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Auf dem Weg nach Köln

Unbenannt

Ab dem kommenden Wintersemester werde ich an der Universität zu Köln lehren, deshalb möchte ich mich verabschieden und mich bei allen Kolleg_innen und Studierenden für die gute Zusammenarbeit bedanken! Es war eine bewegende und prägende Zeit an der Universität Hamburg, aus der ich so vieles mitnehme für meine weitere Forschungs- und Lehrtätigkeit. Mein besonderer Dank geht an den Arbeitsbereich FuL // Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse // an Prof. Dr. Andrea Sabisch, Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Dr. Manuel Zahn und Ursula Blümer – ein Team, in dem ich sehr gerne mitgewirkt habe und das meine Arbeit unterstützt hat. Auf Wiedersehen!
Evelyn May

Was ist »Visuelle Bildung«?

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»Visuelle Bildung« ist das gegenwärtige Forschungs- und Lehrvorhaben, das mit einer interdisziplinären Ringvorlesung begann und im Wintersemester 2013/14 entstand. Die Ringvorlesung hatte zum Ziel, sowohl Hamburger Kolleg_innen aus diversen Universitäten miteinander zu vernetzen, die derzeit zu diesem Thema arbeiten, als auch den Austausch weiterer Kolleg_innen vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen. Thematisch ging es darum, ein zukünftiges Forschungsfeld allererst zu konturieren und die diversen Ansätze, Theorien, Methoden und Methodologien zueinander zu korrelieren und zu reflektieren. Da die Resonanz auf unser Vorhaben umwerfend war, haben wir eine Broschüre herausgegeben, die einen freilich nur groben Eindruck eines zukünftigen Forschungs- und Lehrgebiets gibt. Nikolaus Gansterer hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns seine Zeichnungen aus seinen so passenden »Figures of thought« zur Verfügung zu stellen.

Offizieller Abschied von Karl-Josef Pazzini

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Am 2. Juli 2014 fand die offizielle Verabschiedung von Karl-Josef Pazzini in der Fakultät für Erziehungswissenschaft statt. Dieser Abend, zu der über 100 Kolleg_innen der Erziehungswissenschaft, der Kunstpädagogik und der Psychoanalyse und aus allen Himmelsrichtungen angereist waren, begann mit Pazzinis Rede. Weitere musikalische, literarische, performative und visuelle Beiträge kamen von Ole Wollberg, Dr. Insa Härtel, Prof. Dr. Torsten Meyer, Hans-Peter Scharlach, Pierangelo Maset, Evelyn May, Notburga Karl, Dr. Susanne Gottlob, Sinah Mielich, Prof. Dr. Rainer Kokemohr, Clara-Marie, Teresa, Luisa Pazzini sowie Prof. Dr. Andrea Sabisch. Den Abend moderierte Joana Faria (siehe Bild). Hamburg ohne Pazzini, das ist kaum vorstellbar.
Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen will, Pazzini live zu erleben, kann die Vorlesung zur Psychoanalyse besuchen. Sie findet mittwochs, von 19.30-20.30 im Raum 05, Von-Melle-Park 8 statt.

18.06.2014 // 18h: 13. Expedition Ästhetische Bildung -> bildwechsel

Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, die von Dr. Manuel Zahn und Evelyn May organisiert wird. Wir besuchen das Künstlerinnennetzwerk und -Archiv „bildwechsel“ in St. Georg, das 1979 als Frauenmedienladen gegründet wurde und heute eine umfangreiche Videokollektion, ein Künstlerinnenarchiv und vieles mehr beherbergt. Vor Ort werden wir mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen und einen Einblick in ihre engagierte, unentgeltliche Tätigkeit erhalten. http://www.bildwechsel.org/info/index.html

Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zu einem gemeinsamen Besuch und zum gegenseitigen Austausch. Es wird ein Spendenbeitrag anfallen.

Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen bitte an: manuel.zahn@uni-hamburg.de

Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät

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Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen vom 26.-27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
Offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge. Nähere Infos finden Sie hier.

Europe, the City Is Burning. Symposium an der HFBK Hamburg, 23.—25. Mai 2014

Europe, the City Is Burning

Symposium der Stadtkuratorin Hamburg
in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg

mit: Ute Meta Bauer, Boris Buden, Diana Campbell Betancourt, Cosmin Costinas, Joshua Decter, Mark Dion, Marina Fokidis, Achim Könneke, Omer Krieger, Suzana Milevska, Dirck Möllmann, Nina Möntmann, Gabi Ngcobo, Bige Örer, Britta Peters, Miguel Robles-Durán, Christoph Schäfer, Stephan Schmidt-Wulffen, Esther Shalev-Gerz, Bettina Steinbrügge, Ute Vorkoeper, Joanna Warsza, Lawrence Weiner u. a.
Organisation: Sophie Goltz

23.—25. Mai 2014
Ort: HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2
Eintritt frei.

Das genaue Programm:
www.stadtkuratorin-hamburg.de

Michaela Ott: Bildung als Verwunderung

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In diesem Band argumentiert Michaela Ott für ein Verständnis von Bildung als Verwunderung. Im Kontext der Hamburger Vorlesung zur „Visuellen Bildung« im Wintersemester 2013 erläutert sie theoretisch wie exemplarisch am Film No quarto de Vanda von Pedro Costa Relevanz, Bedingungen und Prozessualität des Phänomens: “Denn Verwunderung verlangt eine passiv-aktive Beweglichkeit der Vermögen: neben Affizierbarkeit eine Fähigkeit zur Aussetzung ihrer automatischen Reaktion, zum Innehalten, Verweilen und zu schweifender Aufmerksamkeit, zu Abwägungen und zur Hinnahme von Nichtentscheidbarkeiten, wie sie sich gelegentlich in der Kunstrezeption oder in der philosophischen Betrachtung einstellen.“ (S. 13)

Dabei durchzieht den gesamten Essay die Frage, inwiefern Verwunderung lehrbar sein und werden könnte.

Nora Sternfeld: Verlernen vermitteln

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In unserer Publikationsreihe Kunstpädagogische Positionen widmet sich Nora Sternfeld der Frage, wie Kunstvermittlung im 21. Jahrhundert jenseits „einer einfachen Übermittlung oder jener einer konsenssuchenden Mediation” (S. 9) verstanden kann. Dabei entwickelt sie nach Spivak im Anschluss an postkoloniale Theorien ein Verständnis von “Verlernen”, das gängige strukturelle Machtstrukturen hinterfragt und dadurch erst andere Relationen zum Vorschein kommen lässt. An zwei Straßenblockaden der Künstlergruppe Public Movement zeigt sie Situationen, in denen traditionelles und kulturelles Wissen innerhalb einer Aufführung im öffentlichen Raum zu einem Prozess des Verlernens werden und ihn dadurch allererst reflektierbar machen.