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Kunst kommt vom Unvermögen, z.B. dem der Psychoanalyse

18.04.2012, 19 Uhr im Kunstverein

Vortrag von Karl-Josef Pazzini anlässlich der Heftpräsentation von Gert & Uwe Tobias

Der Vortrag dreht sich um das Verhältnis von Kunst und Psychoanalyse, denn Freud verstand die Künstler nicht, die Künstler aber verstanden Freud.
Und weil die Künstler Freud verstanden, konnten Psychoanalytiker die Psychoanalyse verstehen und weiterentwickeln. Kein Zufall: In der Psychoanalyse wie in der Kunst geht es um die Konstruktion von Schnittstellen.

Karl-Josef Pazzini (*1950) studierte Philosophie, Theologie, Erzie-hungswissenschaft, Mathematik und Kunstpädagogik. Er arbeitet als Psychoana-lytiker in eigener Praxis und ist seit 1993 Professor für Bildende Kunst und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Pazzini ist Mitbegründer der „Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse“, und des „Psychoanalytischen Kollegs“, der Hamburger Forschungsgruppe für Psychoanalyse (HAFPA), des Jüdischen Salons im Grindel (Hamburg), der Wissenschaftlichen Assoziation: Kunst – Medien – Bildung und der Psychoanalytischen Bibliothek Berlin.

Sein Vortrag begleitet die Release des neuen Heftes von Gert & Uwe Tobias.

Tagung: Perspektiven der Verknüpfung von Kunst, Medien und Bildung 2: Das kulturelle Imaginäre

Diese Tagung der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung findet am 25./26.11.2011 in der Kunsthochschule Mainz statt. Sie widmet sich unter anderem folgenden Fragen:

Wie entstehen gemeinsame Vorstellungen? Wie konstituiert sich ein Unterrichtsgegenstand? Und wie ein Lehrerbild? Welche Rolle spielt das Imaginäre in Bildungsprozessen? Woraus speist sich das Imaginäre? Woran fällt es aus? Inwiefern prägen Medien die Entstehung des Imaginären? Wer imaginiert von wessen kultureller Imagination? Wie ist der Übergang vom individuellen Imaginären zu einem gesellschaftlich Imaginären zu denken? Wo ist das Imaginäre, wenn es nicht erscheint?

Genaue Angaben zum Programm, den Vortragenden und zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link auf der Seite der

Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung.

Landesfachtag Kunst

Der Landesfachtag Kunst ist die zentrale Fortbildungsveranstaltung des IQSH im Fach Kunst, die jährlich zu wechselnden Themen mit verschiedenen Kooperationspartnern stattfindet. 2011 werden aktuelle kunstdidaktische Konzepte und Unterrichtsformen vorgestellt: Fragen, Forschen, Wahrnehmen und Experimentieren sind Ausgangssituationen von Kunstunterricht, die zum Nachdenken über Leben und Welt und zum handelnden Gestalten, Eingreifen und Verändern führen.

Auf Schloss Gottorf wird ein vielfältiges Angebot an Workshops in Konzepte der Kunstpädagogik einführen – von der ästhetischen Forschung über biografisches Arbeiten bis zur Auseinandersetzung mit Jugendkultur, die sich heute etwa als FanArt im Internet präsentiert. Jugendkulturelle Formen der Nutzung Neuer Medien werden aufgegriffen, einfache Zeichentrickfilme und interaktive Videos werden erstellt, der kreative Umgang mit Audioguides im Museum wird erprobt.

Für genauere Angaben zu Programm und Anmeldung klicken Sie bitte hier (PDF).

Oder besuchen Sie die Seite des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein.

Geschichte des Zeichen- und Kunstunterrichts

Wolfgang Legler

Einführung in die Geschichte des Zeichen- und Kunstunterrichts von der Renaissance bis zum Ende des 20. Jahrhunderts
Pädagogik: Perspektiven und Theorien, hg. von Johannes Bilstein, Bd. 17

Wolfgang Legler liefert mit dem vorliegenden Buch einen kompakten Überblick über die Entwicklung des Zeichen- und Kunstunterrichts von der Renaissance bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf historischer Vollständigkeit als im Aufzeigen von ideengeschichtlichen Entwicklungen, wechselnden fachlichen Orientierungen und der jeweils wirksamen kulturellen, politischen und/oder ökonomischen Kontexte. Die Einführung in die Fachgeschichte wird so auch zu einer Einführung in kunstpädagogisches Denken. Dem ursprünglichen Charakter einer einführenden Vorlesung entsprechend können die vierzehn Kapitel des Buches auch einzeln oder abweichend von der chronologischen Abfolge gelesen werden.
Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende der Kunstpädagogik an Hochschulen sowie praktizierende Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer, stellt aber auch für fachfremde Interessierte eine spannende und informative Lektüre dar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Athena Verlags.

Reinlesen können Sie hier.

Wunder in Kunst und Pädagogik – Kunstpädagogische Positionen

Wunder gibt es immer wieder, und es gibt sie überall – oder nicht? Anlässlich der Ausstellung WUNDER, die vom 23. September 2011 bis 5. Februar 2012 in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen ist, widmet sich die Ringvorlesung der Fakultät EPB (Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft) der Universität Hamburg dem „Wunder in Kunst und Pädagogik“. Ausgehend von dem interdisziplinären Ansatz der Ausstellung nehmen Experten unterschiedlichster Provenienz das Thema Wunder zum Anlass, die Grenzen des eigenen Wissens und der eigenen Disziplinen zu erkunden. (mehr …)

Neuerscheinung Theorie Bilden

Ingrid Lohmann, Sinah Mielich, Florian Muhl, Karl-Josef Pazzini, Laura Rieger, Eva Wilhelm (Hg.)

Schöne neue Bildung?
Zur Kritik der Universität der Gegenwart

Mai 2011, 242 S., kart., zahlr. Abb., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1751-1
Reihe Theorie Bilden

Der »Bologna-Prozess« hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie – gegen den neoliberalen Zeitgeist – weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden?Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.

Normung: DIN-Preise

Andere Förderinstitutionen – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst – Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik – Lebenswissenschaften (Agrarwissenschaften, Biologie, Medizin, Ökotrophologie, Pharmazie, Veterinärmedizin) – Klinische Medizin

Preise des Deutschen Instituts für Normung e. V.:

Der DIN-Preis „Nutzen der Normung“ prämiert Beiträge, die Anhand eines überzeugenden Beispiels den Nachweis eines signifikanten, konkreten Nutzens aufzeigen. Dieser Wettbewerb steht allen interessierten Kreisen offen.

Ziel des Wettbewerbes ist es, der Öffentlichkeit die breite Wirkung der Normung im wirtschaftlichen Kontext mittels konkreter Beispiele aus der Praxis verstärkt ins Bewusstsein zu bringen.

Preisgeld: 15.000 Euro, 7.500 Euro, 2.500 Euro

Der DIN-Preis „Junge Wissenschaft“ zeichnet studentische Arbeiten (Diplom, Studien-, Semesterarbeiten) aus, die Fragen der Normung oder Standardisierung behandeln. Insbesondere sollen Fragen, die mit Effizienzsteigerung verbunden sind, im Vordergrund stehen, wobei möglichst auch der Praxisbezug mittels Beispielen darzustellen ist.

Preisgeld: 1.000 Euro

Die Bewerbungsunterlagen sind formlos spätestens bis zum 31. August einzureichen.

Weitere Informationen:

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47471&menusubrubid=47471&languageid=de

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47472&menusubrubid=47472&languageid=de

Muss Bildung sich bezahlt machen?

Zum Wert von Bildung und Wissen

Ganz ohne Zweifel hat Wissen einen Wert. Doch wodurch wird dieser Wert hauptsächlich bestimmt? Durch seine monetäre Einordnung? Ist nicht die Erfahrung etwas zu verstehen unbezahlbar?

Von Kirsten Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin

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