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Künstlerische Erlebnisräume schaffen

Gartenphantasien -eine Schulgestaltungsarbeit

Ein Vortrag und Gespräch mit der Künstlerin Silke Riechert, Berlin
zu Strategien zwischen Schule und Stadtraum.
01.11.2013, 14.00h
VMP8, Raum 404

Silke Riechert betreibt seit 2009 den “CLUB DER INTERNATIONALEN RAUMFORSCHER “, den sie wie folgt beschreibt.
Der Club ist ein spielerischer Bau- und Science Fiction Club für Jugendliche im Berliner Wedding. Hier ist ein Ort des Modellbaus, des Zeichnens und des Forschens in die Zukunft. Es entsteht ein Erlebnisraum für Kinder und Jugendlichen, der weit über die Möglichkeiten von Schule hinausgeht, aber in vielfältiger Kooperation mit Schule zusammen arbeitet. Immer wieder geht es um Findungsprozesse und Vertiefungen von künstlerischen Arbeiten von Kindern, in denen die Künstler sich als Vermittler von Techniken und Strategien wieder finden, ihre Arbeitsweisen aber nicht aus dem Blick verlieren.
Zur Zeit geht es der Künstlerin um Visionen und Gestaltungen von “Zukunftswelten”. Die Arbeiten, die gemeinsam mit den Kinder vor Ort in Projekten, wie das “Mini Bienen Museum” die “Möbelrecylingtour” oder “Gartenphantasien” entstehen, umfassen ein künstlerisches Handeln zur Stadt, nachhaltiger Entwicklung und Nachbarschaft.

Eingeladen sind alle Interessierten!

Neu: Transdisziplinäre Forschung zum Bilderbuch

Cover Bilderbuch

Der aktuelle Band zum Bilderbuch in Kunst, Literatur und Bildung ist ab sofort erhältlich: Kruse, Iris / Sabisch, Andrea (Hg.): Fragwürdiges Bilderbuch. Blickwechsel – Denkspiele – Bildungspotenziale. München: kopaed 2013. 192 S.

Zum Inhalt: Bilderbücher sind eine transdisziplinäre Herausforderung für ästhetische und kulturelle Bildungsprozesse. Seit der digitalen Zäsur verändern sich nicht nur visuelle Darstellungsmodi und Kommunikationsstrukturen, Adressatenkreise und Wirkungen, sondern auch die jeweiligen Relationen und Erkenntnisdimensionen von Text und Bild. Wie lässt sich über das spezifisch Visuelle und Textuelle sprechen? Wie kann man die Wechselwirkungen zwischen formaler und symbolischer Darstellung, ästhetischer Wirkung und dem Imaginären erforschen? Welche Rezeptionsweisen entwickeln Kinder in Lehr- und Lernkontexten? Wie verhalten sich Traditionen der Lehre zu notwendigen Aktualisierungen des professionellen Selbstverständnisses? Die Beiträge dieses Buches zu Kunst, Medien und Sprache berühren theoretische, historische, empirische und didaktische Dimensionen der aktuellen Bilderbuchforschung.

convention – Der dritte Band zum Kongress ist da

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convention ist der dritte und letzte Band in der Schriftenreihe “Kunst Pädagogik Partizipation”, die den Gesamtprozess des BuKo12, Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010 – 2012, dokumentiert. Hier geht es explizit um den Kongress „Kunst Pädagogik Partizipation“, der vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden stattgefunden hat. Das Buch spiegelt die Vielfalt des Fachdiskurses wider und gibt Impulse für gegenwärtige und zukünftige kunstpädagogische Theorie und Praxis. Die verschiedenen Veranstaltungsformate des international und interdisziplinär befruchteten Kongresses prägen die Struktur dieses Tagungsbandes: Vorträge, Diskussionen, Workshops, BarCamp, Squares, Studierendenkongress, Fishbowl und rückblickende Statements der Initiator/-innen.

Sara Burkhardt / Torsten Meyer / Mario Urlaß (Hg.): convention. Ergebnisse und Anregungen #Tradition #Aktion #Vision. Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 03. München 2013, 320 Seiten ISBN 978-3-86736-161-3

Vom Unverfügbaren

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Unser neues Buch zur interdisziplinären Ringvorlesung in den Deichtorhallen ist da und zugleich online: Pazzini, Karl-Josef / Sabisch, Andrea / Tyradellis, Daniel (Hg.): Das Unverfügbare. Wunder, Wissen, Bildung. Zürich udn Berlin: Diaphanes 2013.

Das Unverfügbare ist Ärgernis und Ferment für jede pädagogische und vermittelnde Arbeit. Es taucht inmitten des vermeintlich Bekannten und Habhaften auf, widersetzt sich der gesicherten Kommunikation, spielt sich zwischen Wissen und Nicht-Wissen ab, markiert Autoritäten, löst Ängste aus, weil es nicht verstanden werden kann, weckt Sehnsucht, Neugier und Verantwortung. Es markiert eine Aporie, die sich überall zeigt, wo Wissen sich als Macht- und Gestaltungsinstanz gibt: an den Grenzen der Machbarkeit als Prognostik und als Kontrolle des Anderen. Der Band widmet sich der Figur des Unverfügbaren in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen: in Kunst und Kultur, Naturwissenschaften und Medizin und Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und Pädagogik.

Mit Beiträgen von Alfred Bodenheimer, Hanne Frank, geheimagentur, Karin Harasser, Insa Härtel, Johannes Heisig, Alexander Kluge, Michael Lüthy, Jean-Luc Nancy, Karl-Josef Pazzini, Claus-Dieter Rath, Hans-Jörg Rheinberger, Andrea Sabisch, Daniel Tyradellis, Bernhard Waldenfels, Matthias Warstat und Manuel Zahn.

Tagung der Wisenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien Bildung e.V.: Forschungsorientierung und Lehrerbildung?

Wir laden ein zur diesjährigen Tagung Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung? der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V. am 28.6.2013, von 9:30 – 16:30 Uhr an der Universität Osnabrück.
Laut Vorgaben aus Bologna sollen Bachelor-Studiengänge bereits „berufsqualifizierend“ sein, Master-Studiengänge sollen deutlich Richtung Forschung orientiert werden. Was bedeuten diese Vorgaben für die gestuften Studiengänge in der Lehrerbildung? Wann und wie sollten Schul-Praktika stattfinden? Was heißt „Forschungsorientierung“ im Master-Studiengang? Was soll wozu erforscht werden? In welchem der potentiell drei in Frage kommenden Fächer, mit denen Lehramtsstudierende in der Regel befasst sind, soll geforscht werden? Welche Rolle kann „Forschendes Lernen“ als (hochschul)didaktisches Konzept spielen? Wie ist eine Forschungsorientierung speziell im Fach Kunst zu denken, wenn Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Denkmodelle ernst genommen werden? Was könnte hier Artistic Research bedeuten?
Mit diesen Fragen ist zurzeit befasst, wer in der universitären Lehrerbildung Lehre und Forschung gestaltend tätig ist. Die aufgeworfenen Fragen sollen nicht erneuten Anlass für weiteres BA/MA-Bashing bieten, sondern einen produktiven Austausch über die föderalen Grenzen hinweg initiieren und Konzepte diskutieren, die sowohl aus der Perspektive der Lehrerbildung als auch aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft sinnvoll sind.

Download Programmflyer

Kontakt und Anmeldung
Sekretariat Fachgebiet Kunst
Universität Osnabrück
Esther Kutzner
Seminarstraße 33
49069 Osnabrück
Tel. 0541 – 969 – 4225
kunst@uni-osnabrueck.de

11. Expedition Ästhetische Bildung

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Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, zu der wir Euch (das sind Studierende, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen herzlich am 20.06.2013 von 18-20 Uhr einladen möchten. Das Treffen findet im Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, in Raum 404 statt und wird bei einem Glas Wein in der Umgebung fortgesetzt.

Dieses Mal werden wir uns in der Universität treffen, um über das Thema »Visuelle Erzählungen« zu sprechen. Ausgehend von einem Unterrichtsentwurf, den die beiden Studierenden Daniel Wolff und Vanessa Wiechmann an der Stadtteilschule Erich Kästner in Farmsen ausprobiert haben, möchten wir ein Gespräch über Möglichkeiten, Chancen, Fragen, Ideen und Schwierigkeiten zum Unterricht in Gang bringen. Weitere Unterrichtsideen, Schülerarbeiten und Ideen können gerne mitgebracht werden. Bitte melden Sie sich per Mail an bei andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

Anmeldung Lernbereich Bildende Kunst

Studierende, die ab dem WS 2013/14 den Lernbereich Bildende Kunst studieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich bis zum 01.07.2013 bewerben. Informationen zum zeitlichen Ablauf,zur Modulbeschreibung und den Ansprechpartnern finden Sie unter 2013 Lernbereich Kunst Kurzinfo für Studierende 2013. Bei Nachfragen kommen Sie möglichst bald in die Sprechstunde von Prof. Dr. Andrea Sabisch, donnerstags von 13.30-15 Uhr in Raum 405a.