Allgemein

Vortrag von Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt am 06.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« tragen Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt vor: »Freundlich, offen, fordernd – Zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit im Werkhaus Münzviertel«
Die Form des Vortrags wird dazu genutzt, eine Perspektive zu entwickeln, die es ermöglicht, die Arbeit am und im Werkhaus im »Spannungsfeld von Kunst und Bildung« zu platzieren. Wie kann man sich dem Ort nähern? Im zweiten Teil stehen die Vortragenden Rede und Antwort. Dabei wird die Sprache hoffentlich auch darauf kommen, inwiefern und ob das Werkhaus Münzviertel überhaupt von Belang sein könnte für die Subjektivierungsprozesse der Anwesenden. Der Vortrag findet statt an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

Grundlagenlehre. Kunst und Gestaltung – Tagung 28.- 29.05.2019 in Salzburg

Die Frage nach bildnerischen oder künstlerischen Grundlagen in der Ausbildung von Künstlern, Gestaltern, Lehrern und Schülern ist ein »heißes Eisen«. Auf der einen Seite besteht große Skepsis gegenüber einer Festschreibung oder Standardisierung bestimmter Lehrinhalte und die Befürchtung einer damit einhergehenden Einschränkung der künstlerisch-gestalterischen Freiheit. Andererseits werden die Lehrenden in der Schule mit dem Bedürfnis nach solchen Grundlagen von Seiten der Schülerschaft konfrontiert. Daher wünschen sich viele Lehramtsstudierende an den Hochschulen den Unterricht von bildnerisch-künstlerischen Grundlagen, damit sie angemessen auf ihre Lehrtätigkeit in der Schule vorbereitet werden.
Weiterführende Informationen zur Tagung an der Universität Mozarteum und den Vorträgen finden Sie auf der Webseite der Tagung oder im Programm.

Rückblick // Modulprüfungen ::: dialog & display

Im Wintersemester veranstaltete Stefanie Johns das Master-Projektseminar „dialog & display“. Im Rahmen der Modulprüfung entwickelten die Studierenden eigene kunstpädagogische Positionen zum Seminarthema. Nikoline Tiroke zeigte dabei unter Anderem eigene Illustrationen zur Seminarlektüre.

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Ringvorlesung: Zwei Vorträge zur Kooperation in der Schule am 02.05.201

Im Rahmen der kunstpädagogischen Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, finden am 2. Mai zwei Vorträge statt im Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.
Prof. Dr. Kathrin Fussangel spricht zur »Kooperation in der Schule: Chancen und Herausforderungen« Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschung zur (Lehrer-)Kooperation in der Schule. Dabei sollen typische Schwierigkeiten der schulischen Kooperation ebenso thematisiert werden wie Chancen der Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Anhand aktueller Beispiele und empirischer Befunde werden die Ausführungen untermauert.
Dorothea Carl & Karin Haenlein: »Experimentieren mit Bild und Ton oder wie man die Ideen von Schüler*innen zum Laufen bringt.«
Die KurzFilmSchule fördert die Filmbildung an Schulen, indem Hamburger Filmkünstler*innen Schüler*innen unterstützen, eigene Filmprojekte zu realisieren. Dies geschieht, indem die Schüler*innen selbst die Erfahrung künstlerischer Arbeitsprozesse am Film machen, deren Besonderheit in der gegenseitigen Durchdringung von Imagination, Produktion und Rezeption von Filmbildern liegt. Sie geht in den Film-Workshops von den Arbeitsweisen der verschiedenen Filmkünstler*innen aus, die sich nicht in Lehrbüchern vermitteln lassen, sondern im Prozess des Filmemachens zusammen erfahren werden müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch das Zusammenspiel von Filmkunst und Schule?

Lernbereich Bildende Kunst

Die Informationsveranstaltung für den Lernbereich Bildende Kunst findet am 6. Mai 2019 von 8-10 Uhr für alle Interessierten im Anna-Siemsen-Hörsaal, Fakultät für Erziehungswissenschaft, VMP 8 statt. Hier werden alle Fragen zu den Modalitäten der Aufnahme im WS 2019/20 angesprochen. Sie sind herzlich eingeladen bei uns mitzuarbeiten!

Vortrag Prof. Dr. Iris Laner »Ästhetische Bildung in Gemeinschaft« – am 18.04.19

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h wird sich die Erziehungswissenschaftlern und Philosophin Iris Laner in ihrem Vortrag mit den Bedingungen einer ästhetischen Subjektwerdung und dessen Eingebettetsein in ästhetischen Gemeinschaften befassen. Damit diskutiert sie ästhetische Bildung unter dem Aspekt von Subjektivierung innerhalb eines sozialen Raums.

Wie zusammen arbeiten? Ringvorlesung im SoSe 2019

Zusammenarbeit ist mehr als die synchronisierte, mediale Assoziierung von Menschen, Dingen und Aktanten. Zusammenarbeit ist ein riskantes Unterfangen und aktualisiert sich zwischen den aufeinander bezogenen und ineinander verschränkten Prozessen der Sozialisierung und der Subjektivierung. Sie oszilliert zwischen der Erfahrung von Irritation und dem Irritieren des Eigenen. Es braucht eine gewisse Absonderung, Autonomie und Singularität der Einzelnen, die historisch oft Künstler*innen zugesprochen wurde, damit eine Zusammenarbeit als Reibung produktiv werden kann. Zugleich bedarf es einer Anschluss- und Verständigungspraxis, die historisch oft Pädagog*innen unterstellt wurde, um Verständigung jenseits eines vermeintlichen Konsenses überhaupt zu ermöglichen. 
Im Rahmen der Ringvorlesung stellen wir die Frage, wie wir im Spannungsfeld von Kunst und Bildung trotz oder gerade wegen unterschiedlicher Selbstverständnisse zusammenarbeiten (wollen)? Das Spektrum reicht von temporären Projekten zwischen Schulen, Museen, Kunsthochschulen und Universitäten bis hin zu ko-konstruktiven Praktiken der Autorschaft, des Team-Teachings, der Teamforschung, des Projektmanagements, der Sichtbarmachung in Kunst und Wissenschaft.
Was sind implizite und explizite Motivationen, Bedingungen, Hemmnisse und Herausforderungen der Zusammenarbeit in Produktion und Rezeption? Wie werden die Strukturen der Beteiligung und der Exklusion erlebt? Wo und wie können Konflikte reflektiert werden? Welche medialen Infrastrukturen werden zur Koordination, Organisation, Kommunikation, zur Abstimmung und Planung in Anspruch genommen? An welchen Stellen und Orten können Strukturen, Hierarchien und Freiheiten verändert werden?
Koordination:
Andrea Sabisch & Stefanie Johns
Universität Hamburg,
Fakultät für Erziehungswissenschaft
In Kooperation mit:
Alexander Henschel & Marcus Recht
Hochschule für Bildende Künste Hamburg

Tagungsband: »Begriff«

Im Universitätsverlag Siegen erschien vor kurzem der zweite Tagungsband zu der Tagung »Begriff—–Praxis«, die im November 2017 an der Universität Siegen stattfand. Nach dem ersten Band mit dem Titel »Praxis« versuchen die Beiträge in »Begriff« »eine weitere Ebene der Auseinandersetzung zu dokumentieren. Darin enthalten sind Beiträge, die im Nachgang zur Tagung enstanden, gewachsen und manchmal auch gewuchert sind.«
Unter anderem erschien in dem Band ein Beitrag von Stefanie Johns und Nadia Bader mit dem Titel »do not touch«.
Zitation: Eckes, M.,Gernand, D. (Hg.): Begriff. Siegen: Universitätsverlag Siegen 2019

Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik – Tagung 23.2.2019

Im Rahmen des »Open Space« der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen findet am 23. Februar die Tagung »Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik« statt. Andrea Sabisch wird auf dieser u.a. mit einem Vortrag zu denkbaren Übergängen zwischen Kunst und Bildung halten.
Weitere Informationen zur Tagung und das Tagungsprogramm gibt es hier.