Informationen zur Bewerbung bitte vorab anfragen über: opencall@xpon-art.de

Dr. Marcus Recht – Der Gender-Spezifische ›Gaze‹ unter Berücksichtigung von Lacans RSI-Modell in populären Medien

In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am Donnerstag, den 28.06. 2018 Dr. Marcus Recht.
Im Vortrag soll die hauptsächlich durch die psychoanalytische Filmwissenschaft populär gewordene Terminologie des ›Gaze‹ vorgestellt werden. Hier war alleine der Mann Träger dieses machtvollen Blicks und drückt dadurch seine überlegene Position gegenüber der Frau im visuellen Medium aus, indem er die weibliche Protagonistin durch Sexualisierung zum Objekt eines dreifachen Blickens macht. Wie eher in der Visuellen Kultur üblich, geht es hierbei um Relationen von Subjekt, Objekt und RezipientInnen und nicht, wie vielmehr in der Kunstwissenschaft Usus, auf die reine Analyse des Objekts – auf eine werkästhetische Untersuchung. Ergänzt werden soll diese Darlegung durch eine Dekonstruktion dieses ›Male Gaze‹ und schließlich eine methodische Triangulation mithilfe Lacans RSI-Modell, in der eine Figur aus dem Bereich der Phantastik als Katalysator dieser Blickabweichung fingiert.
/// Do, 28.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Tagung »Homo pictor. Bildwissenschaft und Archäologien im Dialog«


Vom 28.-30. Juni 2018 findet an der Universität Freiburg eine Tagung statt, die sich dem Dialog zwischen Bildwissenschaft und Archäologien widmet. Im Rahmen der Tagung spricht Stefanie Johns am Samstag, den 30.6 unter dem Titel »Dein Blick weckt mein Begehren« über Bilderfahrungen und Blickbeziehungen:

»Die Faszination an einem Forschen zur Bilderfahrung gründet sich unter Anderem in den Dimensionen und Symptomen, die dieses Phänomen hervorbringt. Als performativ-dialogisches Geschehen verstanden berühren Bilderfahrungen das eigene Begehren und Belieben. Begreift man Bildlichkeit im Kontext philosophisch, insbesondere phänomenologisch grundierter Bildtheorie als Akt, als sinnliches Ereignen, als Einstellen und Einfallen von Phänomenen, die sich als ein Bildliches zeigen und erfahren werden, dann möchte ich von einer solchen Figur des Bildwerdens ausgehend auch ein Blickwerden befragen. Können Bilderfahrungen als Movens für ein Blickwerden verstanden werden, oder sind es Blicke von außen, die überhaupt erst Bilderfahrungen initiieren? Solche chiastischen Strukturen aus Blicken und Angeblicktwerden rufen Anknüpfungen an die Theorie der Aufmerksamkeit, phänomenologische Überlegungen zum Pathischen, aber auch Momente einer intuitiven, divinatorischen Dimension einer Blickbeziehung zu Bildern auf. Für die archäologisch perspektivierte Bildforschung ergeben sich daraus Fragen, wie die Bedingungen des Blickwerdens sowie Bilderfahrungen von Forschenden reflektiert werden können, aber auch wie sich antiken Blickwerdungen nachspüren lässt.«
Organisation: Jacobus Bracker  jacobus.bracker@archaeologie.uni-freiburg.de
Zum Tagungsprogramm von »Homo pictor. Bildwissenschaft und Archäologien im Dialog«

Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini – Der Blick aus dem Bild und ins Bild

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir am Donnerstag, den 31.05.2018 Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini mit einem Vortrag zu „Blick aus dem Bild und ins Bild. Am Beispiel Gerhard Richter ›Betty‹ 1971 und Camille Henrot ›Deep inside‹“
Blicke halten sich nicht an die Optik. Sie sind Funktionen des Begehrens und der Begierde. Bilder und Filme handeln, sogar knackende Zweige oder knirschende Kieselsteine können blicken. An zwei mehrfachen Übersetzungen von Blick wird das gezeigt (1. Moment von Didaktik) und ein wenig zu sehen gegeben (2. Moment von Didaktik), an Gerhard Richters „Betty“ 1971 und Camille Henrots „Deep Inside“ 2005. Und es könnte deutlich werden, dass Dummheit heißt, das Risiko des Blicks nicht aushalten zu können und sehen zu wollen. Dagegen etwas zu tun, wäre ein 3. Moment von Didaktik.
/// Do, 31.05.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Prof. Dr. Christina Griebel – Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir heute Prof. Dr. Christina Griebel mit einem Vortrag zu „Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand“
Ein Blick ist eine Handlung, denn Blicke initiieren das Sehen und das Gesehenwerden. Eine Reaktion bleibt nicht aus, das Spiel ist eröffnet. Wenn der Blickwechsel zwischen Subjekten in ein Bild führt, zieht das Bild weitere Blicke auf sich.
In diesem Beitrag wird das Thema der Ringvorlesung als Handlungsfeld aufgefasst. Die Frage lautet nicht: Was steht fest? sondern: Was geschieht?
Christina Griebel, Prof. Dr. phil., *1973, Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Horst Antes; Studium der Germanistik an der Universität Karlsruhe; Promotion „Kreative Akte. Fallstudien zur ästhetischen Praxis vor der Kunst“. 2008-2015 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, 2011-2014 abgeordnet an die Universität der Künste Berlin, seit 2015 Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2001 literarische Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Narration und Poetik in Formaten künstlerischer Bildung; Theorie und Praxis des Essays, Kritische Kunstvermittlung in Hochschule und Museum.
Do, 03.05.2018 , 16-18h
VMP8, R 404