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18.06.2014 // 18h: 13. Expedition Ästhetische Bildung -> bildwechsel

Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, die von Dr. Manuel Zahn und Evelyn May organisiert wird. Wir besuchen das Künstlerinnennetzwerk und -Archiv „bildwechsel“ in St. Georg, das 1979 als Frauenmedienladen gegründet wurde und heute eine umfangreiche Videokollektion, ein Künstlerinnenarchiv und vieles mehr beherbergt. Vor Ort werden wir mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen und einen Einblick in ihre engagierte, unentgeltliche Tätigkeit erhalten. http://www.bildwechsel.org/info/index.html

Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zu einem gemeinsamen Besuch und zum gegenseitigen Austausch. Es wird ein Spendenbeitrag anfallen.

Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen bitte an: manuel.zahn@uni-hamburg.de

Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät

http://kunst-medien-bildung.de/wp-content/uploads/2014/05/Offensichtlichkeit.jpg

Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen vom 26.-27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
Offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge. Nähere Infos finden Sie hier.

Europe, the City Is Burning. Symposium an der HFBK Hamburg, 23.—25. Mai 2014

Europe, the City Is Burning

Symposium der Stadtkuratorin Hamburg
in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg

mit: Ute Meta Bauer, Boris Buden, Diana Campbell Betancourt, Cosmin Costinas, Joshua Decter, Mark Dion, Marina Fokidis, Achim Könneke, Omer Krieger, Suzana Milevska, Dirck Möllmann, Nina Möntmann, Gabi Ngcobo, Bige Örer, Britta Peters, Miguel Robles-Durán, Christoph Schäfer, Stephan Schmidt-Wulffen, Esther Shalev-Gerz, Bettina Steinbrügge, Ute Vorkoeper, Joanna Warsza, Lawrence Weiner u. a.
Organisation: Sophie Goltz

23.—25. Mai 2014
Ort: HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2
Eintritt frei.

Das genaue Programm:
www.stadtkuratorin-hamburg.de

Michaela Ott: Bildung als Verwunderung

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In diesem Band argumentiert Michaela Ott für ein Verständnis von Bildung als Verwunderung. Im Kontext der Hamburger Vorlesung zur „Visuellen Bildung« im Wintersemester 2013 erläutert sie theoretisch wie exemplarisch am Film No quarto de Vanda von Pedro Costa Relevanz, Bedingungen und Prozessualität des Phänomens: “Denn Verwunderung verlangt eine passiv-aktive Beweglichkeit der Vermögen: neben Affizierbarkeit eine Fähigkeit zur Aussetzung ihrer automatischen Reaktion, zum Innehalten, Verweilen und zu schweifender Aufmerksamkeit, zu Abwägungen und zur Hinnahme von Nichtentscheidbarkeiten, wie sie sich gelegentlich in der Kunstrezeption oder in der philosophischen Betrachtung einstellen.“ (S. 13)

Dabei durchzieht den gesamten Essay die Frage, inwiefern Verwunderung lehrbar sein und werden könnte.

Nora Sternfeld: Verlernen vermitteln

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In unserer Publikationsreihe Kunstpädagogische Positionen widmet sich Nora Sternfeld der Frage, wie Kunstvermittlung im 21. Jahrhundert jenseits „einer einfachen Übermittlung oder jener einer konsenssuchenden Mediation” (S. 9) verstanden kann. Dabei entwickelt sie nach Spivak im Anschluss an postkoloniale Theorien ein Verständnis von “Verlernen”, das gängige strukturelle Machtstrukturen hinterfragt und dadurch erst andere Relationen zum Vorschein kommen lässt. An zwei Straßenblockaden der Künstlergruppe Public Movement zeigt sie Situationen, in denen traditionelles und kulturelles Wissen innerhalb einer Aufführung im öffentlichen Raum zu einem Prozess des Verlernens werden und ihn dadurch allererst reflektierbar machen.

Prof. Dr. Mirjam Schaub

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Im Rahmen unserer Ringvorlesung „Visuelle Bildung“ spricht die Professorin für Ästhetik und Kulturphilosphie Prof. Dr. Mirjam Schaub von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften am Di, von 18.15-19.45 Uhr über „Bildung durch Kino“.
Wo: Universität Hamburg, Fakultät Erziehungswissenschaften, Raum 206, Von-Melle-Park 8, 20146 HH.

Kunstpädagogische Kartographie

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Pünktlich zum 60. Geburtstag von Klaus-Peter Busse ist eine Festschrift erschienen, die sich die Kartierung aktueller Kunstpädagogik und ihre „Verortung in der Wissenslandschaft“ vorgenommen hat. Die Herausgeber Sidonie Engels, Rudolf Preuss und Ansgar Schnurr haben Beiträge von 22 Autoren und 6 künstlerischen Auseinandersetzungen zu einem Buch zusammengefasst, dass den üblichen Rahmen einer Festschrift sprengt. Mehr dazu hier. Darin:

Pazzini, Karl-Josef: Kunstdidaktik als Wissenschaft existiert nicht, es sei denn diszipliniert. S. 231-234.
Sabisch, Andrea: Graphisch denken. S. 261-272.

12. Expedition Ästhetische Bildung: Atelierbesuch Lempert

Zur zwölften Expedition Ästhetische Bildung laden wir interessierte Studierende, Referendar/innen, Lehrer/innen und außerschulische Kunstvermittler/innen zu einem Atelierbesuch von Jochen Lempert am Donnerstag den 28.11.2013 gegen 18 Uhr ein. Da maximal 15 Personen teilnehmen können, melden Sie sich bitte so schnell wie möglich per Mail verbindlich an bei andrea.sabisch@uni-hamburg.de. Eine geringe Teilnahmegebühr von 6 € wird erhoben. Weitere Informationen werden per Mail versandt.

Kunstpädagogische Positionen: Next Art Education

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Nachdem Torsten Meyer seit 9 Jahren Mitherausgeber unserer Reihe ist, erscheint nun das neue Heft, das auf seiner Antrittsvorlesung an der Universität zu Köln von 2012 basiert. Ab sofort downloadable oder als Büchlein bestellbar unter http://mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-29/

Meyer, Torsten: Next Art Education. Kunstpädagogische Positionen 29. Hrsg. von Andrea Sabisch, Torsten Meyer, Eva Sturm, Hamburg/Köln/Oldenburg 2013

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als geschäftsführender Medientechnologie basiert. Er geht dabei von der Vermutung aus, dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks.
Next Art Education ist der Versuch, an diese Vermutung mit der Frage nach adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst und Pädagogik anzuschließen.