About Jakob Harms

Posts by Jakob Harms:

HFBK Graduate Show 19./20.09.2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 – 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen zu Besuch und Programm finden Sie hier.

Anmeldung zum Lernbereich Bildende Kunst im WiSe 20/21

Ab sofort können Sie sich als Student*in für den Lernbereich Bildende Kunst anmelden. Weitere Informationen zur Anmeldung für die Lernbereiche finden sie hier. Des Weiteren finden Sie in dieser Datei Informationen zum Aufbau und zu den Inhalten des Lernbereichs. Ein Anmeldung für den Lernbereich Bildende Kunst erfolgt via formloser E-Mail (Name, Vorname, Matrikelnummer, Studiengang, Mailadresse) mit dem Betreff »Lernbereich Bildendende Kunst« an: andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

Open Call: 9. Studentische Tagung zur Kunstvermittlung zum Thema »Resonanz« 13. – 15.11.

Schnellerer Alltag, komplexe Zusammenhänge und globale Fragestellungen. Die Verarbeitung der Flut alltäglicher Reize und herausfordernder Problemstellungen kann unsere Offenheit für unerwartete Impulse einschränken und die Umwelt in ihrer rationalisierten Form manchmal starr und schlicht erscheinen lassen. Um in dieser Welt den Blick über das eigene Selbst hinaus zu erweitern und sinnstiftende Begegnungen zu ermöglichen bzw. zu fördern, ist eine Suche nach einem gesunden Sich-ins-Verhältnis-Setzen zur Umwelt notwendig. Wie können wir untereinander und mit den Objekten unserer Umwelt tiefer in Beziehung treten? Die Soziologie nähert sich der Beantwortung dieser Frage unter anderem mithilfe der Theorie der Resonanz: Um sich in der Begegnung mit dem Gegenüber begeistert transformieren zu lassen, Widersprüche als Chancen zur Weiterentwicklung zu nutzen und die Nüchternheit der Welt zu vitalisieren, bietet Resonanz  eine Brücke zwischen totaler Ablehnung (Dissonanz) und bedingungsloser Konformität (Konsonanz), bei der ein »schwingendes System« aufgebaut werden könne. Wie lassen sich solche Chancen der Weiterentwicklung auf die Kunst- und Kulturvermittlung übertragen? Wie können andere Disziplinen, zum Beispiel Erziehungswissenschaften, Musik oder auch Naturwissenschaften diesen Diskurs bereichern? 
Wir benötigen eure/Ihre Ideen und Impulse! Setzt du dich, setzen Sie sich mit dem Thema Resonanz auseinander oder gibt es Ideen, wie man diese Theorie in die kunstvermittelnde wie kunstpädagogische Praxis und deren Reflexion einfließen lassen könnte?
Möchtest du/Möchten Sie gerne einen Vortrag halten, einen Workshop leiten, eine Performance aufführen oder dich/sich ganz anders einbringen? Wir sind gespannt auf die vielfältigen Ideenskizzen, die bis zum 25.07.2020 einzureichen sind unter:  kontakt@tagung-kunstvermittlung.de, und bitten auf maximal drei A4-Seiten um Angaben zur Person, zum Vermittlungsinhalt und -format, sowie zur Umsetzung deiner/Ihrer Idee!
Weitere Informationen unter: https://www.tagung-kunstvermittlung.de/
Einsendeschluss: 25.07.2020

Hochschulöffentliche Ringvorlesung: Visuelle Bildung IV »Bildsituationen«

Bilder sind mehr als oberflächliche und ästhetische Angelegenheiten, sie stellen eine kulturell geteilte, mediale Infrastruktur des Denkens dar. Sie sind eingebunden in institutionelle Umgebungen, in räumliche und mediale Konstellationen, in soziale Gefüge und Wirksamkeiten, kurz: in Situationen. Bildsituationen richten uns aus. Sie lassen uns involviert werden oder wegsehen. Sie rufen spezifische Bildhandlungen und Bildwirkungen hervor.
Aber wie lassen sich diese Praktiken in diversen Bildsituationen innerhalb der Kunstpädagogik arrangieren, inszenieren und reflektieren? Wie können wir diese Situationen zwischen Bildern beschreiben und erforschen? Welche pädagogischen, politischen, medialen und künstlerischen Dispositive zeigen sich in der Kunstvermittlung? Gibt es Grenzen der Steuerung? Welche Widerstände und Nebenwirkungen sind zu erwarten?
Die Ringvorlesung wird koordiniert von Jasmin Böschen, Lukas Sonnemann und Prof. Dr. Andrea Sabisch.

Diese Veranstaltung wird digital angeboten, allerdings nur hochschulöffentlich. Bei Interesse melden Sie sich bei Prof. Dr. Andrea Sabisch an.

Fabian Ginsberg: Scripted Reality

Praktisch geht es um die Bedingungen des ärgerlichen Problems, dass entweder die Öffentlichkeit, in die eine Nachricht tritt, von ihr zuvor hergestellt worden, oder der Öffentlichkeit die Nachricht bereits bekannt sein muss. Theoretisch wird die ästhetische Perspektive ersetzt durch eine epistemologische und Kunst verstanden als ein metonymisch mit anderen Bereichen der Wirklichkeitsherstellung verbundenes Feld, das geeignet ist, um von hier aus symbolische Formen metakritisch zu betrachten. Die unserer Vorstellungswelt der sogenannten Wirklichkeit zugrundeliegenden epistemologischen Modelle hinken dem vorhandenen Wissen hinterher. Die Bilder, Modelle oder Formen, die für die alltägliche Erfassung dieser Wirklichkeit benutzt werden, sind nicht nur ungenügend – sie täuschen. Während die Alltagspsychologie ihr Welt- und Menschenbild aus jahrhundertealten Modellen mixt, nutzen avanciertere Modelle des Wirklichen die verschiedenen Erklärungslücken und Kategorienfehler aus, um asymmetrische Tauschverhältnisse zu etablieren. Eine Kritik dieser Bilder kann nicht nur an der Oberfläche des Dargestellten bleiben, sondern muss die Herstellung der Darstellung untersuchen, um dann, im besten Fall, auf die Kritik ganz zu verzichten und neue Darstellungen herzustellen.
Nähere Informationen sowie Download des Textes finden Sie hier.

Birgit Engel: Ästhetische Aufmerksamkeit Movens einer reflexiv-offenen und kritisch-innovativen Praxis in Kunst und Pädagogik

Kunstpädagog*innen, die sich nicht alleine an der Vermittlung von Fachwissen und Techniken orientieren, sondern beides einbinden wollen in künstlerische und ästhetisch fundierte Bildungsprozesse, benötigen selbst eine erfahrungsoffene Weise des Umgangs mit pädagogischer Praxis. Birgit Engel reflektiert die Bedingungen und Potenziale der Öffnung für eine Ästhetische Aufmerksamkeit auf der Grundlage praktischer Beispiele und phänomenologisch-hermeneutischer Theorie.
Nähere Informationen sowie Download des Textes finden Sie hier.

Jan G. Grünwald: Der Zweifel als produktive Möglichkeit in der kunstpädagogischen Praxis

Dieser Text ist ein Plädoyer für den Zweifel. Anstatt in ihm ein zu überwindendes Übel zu sehen, versteht Grünwald ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Für Lehrende kann es sinnvoll sein, sich auf Pfade zu begeben, die ihnen selbst nicht vertraut sind, Bereiche der ästhetischen Produktion zu erforschen, die sich dem eigenen, kontrollierten Zugriff entziehen, oder Phänomene miteinzubeziehen, welche die Subjektivierung über die ästhetische Produktionen nicht mehr unterstützen. Gerade im Zeitalter der Digitalität gilt es Räume zu eröffnen, in denen es möglich ist, sich auszuprobieren, zu experimentieren – und dabei auch zu scheitern.
Nähere Informationen sowie Download des Textes finden Sie hier.

Jahresausstellung der HFBK vom 6. – 9.02.2020

Die traditionelle Jahresausstellung der HFBK Hamburg findet jährlich im Februar statt. Drei Tage lang präsentieren die Studierenden – vom Erstsemester bis zu den Absolvent*innen – ein breites Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den unterschiedlichen Studienschwerpunkten. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich bei einem Rundgang ein Bild von den aktuellen Produktionen an der HFBK zu machen.
Jahresausstellung der HFBK Hamburg 2020
Eröffnung: Donnerstag, 6. Februar 2020, 19 Uhr
Ausstellung: 7.–9. Februar 2020, täglich 14 bis 20 Uhr
Orte: Hochschule für bildende Künste, Lerchenfeld 2, Wartenau 15 und Finkenau 42, Hamburg
Öffentliche Führungen
täglich 16 + 18 Uhr, Eingangshalle
Führung in englischer Sprache: Sonntag 15 Uhr, Eingangshalle
Schulkinder-Führungen
Samstag + Sonntag 16 Uhr, Mensavorraum
Kinderinsel
Samstag + Sonntag 15–18 Uhr, Mensavorraum
Eintritt frei, Teilnahme an Führungen kostenlos und ohne Anmeldung.
Weitere Informationen zum Performanceprogramm gibt es hier und hier.

Alexander Henschel: Kunstpädagogische Komplexität – Logiken und Begriffe der Selbstbeschreibung

Selbstbeschreibungen der Kunstpädagogik greifen oft auf binäre Logiken zurück – sei es, um eindeutige Ein- und Ausgrenzungen vornehmen zu können oder um spannungsvolle Zweierverhältnisse zum Ausgangspunkt kunstpädagogischer Überlegungen zu machen. Kunstpädagogische Komplexität ist ein Angebot, das sich neben solche Logiken stellt, wirbt dafür, Kunstpädagogik mit komplexer Logik zu beschreiben, die über Zweiwertigkeit hinausgeht. Der Text zeigt, dass Kunstpädagogik mehr und anderes sein kann als die Kopplung zwischen zweien, zwischen Kunst und Pädagogik, um sich so mit erweiterten Perspektiven auseinandersetzen zu können. Kunstpädagogische Komplexität versucht damit, mehr Angemessenheit gegenüber gesellschaftlichen Verhältnissen zu erreichen, die sich nur gewaltvoll mit Logiken der Eindeutigkeit beschreiben lassen.
Nähere Informationen sowie Download des Textes finden Sie hier.

Andreas Brenne: »Künstlerisch-Ästhetische Forschung« – Kunstpädagogik im Kontext der frühen und mittleren Kindheit

Künstlerische Forschung ist ein Begriff, der die Kunstpädagogik in besonderem Maße geprägt hat. Dabei steht nicht die Vermittlung künstlerischer Positionen und Verfahren im Zentrum, sondern der Transfer künstlerischer Expertise in die Auseinandersetzung mit lebensweltlichen Zusammenhängen. Insbesondere in der Pädagogik der frühen und mittleren Kindheit spielen derartige Prozesse eine zentrale Rolle, da hier das Moment der ästhetischen Bildung besonderes exponiert hervortritt. Der Text geht dieser Thematik nach und sucht daraus Implikationen für eine kindbezogene Kunstpädagogik abzuleiten.
Nähere Informationen und Download des Textes finden Sie hier.