Allgemein

Wunder in Kunst und Pädagogik – Kunstpädagogische Positionen

Wunder gibt es immer wieder, und es gibt sie überall – oder nicht? Anlässlich der Ausstellung WUNDER, die vom 23. September 2011 bis 5. Februar 2012 in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen ist, widmet sich die Ringvorlesung der Fakultät EPB (Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft) der Universität Hamburg dem „Wunder in Kunst und Pädagogik“. Ausgehend von dem interdisziplinären Ansatz der Ausstellung nehmen Experten unterschiedlichster Provenienz das Thema Wunder zum Anlass, die Grenzen des eigenen Wissens und der eigenen Disziplinen zu erkunden. (mehr …)

Ausstellungseröffnung Lernbereich Bildende Kunst am 14.07.2011

Am Donnerstag, den 14.07. 2011 präsentieren die Teilnehmerinnen des Werkstattseminars ‚Heimat – Stadt. Wege der ästhetischen Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum‘ ihre Projekte in einer Ausstellung auf der Veddel.

Zur Eröffnung im Projektraum der ‚Akademie einer anderen Stadt‘ um 19Uhr laden wir Sie herzlich ein!
Der Raum befindet sich am Veddeler Damm 4 in direkter Nähe zur S-Bahn Veddel.

Expedition Ästhetische Bildung in der Schirn

Die fünfte Expedition Ästhetische Bildung im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik fand am 9. Juni in der Schirn Kunsthalle Frankfurt statt. 16 Kunstpädagog/innen aus Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Berlin und Hamburg trafen sich, um den kollegialen Dialog über Kunstvermittlung vor Ort zu diskutieren. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie man Vorstellungen und Imaginäres im Kontext von Ästhetischer Bildung thematisieren, aktivieren und kontextualisieren kann. Das Besondere dieses Austauschs war die gemischte Zusammensetzung der beteiligten Expertisen, bzw. Professionen: Drei Lehrerinnen, zwei Referendarinnen, vier Museumspädagog/innen, drei Studierende, zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und zwei Professor/innen aus unterschiedlichen institutionellen und regionalen Perspektiven.
Nach einem kurzen Vortrag zur kunstpädagogischen Arbeit im Museum (Hofmann), stellte die Leiterin der Kunstvermittlung der Schirn (Dr. Eschenfelder) mit ihrer Kollegin Rauber die eigenen Arbeitsweisen, Formate und Angebote vor. Unter der Leitung von dem freien Kunstpädagogen und Lehrbeauftragten Fabian Hofmann und Prof. Dr. Andrea Sabisch konnten die Teilnehmenden zwischen zwei Zugängen und Ausstellungen wählen. Während eine Gruppe bei der Führung zur Ausstellung von Francesco Clemente hospitierte, um diese im Hinblick auf die Öffnung für Imaginäres zu befragen, entwarf die zweite Gruppe zur Ausstellung der zypriotischen Künstlerin Haris Epaminonda eigene Ideen für Imaginationsbildungen, die in der Kunstvermittlung Anwendung finden können. Ein gemeinsames Gespräch über die verschiedenen Weisen der Vermittlung in Bezug auf die Exponate und eine zukünftige Vernetzung beendete den diskussionsfreudigen und anregenden Nachmittag.

Neuerscheinung Theorie Bilden

Ingrid Lohmann, Sinah Mielich, Florian Muhl, Karl-Josef Pazzini, Laura Rieger, Eva Wilhelm (Hg.)

Schöne neue Bildung?
Zur Kritik der Universität der Gegenwart

Mai 2011, 242 S., kart., zahlr. Abb., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1751-1
Reihe Theorie Bilden

Der »Bologna-Prozess« hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie – gegen den neoliberalen Zeitgeist – weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden?Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.

Neuerscheinung Kunst und Kulturwissenschaft

Doris Schuhmacher-Chilla, Nadia Ismail, Elke Kania (Hgg.)
Image und Imagination
Transformationen der Sichtbarkeit in der bildenden Kunst
(Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, herausgegeben von Doris Schuhmacher-Chilla, Bd. 4)
1. Auflage 2011, 340 Seiten mit 30 farbigen und 85 schwarzweißen Abb.,
Broschur 14 x 21 cm, ISBN 978-3-89896-442-5, 27,50 Euro, 47,00 sFr
Bestellungen werden vom Verlag zur Auslieferung unmittelbar nach Erscheinen vorgemerkt

Image erfordert Imagination Erst durch Imagination entstehen Bilder.

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Normung: DIN-Preise

Andere Förderinstitutionen – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst – Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik – Lebenswissenschaften (Agrarwissenschaften, Biologie, Medizin, Ökotrophologie, Pharmazie, Veterinärmedizin) – Klinische Medizin

Preise des Deutschen Instituts für Normung e. V.:

Der DIN-Preis „Nutzen der Normung“ prämiert Beiträge, die Anhand eines überzeugenden Beispiels den Nachweis eines signifikanten, konkreten Nutzens aufzeigen. Dieser Wettbewerb steht allen interessierten Kreisen offen.

Ziel des Wettbewerbes ist es, der Öffentlichkeit die breite Wirkung der Normung im wirtschaftlichen Kontext mittels konkreter Beispiele aus der Praxis verstärkt ins Bewusstsein zu bringen.

Preisgeld: 15.000 Euro, 7.500 Euro, 2.500 Euro

Der DIN-Preis „Junge Wissenschaft“ zeichnet studentische Arbeiten (Diplom, Studien-, Semesterarbeiten) aus, die Fragen der Normung oder Standardisierung behandeln. Insbesondere sollen Fragen, die mit Effizienzsteigerung verbunden sind, im Vordergrund stehen, wobei möglichst auch der Praxisbezug mittels Beispielen darzustellen ist.

Preisgeld: 1.000 Euro

Die Bewerbungsunterlagen sind formlos spätestens bis zum 31. August einzureichen.

Weitere Informationen:

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47471&menusubrubid=47471&languageid=de

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47472&menusubrubid=47472&languageid=de

Muss Bildung sich bezahlt machen?

Zum Wert von Bildung und Wissen

Ganz ohne Zweifel hat Wissen einen Wert. Doch wodurch wird dieser Wert hauptsächlich bestimmt? Durch seine monetäre Einordnung? Ist nicht die Erfahrung etwas zu verstehen unbezahlbar?

Von Kirsten Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin

Lesen Sie den kompletten Artikel unter nachstehendem Link:

Link zum FAZ-Artikel

Loccum VIII: Call for Papers

Kunst – Sprache – Vermittlung

Beschreibungen von kunstpädagogischen Prozessen

2.-4. September 2011

Leitung: Kerstin Asmussen, Katja Helpensteller, Gila Kolb und Evelyn May

Das achte kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum steht unter dem besonderen Fokus der Sprache. Diese ist für die kunstpädagogische Forschung in doppeltem Sinne bedeutsam: Zum einen in der Begegnung mit Kunst und ästhetischen Prozessen in Situationen der Kunstvermittlung, zum anderen in der Forschung darüber und der damit verbundenen Aufgabe der Dokumentation, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.

Als zentrales Instrument der Verständigung dient Sprache im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung etwa der Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten, dem Feedback seitens der Lehrenden und Lernenden und der Rezeption von Kunstwerken, indem individuelle Perspektiven und Sichtweisen verbalisiert werden. Doch lassen sich ästhetische Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen in ihrer Gänze verbal erfassen? Gottfried Boehm etwa lehnt eine Übersetzbarkeit von Bildern in verbale Sprache ab; Ursula Brandstätter betont die Unübersetzbarkeit der ästhetischen Erfahrung in Begriffe (vgl. Lange 2010). Doch im Forschungskontext ist Sprache ein primäres Medium, um ästhetische Prozesse zu beschreiben: Schülerinnen und Schüler oder andere Personen im Forschungsfeld reflektieren ihr Tun, die Forschende wiederum beobachten, stellen Fragen, analysieren und interpretieren. Dabei bewegen sich Forschende im weiten Feld einerseits mit der eigenen Argumentation zu überzeugen zu müssen und andererseits für die Lesenden ansprechend zu erzählen (vgl. Reichertz, Soeffner 1994, S. 310).

Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums soll beleuchtet werden, ob und inwiefern gerade in der kunstpädagogischen Forschung ein besonderes Potential für mehrdimensionale Übersetzungsstrategien aus der Kunst heraus besteht oder bereits praktiziert wird. Welche Strategien verfolgt der wissenschaftliche Nachwuchs, um kunstpädagogische Prozesse zu beschreiben? Ziel ist es ein Nachdenken über das Verhältnis von Sprache, Kunst, Kunst-vermittlung und kunstpädagogischer Forschungspraxis anzuregen. Dr. des. Rahel Ziethen (Universität Hildesheim) wird das Kolloquium dazu mit einem impulsgebenden Beitrag bereichern.

Das kunstpädagogische Forschungskolloquium bildet eine institutionsübergreifende und betreuungsunabhängige Diskussionsplattform, die sich besonders an den wissenschaftlichen Nachwuchs wendet. Die Veranstaltung versteht sich als ein offenes Forum zum konstruktiven Meinungsaustausch. Die Teilnehmenden erhalten einerseits die Gelegenheit Fragen, Methoden, Erkenntnisse oder Problemfelder aus dem eigenen Forschungsprozess vorzutragen. Andererseits ermöglicht das Kolloquium ein Mitdenken an aktuellen Forschungsthemen und die Teilhabe an einer Forschungsgemeinschaft. In diesem Sinne sind auch Einreichungen außerhalb des benannten Themenfeldes willkommen.

Bitte senden Sie Vorschläge für Beiträge in Form eines ein- bis zweiseitigen Exposés bis zum 15. Juni 2011 per E-Mail an: gilakolb@gmx.de. Zusagen erfolgen bis Ende Juli. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 beschränkt.

Näheres erfahren Sie hier