Allgemein

Vorankündigung Ringvorlesung „Bilder-Bildung“

Die Ringvorlesung „Kunstpädagogische Positionen“ im Sommersemester (Mo, 16-18 Uhr) ist in Planung. Zugesagt haben jetzt folgende ReferentInnen:

14.4.08: Prof. Dr. Hubert Sowa, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
28.4.08: Prof. Dr. Kunibert Bering, Kunstakademie Düsseldorf
19.5.08: Prof. Dr. Johannes Bilstein, Folkwang Hochschule Essen
2.6.08: Prof. Dr. Doris Schumacher-Chilla, Universität zu Köln
16.6.08: Prof. Dr. Birgit Richard, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/M.
30.6.08: Dr. Eva Sturm, Berlin

Thematisch wird es gehen um: „Bilder-Bildung“

Bilder bilden. Bilder generieren, organisieren, visualisieren, symbolisieren Wissen. Sie sind Instrumente der Erkenntnis. Bilder machen sichtbar, überhaupt geistig fassbar. Bildung ohne Bilder bildet nicht! Bilder ohne Bildung aber sind gefährlich: Es kann zu Bilderflut und Bilderfurcht kommen, zu Bilderstreit, gar Bilderverbot. Bilder sind nicht Ab-Bilder, nicht Re-Produktionen, nicht Wieder-Gaben. Bilder sind Phantome der Sichtbarkeit. Bilder gibt es, solange es Menschen gibt, die um ihren Tod wissen. Was immer sie darstellen, sie sind etwas anderes als das, was sie darstellen. Was ist ein Bild? Was bilden Bilder? Wie bilden Bilder? Welche Bilder bilden? Welche nicht? Was verstehen wir unter „Bild“, wenn wir Bilder zum typischen Gegenstand von Kunst-Pädagogik machen?

Im 14-täglichen Wechsel definieren verschiedene Vertreter des Fachs ihre kunstpädagogischen Positionen anhand des dem kunstpädagogischen Denken und Tun unterstellten Bild-Begriffs. In den Terminen dazwischen wird vor- und nachbereitend mit Hintergrund- und Basisliteratur gearbeitet. Die Vorlesungstermine sind öffentlich, die zwischenliegenden Termine sind Studierenden der Fachdidaktik und des Lernbereichs Kunst vorbehalten.

Scheinerwerb ist möglich durch Referat inkl. schriftlicher Ausarbeitung oder durch mündliche Gruppenprüfung am Ende des Semesters.

Intellektuell getroffene Auswahl an wichtigen und seriösen Websites zur Kunstgeschichte

Neue Angebote für Kunstgeschichte im Internet:

[1] Neu: WWW-Suchraum Kunstgeschichte in ART-Guide Volltextsuche über alle in ART-Guide erfassten Websites. Ab sofort können Sie in ART-Guide auch in den Volltexten der erschlossenen Internetquellen recherchieren. Damit haben Sie die Möglichkeit einer Google-gleichen Suche über eine intellektuell getroffene Auswahl an wichtigen und seriösen Websites zur Kunstgeschichte. Überzeugen Sie sich selbst: ART-Guide bietet Zugang zu ausgewählten kunsthistorischen Internetquellen, wie Fachportalen, Bilddatenbanken, Suchmaschinen oder Mailinglisten. Thematisch umfasst die Sammlung die gesamte Europäische Kunstgeschichte von der Kunst der Spätantike bis hin zur Gegenwartskunst sowie Kunstwissenschaften. ART-Guide wird gemeinsam von der UB Heidelberg und SLUB Dresdenangeboten. Die Datenbank entsteht im Rahmen von arthistoricum.net, der Virtuellen Fachbibliothek Kunstgeschichte. arthistoricum.net ist ein modular aufgebautes Internet-Portal für die kunsthistorische Forschung und Lehre. Es offeriert weltweit nutzbare, wichtige Recherche-, Informations- und Publikationsangebote, die kooperativ erstellt und ausgebaut werden. Das DFG-geförderte Projektwird vom ZI für Kunstgeschichte in München und der UB Heidelberg sowie weiteren Kooperationspartnern organisiert.

Kontakt: Dr. des. Sabine Häußermann,Universitätsbibliothek Heidelberg, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Fachreferentin für Germanistik, Theater/Film/Medien/Ethnologie. arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte Ploeck 107-109, D-69117 Heidelberg. Tel.: +49-(0)6221-542581 Fax.: +49-(0)6221-542623 Mail: haeussermann@ub.uni-heidelberg.de http://ub.uni-hd.de

[2] Projekt Artemis“Web 2″ und „social tagging“: das sind Konzepte, die bislang noch wenig auf ihre wissenschaftlichen Potentiale untersucht wurden. Dabei scheint es aussichtsreich, hiermit u.a. für den Aufbau kunsthistorischer Datenbanken und die Vermittlung kunstgeschichtlicher Grundkenntnisse zu experimentieren. Wir haben in München in einer Kooperation von Informatik und Kunstgeschichte eine Anwendung programmiert, die genau dieses bezweckt. Zur Nutzung von artemis.lmu.de/artigo möchten wir ermutigen und auch darum bitten, die Adresse an möglichst viele Interessenten weiterzugeben. Ausdrücklich sind auch Nicht-Fachleute und Kinder/ Jugendliche angesprochen, denn: Die Erfolgsaussichten des Projektes wachsen mit der Anzahl der Nutzer! Kritik und Verbesserungsvorschläge bitte an die Unterzeichnenden. Viel Spaß und Erfolg wünschen Hubertus Kohle Institut für Kunstgeschichte der LMU München hubertus.kohle@lmu.de Gerhard Schön Fachgruppe Informationstechnologie in den Geisteswissenschaften der LMU München schoen@lmu.de

kiss – Stipendien für Kunstpädagogen

Das in 2005/06 durchgeführte Projekt kiss – Kultur in Schule und Studium wird unter Regie des BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik gemeinsam mit dem Siemens Arts Program weitergeführt. Die Robert Bosch Stiftung beteiligt sich an der Finanzierung. Nun können 2008 bis 2010 in drei weiteren Runden jeweils fünf Stipendien pro Jahr für die Entwicklung von Unterrichtsprojekten zum Thema „Kunst und aktuelle Medienkultur“ an Studierende der Kunstpädagogik vergeben werden.

Für den Durchlauf in 2008 konnten wir die Künstler(-Paare) Robin Rhode, Bjørn Melhus, Dellbrügge & de Moll, Com & Com und Peter Piller gewinnen.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29.02.2008.

Nähere Informationen: www.bdk-online.info/kiss