Allgemein

Hyperkult: Versuch über das Prinzip Database

Ich denke, also bin ich.
(René Descartes)

Naja, du weißt wer du bist. Und du weißt alles Mögliche über dich selbst. Aber was den alltäglichen Kleinkram betrifft, sind Notizen wirklich sinnvoll.
(Leonard Shelby)

database.jpg

Die traditionsreiche Lüneburger HyperKult-Tagung fand dieses Jahr schon in der ersten Juliwoche statt. Christina Ferner hatte in Ihrem neuen blog schon darüber berichtet. Thema der diesjährigen Tagung war Ordnungen des Wissens. Ich hatte mich mit einem experimentellen Vortrag um Beteiligung beworben, der auf meine Auseinandersetzung mit Christopher Nolans Film Memento und Lev Manovich Behauptung der Database as a symbolic Form zurückgeht. [weiterlesen in Meyers blog]

(Un)vorhersehbares Lernen

unbenannt-1-kopie.jpg

Der neue Tagungsband aus der Kunstpädagogik ist da: Im Frühjahr 2007 fand in Dortmund der Bundeskongress der Kunstpädagogik statt. Vertreterinnen und Vertreter des Faches aus der Schulpraxis, Forschung und Lehrerausbildung diskutierten aktuelle Inhalte der Kunst- und Bildvermittlung. Der nun vorliegende Tagungsband fasst ausgewählte Beiträge des Kongresses zusammen und geht zugleich über sie hinaus, indem innovative und zum Teil kontroverse Positionen der Kunstpädagogik vorgestellt werden. Das Buch ist eine anschauliche Einführung in den aktuellen Stand ihrer Debatte und Inhalte…

Interfaces, Medien, Bildung – Nachauflage in Arbeit

Wie ich hier berichtete, ist die erste Auflage von Interfaces, Medien, Bildung. Paradigmen einer pädagogischen Medientheorie vergriffen. Der transcript-Verlag hat sich aber dankeswerter Weise nun entschieden, eine Nachauflage zu drucken. Das Buch wird also in Kürze wieder verfügbar sein. (Das beruhigt mich auch vor dem Hintergrund der geplanten Vorlesung “Pädagogische Medientheorie: Interfaces, Medien, Bildung” im Wintersemester … [… weiterlesen …]

Exkursion

exkursion-kopie.jpg

Das Seminar »Schule des Zeigens« unter der Leitung von Andrea Sabisch verreiste in der Pfingstwoche nach Flensburg, um dort alternative Lehr- und Lernformen in der Schule unter dem Aspekt des Zeigens kennenzulernen. Dabei wurden eigene Unterrichtsideen und Lehrmaterialien entwickelt, sowie Ideen zu künstlerischen Projekten grundgelegt. Zu dem Programm gehörte außerdem ein Besuch an der Flensburger Universität, dem Institut für Ästhetische-Kulturelle Bildung und der interdisziplinären Vorlesung zu Medien und Kommunikation.

Loccum V – Call for Papers

Call for papers

Räume
20.-21.9.2008

Räume der Bildung und Forschung verändern sich derzeit in brisanter Schnelligkeit. Nicht erst das digitale Zeitalter verwandelt Klassenzimmer und Universitäten in Funkareale, softwaregesteuerte Kursanmeldepools und elearning-Stationen. Auch die staatliche und private Schul- und Hochschulreform der letzten Jahre verwandelt Lernlandschaften, Organisationsabläufe, Kommunikationsstrukturen und Lernkulturen.
Räume der Bildung und Forschung sind nicht unabhängig von den historisch bedingten Raum-Zeit-Vorstellungen zu denken und bedingen spezifische Handlungsformen…

Leitung: Andrea Brenne, Blanka Sophie Siebner
Mehr Informationen finden Sie unter http://loccum.edublogs.org/

Die neuen Kiss-Stipendiaten stehen fest!

Aus einer Vielzahl von Bewerbungen wurden 11 Bewerberinnen ausgewählt, die sich in München der Jury vorstellten. Diese entschied sich für 6 Studentinnen, die mit den 5 Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten werden.Die Stipendiatinnen:

  • Theresa Rieß (Jg. 1986)
    Hochschule: Kunsthochschule Kassel / Universität Kassel
    Unterricht: 6. oder 7. Klasse, keine Schulform festgelegt
    Künstler: Com & Com
  • Britta Mertens (Jg. 1984)
    Hochschule: Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
    Unterricht: Grundschule, 4. Klasse
    Künstler: Dellbrügge & de Moll
  • Sandra Hampe (Jg. 1985) und Lisa Seebach (Jg. 1981)
    Hochschule: HBK Braunschweig
    Unterricht: Förderschule für motorisch eingeschränkte Kinder
    Künstler: Bjørn Melhus
  • Julia Ziegenbein (Jg. 1982)
    Hochschule: HfBK Hamburg / Universität Hamburg
    Unterricht: Gymnasium
    Künstler: Peter Piller
  • Julia Dick (Jg. 1981)
    Hochschule: HBK Braunschweig
    Unterricht: Hauptschule
    Künstler: Robin Rhode

Näheres und Weiteres siehe www.bdk-online.info/kiss

Betriebsausflug ins ZKM

karlsruhe.jpg

Die Belegschaft des MA-Studiengangs „epedagogy Design – visual knowledge building“ trifft sich zum internationalen Seminar im ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) in Karlsruhe. Im Zentrum steht die Ausstellung „YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten“ … [weiterlesen in Meyers blog]

Vorankündigung Ringvorlesung „Bilder-Bildung“

Die Ringvorlesung „Kunstpädagogische Positionen“ im Sommersemester (Mo, 16-18 Uhr) ist in Planung. Zugesagt haben jetzt folgende ReferentInnen:

14.4.08: Prof. Dr. Hubert Sowa, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
28.4.08: Prof. Dr. Kunibert Bering, Kunstakademie Düsseldorf
19.5.08: Prof. Dr. Johannes Bilstein, Folkwang Hochschule Essen
2.6.08: Prof. Dr. Doris Schumacher-Chilla, Universität zu Köln
16.6.08: Prof. Dr. Birgit Richard, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M.
30.6.08: Dr. Eva Sturm, Berlin

Thematisch wird es gehen um: „Bilder-Bildung“

Bilder bilden. Bilder generieren, organisieren, visualisieren, symbolisieren Wissen. Sie sind Instrumente der Erkenntnis. Bilder machen sichtbar, überhaupt geistig fassbar. Bildung ohne Bilder bildet nicht! Bilder ohne Bildung aber sind gefährlich: Es kann zu Bilderflut und Bilderfurcht kommen, zu Bilderstreit, gar Bilderverbot. Bilder sind nicht Ab-Bilder, nicht Re-Produktionen, nicht Wieder-Gaben. Bilder sind Phantome der Sichtbarkeit. Bilder gibt es, solange es Menschen gibt, die um ihren Tod wissen. Was immer sie darstellen, sie sind etwas anderes als das, was sie darstellen. Was ist ein Bild? Was bilden Bilder? Wie bilden Bilder? Welche Bilder bilden? Welche nicht? Was verstehen wir unter „Bild“, wenn wir Bilder zum typischen Gegenstand von Kunst-Pädagogik machen?

Im 14-täglichen Wechsel definieren verschiedene Vertreter des Fachs ihre kunstpädagogischen Positionen anhand des dem kunstpädagogischen Denken und Tun unterstellten Bild-Begriffs. In den Terminen dazwischen wird vor- und nachbereitend mit Hintergrund- und Basisliteratur gearbeitet. Die Vorlesungstermine sind öffentlich, die zwischenliegenden Termine sind Studierenden der Fachdidaktik und des Lernbereichs Kunst vorbehalten.

Scheinerwerb ist möglich durch Referat inkl. schriftlicher Ausarbeitung oder durch mündliche Gruppenprüfung am Ende des Semesters.

Intellektuell getroffene Auswahl an wichtigen und seriösen Websites zur Kunstgeschichte

Neue Angebote für Kunstgeschichte im Internet:

[1] Neu: WWW-Suchraum Kunstgeschichte in ART-Guide Volltextsuche über alle in ART-Guide erfassten Websites. Ab sofort können Sie in ART-Guide auch in den Volltexten der erschlossenen Internetquellen recherchieren. Damit haben Sie die Möglichkeit einer Google-gleichen Suche über eine intellektuell getroffene Auswahl an wichtigen und seriösen Websites zur Kunstgeschichte. Überzeugen Sie sich selbst: ART-Guide bietet Zugang zu ausgewählten kunsthistorischen Internetquellen, wie Fachportalen, Bilddatenbanken, Suchmaschinen oder Mailinglisten. Thematisch umfasst die Sammlung die gesamte Europäische Kunstgeschichte von der Kunst der Spätantike bis hin zur Gegenwartskunst sowie Kunstwissenschaften. ART-Guide wird gemeinsam von der UB Heidelberg und SLUB Dresdenangeboten. Die Datenbank entsteht im Rahmen von arthistoricum.net, der Virtuellen Fachbibliothek Kunstgeschichte. arthistoricum.net ist ein modular aufgebautes Internet-Portal für die kunsthistorische Forschung und Lehre. Es offeriert weltweit nutzbare, wichtige Recherche-, Informations- und Publikationsangebote, die kooperativ erstellt und ausgebaut werden. Das DFG-geförderte Projektwird vom ZI für Kunstgeschichte in München und der UB Heidelberg sowie weiteren Kooperationspartnern organisiert.

Kontakt: Dr. des. Sabine Häußermann,Universitätsbibliothek Heidelberg, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Fachreferentin für Germanistik, Theater/Film/Medien/Ethnologie. arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte Ploeck 107-109, D-69117 Heidelberg. Tel.: +49-(0)6221-542581 Fax.: +49-(0)6221-542623 Mail: haeussermann@ub.uni-heidelberg.de http://ub.uni-hd.de

[2] Projekt Artemis“Web 2″ und „social tagging“: das sind Konzepte, die bislang noch wenig auf ihre wissenschaftlichen Potentiale untersucht wurden. Dabei scheint es aussichtsreich, hiermit u.a. für den Aufbau kunsthistorischer Datenbanken und die Vermittlung kunstgeschichtlicher Grundkenntnisse zu experimentieren. Wir haben in München in einer Kooperation von Informatik und Kunstgeschichte eine Anwendung programmiert, die genau dieses bezweckt. Zur Nutzung von artemis.lmu.de/artigo möchten wir ermutigen und auch darum bitten, die Adresse an möglichst viele Interessenten weiterzugeben. Ausdrücklich sind auch Nicht-Fachleute und Kinder/ Jugendliche angesprochen, denn: Die Erfolgsaussichten des Projektes wachsen mit der Anzahl der Nutzer! Kritik und Verbesserungsvorschläge bitte an die Unterzeichnenden. Viel Spaß und Erfolg wünschen Hubertus Kohle Institut für Kunstgeschichte der LMU München hubertus.kohle@lmu.de Gerhard Schön Fachgruppe Informationstechnologie in den Geisteswissenschaften der LMU München schoen@lmu.de