Allgemein

HFBK Absolvent_innenausstellung und HAW Finkenau Rundgang 11. – 14.07.2019

Jedes Jahr im Juli präsentieren die aktuellen Absolvent*innen der HFBK Hamburg ihre Abschlussarbeiten im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung. Am Eröffnungstag wählt eine externe Fachjury die aus ihrer Sicht beste Arbeit aus, die mit dem begehrten Karl H. Ditze-Preis für die beste Abschlussarbeit – mit 7.500 Euro dotiert – ausgezeichnet wird.
Zeitgleich findet der Rundgang Finkenau der HAW Hamburg statt, die Sommerausstellung der Fakultät Design, Medien und Information, bei der die Student*innen zweieinhalb Tage ihre Projekte und Arbeiten präsentieren.

HFBK Absolventenausstellung 2019
Eröffnung: Donnerstag, 11. Juli 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 12.–14. Juli 2019, täglich 14–20 Uhr
Weitere Infos finden Sie hier und hier.

Rundgang Finkenau 2019
Eröffnung: Donnerstag, 11. Juli 2019, 18-22 Uhr
Ausstellung: 12. Juli 2019, 14-22 Uhr sowie 13. Juli 2019, 12-18 Uhr
Weitere Infos dazu finden Sie hier und hier.

»Call for Collaborators!« Vortrag Gesa Krebber am 27.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18, spricht Gesa Krebber zum Thema »Call for Collaborators! – Gemeinschaftliche Praktiken zeitgenössischer Kunst und Kunstpädagogik im Kontext digitaler Medienkultur.«
Mit der Ankündigung des Kurator*innen-Kollektivs ruangrupa für die documenta15 im Jahr 2022 zeigt sich einmal mehr, wie Praktiken der Kollaboration auch in der Kunst immer häufiger im Fokus stehen. Vom ursprünglich negativ besetzten Begriff der Kollaboration als Zusammenarbeit mit dem Feind im Nazi-Regime Frankreichs wandelt sich das Verständnis des Begriffs in allen Bereichen. Kollaboration erlangt eine positive Bedeutung, steht zum Beispiel für temporäre Zusammen- oder Mitarbeit künstlerischer Produktion in global vernetzten Teams.Damit stellt sich Kollaboration quer zu Konzeptenwie Einzelkünstlertum oder Genie. Sie fordert dazu auf, bestehende Strukturen und institutionelle Hierarchien in der Verhandlung von Kunst im Kunstunterricht zu durchkreuzen. Ausgehend von künstlerischen Kollaborationen werden im Vortrag fruchtbare Anstöße für die Diskussion neuer Grundhaltungen für die Kunstpädagogik vorgestellt. 

Rezension zur Bildwerdung von Iris Laner in EWR

Die Erziehungswissenschaftlerin Iris Laner hat in der erziehungswissenschaftlichen Revue (EWR) jüngst eine auführliche Rezension zur Studie Bildwerdung von Andrea Sabisch veröffentlicht. Einige Auszüge in chronologische Reihenfolge daraus: »Das beispielhafte Vorgehen im empirischen Teil des Buches wird dabei in eine eingängige Methodenreflexion und eine intensive Theoriediskussion eingebettet, die Stimmen aus unterschiedlichen Disziplinen, wie der Erziehungswissenschaft, der Philosophie, der Bildwissenschaft und der Psychoanalyse, ins Gespräch bringt. […]
Gerade dort, wo die Autorin auf kaum bis nicht diskutierte Aspekte der Bildungstheorie hinweist, ist das Buch Bildwerdung nicht nur als Fallstudie interessant. Durch das Miteinbeziehen von philosophischen, bildwissenschaftlichen und psychoanalytischen Theorien leistet es einen spannenden Beitrag zur interdisziplinären Theoriebildung, die sich als besonders geeignet zeigt, auf blinde Flecke der Heimdisziplin hinzuweisen. […]
Sabischs erster beschriebener Fall von Anika und Beeke macht nicht nur in überzeigender Weise klar, dass Zeigen und Sagen, Verkörperung und Versprachlichung eng miteinander verbunden sind und dass diese Verknüpfung eben da sichtbar wird, wo die oberflächliche Solidität erfassender Worte zu bröckeln beginnt. Sabisch zeigt dies in ihrer Fallbeschreibung, die nicht nur sehr exakt und behutsam, sondern auch lebendig, ja, fast mitreißend ist, und in der nachfolgenden Analyse überzeugend. […]
Blickt man […] auf die mittlerweile zahlreichen und vielfältigen Untersuchungen, Analysen und Reflexionen über Bildungsgehalt, Lerneffekte und Kompetenzerwerb im Rahmen der Auseinandersetzung mit visuellen Medien und Bildern, zeigt sich mit aller Deutlichkeit die – nicht nur – diskursive Dringlichkeit des Themas, dem sich Bildwerdung verschreibt. Auch bildungspolitisch gesehen ist der Rahmen, in dem die Autorin ihre Fallstudien theorieaffin, weitsichtig und reflektiert einbettet, höchst brisant. Richtlinien wie das Common European Framework of Reference of Visual Literacy bewerten den kompetenten Umgang mit visuellen Medien und Bildern als zentral für die Umsetzung solider und umfassender Bildungsprogramme. Ihr Buch ist ein spannender, aufschlussreicher und ausgesprochen schön zu lesender Beitrag zu einer Debatte, die damit sicherlich noch nicht zum Abschluss gelangt, aber um viele Ideen, Impulse und Materialien bereichert ist.«

Vortrag von Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt am 06.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« tragen Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt vor: »Freundlich, offen, fordernd – Zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit im Werkhaus Münzviertel«
Die Form des Vortrags wird dazu genutzt, eine Perspektive zu entwickeln, die es ermöglicht, die Arbeit am und im Werkhaus im »Spannungsfeld von Kunst und Bildung« zu platzieren. Wie kann man sich dem Ort nähern? Im zweiten Teil stehen die Vortragenden Rede und Antwort. Dabei wird die Sprache hoffentlich auch darauf kommen, inwiefern und ob das Werkhaus Münzviertel überhaupt von Belang sein könnte für die Subjektivierungsprozesse der Anwesenden. Der Vortrag findet statt an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

Grundlagenlehre. Kunst und Gestaltung – Tagung 28.- 29.05.2019 in Salzburg

Die Frage nach bildnerischen oder künstlerischen Grundlagen in der Ausbildung von Künstlern, Gestaltern, Lehrern und Schülern ist ein »heißes Eisen«. Auf der einen Seite besteht große Skepsis gegenüber einer Festschreibung oder Standardisierung bestimmter Lehrinhalte und die Befürchtung einer damit einhergehenden Einschränkung der künstlerisch-gestalterischen Freiheit. Andererseits werden die Lehrenden in der Schule mit dem Bedürfnis nach solchen Grundlagen von Seiten der Schülerschaft konfrontiert. Daher wünschen sich viele Lehramtsstudierende an den Hochschulen den Unterricht von bildnerisch-künstlerischen Grundlagen, damit sie angemessen auf ihre Lehrtätigkeit in der Schule vorbereitet werden.
Weiterführende Informationen zur Tagung an der Universität Mozarteum und den Vorträgen finden Sie auf der Webseite der Tagung oder im Programm.

Rückblick // Modulprüfungen ::: dialog & display

Im Wintersemester veranstaltete Stefanie Johns das Master-Projektseminar „dialog & display“. Im Rahmen der Modulprüfung entwickelten die Studierenden eigene kunstpädagogische Positionen zum Seminarthema. Nikoline Tiroke zeigte dabei unter Anderem eigene Illustrationen zur Seminarlektüre.

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Ringvorlesung: Zwei Vorträge zur Kooperation in der Schule am 02.05.201

Im Rahmen der kunstpädagogischen Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, finden am 2. Mai zwei Vorträge statt im Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.
Prof. Dr. Kathrin Fussangel spricht zur »Kooperation in der Schule: Chancen und Herausforderungen« Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschung zur (Lehrer-)Kooperation in der Schule. Dabei sollen typische Schwierigkeiten der schulischen Kooperation ebenso thematisiert werden wie Chancen der Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Anhand aktueller Beispiele und empirischer Befunde werden die Ausführungen untermauert.
Dorothea Carl & Karin Haenlein: »Experimentieren mit Bild und Ton oder wie man die Ideen von Schüler*innen zum Laufen bringt.«
Die KurzFilmSchule fördert die Filmbildung an Schulen, indem Hamburger Filmkünstler*innen Schüler*innen unterstützen, eigene Filmprojekte zu realisieren. Dies geschieht, indem die Schüler*innen selbst die Erfahrung künstlerischer Arbeitsprozesse am Film machen, deren Besonderheit in der gegenseitigen Durchdringung von Imagination, Produktion und Rezeption von Filmbildern liegt. Sie geht in den Film-Workshops von den Arbeitsweisen der verschiedenen Filmkünstler*innen aus, die sich nicht in Lehrbüchern vermitteln lassen, sondern im Prozess des Filmemachens zusammen erfahren werden müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch das Zusammenspiel von Filmkunst und Schule?

Lernbereich Bildende Kunst

Die Informationsveranstaltung für den Lernbereich Bildende Kunst findet am 6. Mai 2019 von 8-10 Uhr für alle Interessierten im Anna-Siemsen-Hörsaal, Fakultät für Erziehungswissenschaft, VMP 8 statt. Hier werden alle Fragen zu den Modalitäten der Aufnahme im WS 2019/20 angesprochen. Sie sind herzlich eingeladen bei uns mitzuarbeiten!

Vortrag Prof. Dr. Iris Laner »Ästhetische Bildung in Gemeinschaft« – am 18.04.19

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h wird sich die Erziehungswissenschaftlern und Philosophin Iris Laner in ihrem Vortrag mit den Bedingungen einer ästhetischen Subjektwerdung und dessen Eingebettetsein in ästhetischen Gemeinschaften befassen. Damit diskutiert sie ästhetische Bildung unter dem Aspekt von Subjektivierung innerhalb eines sozialen Raums.