Allgemein

Rückschau Lehre SoSe 08

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Das Sommersemester war relativ stark geprägt von der Lehre. Ich habe insgesamt 5 Lehrveranstaltungen durchgeführt und dann noch im letzten Drittel ein weiteres Seminar für einen erkrankten Kollegen übernommen. Da ich in diesem Semester auch einige ganz vielversprechende Experimente in der Lehre durchgeführt habe, scheint eine kleine Rückschau ganz angebracht.
[Weiterlesen in Meyers blog: Teil 1, Teil 2]

Welt als solche sieht man nicht

Ästhetik verstehe ich vor allem als Frage nach Darstellung und auch nach Darstellbarkeit. Darum ist auch das, was nicht wahrgenommen werden kann, weil es unsichtbar (z.B.), jedenfalls nicht problemlos darstellbar ist, ein Thema Ästhetischer Bildung.
Schwer darstellbar zum Beispiel ist das, was oft leichtsinnig „Globalisierung“ genannt wird. Jacques Derrida weigert sich schon, nur das Wort „globalization“ zu verwenden. Er beharrt auf dem frz. „mondialisation“, das er als dt. „Weltweit-Werden“ wiedergibt. Er beharrt auf eine „Welt [monde, world, mundus], die weder der Kosmos, noch der Globus, noch das Universum ist.“ (Die unbedingte Universität, S. 11)
Die zentralperspektivische Version des Weltweit-Werdens, der Globus als fassbare Repräsentation, funktioniert nicht mehr. Der „Globus“ und die „Globalisierung“ suggerieren eine abstrakte Vogelperspektive, die mit den Details und den Differenzen nichts zu tun haben will. Derridas „Weltweit-Werden“ hingegen impliziert ein Anerkennen von Pluralität und damit verbundener Heterogenität der Kulturen.

Was wären angemessene Formen der Visualisierung des Weltweit-Werdens? [Weiterlesen in Meyers blog]

Hyperkult: Versuch über das Prinzip Database

Ich denke, also bin ich.
(René Descartes)

Naja, du weißt wer du bist. Und du weißt alles Mögliche über dich selbst. Aber was den alltäglichen Kleinkram betrifft, sind Notizen wirklich sinnvoll.
(Leonard Shelby)

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Die traditionsreiche Lüneburger HyperKult-Tagung fand dieses Jahr schon in der ersten Juliwoche statt. Christina Ferner hatte in Ihrem neuen blog schon darüber berichtet. Thema der diesjährigen Tagung war Ordnungen des Wissens. Ich hatte mich mit einem experimentellen Vortrag um Beteiligung beworben, der auf meine Auseinandersetzung mit Christopher Nolans Film Memento und Lev Manovich Behauptung der Database as a symbolic Form zurückgeht. [weiterlesen in Meyers blog]

(Un)vorhersehbares Lernen

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Der neue Tagungsband aus der Kunstpädagogik ist da: Im Frühjahr 2007 fand in Dortmund der Bundeskongress der Kunstpädagogik statt. Vertreterinnen und Vertreter des Faches aus der Schulpraxis, Forschung und Lehrerausbildung diskutierten aktuelle Inhalte der Kunst- und Bildvermittlung. Der nun vorliegende Tagungsband fasst ausgewählte Beiträge des Kongresses zusammen und geht zugleich über sie hinaus, indem innovative und zum Teil kontroverse Positionen der Kunstpädagogik vorgestellt werden. Das Buch ist eine anschauliche Einführung in den aktuellen Stand ihrer Debatte und Inhalte…

Interfaces, Medien, Bildung – Nachauflage in Arbeit

Wie ich hier berichtete, ist die erste Auflage von Interfaces, Medien, Bildung. Paradigmen einer pädagogischen Medientheorie vergriffen. Der transcript-Verlag hat sich aber dankeswerter Weise nun entschieden, eine Nachauflage zu drucken. Das Buch wird also in Kürze wieder verfügbar sein. (Das beruhigt mich auch vor dem Hintergrund der geplanten Vorlesung “Pädagogische Medientheorie: Interfaces, Medien, Bildung” im Wintersemester … [… weiterlesen …]

Exkursion

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Das Seminar »Schule des Zeigens« unter der Leitung von Andrea Sabisch verreiste in der Pfingstwoche nach Flensburg, um dort alternative Lehr- und Lernformen in der Schule unter dem Aspekt des Zeigens kennenzulernen. Dabei wurden eigene Unterrichtsideen und Lehrmaterialien entwickelt, sowie Ideen zu künstlerischen Projekten grundgelegt. Zu dem Programm gehörte außerdem ein Besuch an der Flensburger Universität, dem Institut für Ästhetische-Kulturelle Bildung und der interdisziplinären Vorlesung zu Medien und Kommunikation.

Loccum V – Call for Papers

Call for papers

Räume
20.-21.9.2008

Räume der Bildung und Forschung verändern sich derzeit in brisanter Schnelligkeit. Nicht erst das digitale Zeitalter verwandelt Klassenzimmer und Universitäten in Funkareale, softwaregesteuerte Kursanmeldepools und elearning-Stationen. Auch die staatliche und private Schul- und Hochschulreform der letzten Jahre verwandelt Lernlandschaften, Organisationsabläufe, Kommunikationsstrukturen und Lernkulturen.
Räume der Bildung und Forschung sind nicht unabhängig von den historisch bedingten Raum-Zeit-Vorstellungen zu denken und bedingen spezifische Handlungsformen…

Leitung: Andrea Brenne, Blanka Sophie Siebner
Mehr Informationen finden Sie unter http://loccum.edublogs.org/

Die neuen Kiss-Stipendiaten stehen fest!

Aus einer Vielzahl von Bewerbungen wurden 11 Bewerberinnen ausgewählt, die sich in München der Jury vorstellten. Diese entschied sich für 6 Studentinnen, die mit den 5 Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten werden.Die Stipendiatinnen:

  • Theresa Rieß (Jg. 1986)
    Hochschule: Kunsthochschule Kassel / Universität Kassel
    Unterricht: 6. oder 7. Klasse, keine Schulform festgelegt
    Künstler: Com & Com
  • Britta Mertens (Jg. 1984)
    Hochschule: Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
    Unterricht: Grundschule, 4. Klasse
    Künstler: Dellbrügge & de Moll
  • Sandra Hampe (Jg. 1985) und Lisa Seebach (Jg. 1981)
    Hochschule: HBK Braunschweig
    Unterricht: Förderschule für motorisch eingeschränkte Kinder
    Künstler: Bjørn Melhus
  • Julia Ziegenbein (Jg. 1982)
    Hochschule: HfBK Hamburg / Universität Hamburg
    Unterricht: Gymnasium
    Künstler: Peter Piller
  • Julia Dick (Jg. 1981)
    Hochschule: HBK Braunschweig
    Unterricht: Hauptschule
    Künstler: Robin Rhode

Näheres und Weiteres siehe www.bdk-online.info/kiss

Betriebsausflug ins ZKM

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Die Belegschaft des MA-Studiengangs „epedagogy Design – visual knowledge building“ trifft sich zum internationalen Seminar im ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) in Karlsruhe. Im Zentrum steht die Ausstellung „YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten“ … [weiterlesen in Meyers blog]