Allgemein

Prof. Dr. Christina Griebel – Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir heute Prof. Dr. Christina Griebel mit einem Vortrag zu „Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand“
Ein Blick ist eine Handlung, denn Blicke initiieren das Sehen und das Gesehenwerden. Eine Reaktion bleibt nicht aus, das Spiel ist eröffnet. Wenn der Blickwechsel zwischen Subjekten in ein Bild führt, zieht das Bild weitere Blicke auf sich.
In diesem Beitrag wird das Thema der Ringvorlesung als Handlungsfeld aufgefasst. Die Frage lautet nicht: Was steht fest? sondern: Was geschieht?
Christina Griebel, Prof. Dr. phil., *1973, Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Horst Antes; Studium der Germanistik an der Universität Karlsruhe; Promotion „Kreative Akte. Fallstudien zur ästhetischen Praxis vor der Kunst“. 2008-2015 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, 2011-2014 abgeordnet an die Universität der Künste Berlin, seit 2015 Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2001 literarische Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Narration und Poetik in Formaten künstlerischer Bildung; Theorie und Praxis des Essays, Kritische Kunstvermittlung in Hochschule und Museum.
Do, 03.05.2018 , 16-18h
VMP8, R 404

Prof. Dr. Manuel Zahn – Der Blick des Films

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir heute Prof. Dr. Manuel Zahn, der über den Blick des Films sprechen wird.
Der »Blick« des Films organisiert das Feld des Sichtbaren (und des Unsichtbaren) fürseine Zuschauer*innen. Und er tut das indem er verschiedenste Blicke montiert und miteinander in Beziehung setzt: die Blicke der Filmfiguren, den Kamerablick und die Sichtweisen der Zuschauerinnen. Sowohl der Film als auch die Filmtheorie haben sich mit den möglichen Beziehungen von Sichtbarem, Nicht-Sichtbarem und Unsichtbaren, von bildhaft Anwesendem und Abwesendem auseinandergesetzt. Die konkreten ästhetischen Ausformungen der Produktion des Sichtbaren des Films liegen dabei vorwiegend in (beweglicher)Einstellung und Montage.
Der Vortrag wird am Beispiel einiger Filmszenen und -sequenzen verschiedene Aspekte des oben genannten komplexen Blickgeflechts in seiner Beziehung zur (Erzähl-)Perspektive und dem Off thematisieren.
Manuel Zahn ist Professor für Ästhetische Bildung am Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln. Er studierte Erziehungswissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universität Hamburg und promovierte dort über »Ästhetische Film-Bildung«. Seine Arbeitsgebiete sind: Erziehungs- und Bildungsphilosophie; Medienbildung, insbesondere Filmbildung; Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung in der digitalen Medienkultur.
26.04.2018 , 16-18h
VMP8, R 404

RINGVORLESUNG „Blicke“ im Sommersemester 2018

Die Konstitution von Bildern ist an Blicke geknüpft, die mehr und anderes sind als Sehstrahlen. Blicke initiieren das Sehen. Indem sie einen Blickwechsel in Gang setzen, eröffnen sie ein elementares Zusammenspiel zwischen Bildern und Subjekten. Diese sich wechselseitig belebende und entziehende Kraft, die durch Bilder hindurch ihre Wirkung entfaltet und über die wir kaum verfügen können, soll zum Thema der diesjährigen Ringvorlesung werden: Wie werden Bilder zu Blickfängern? Inwiefern hängen Bildwerdung und Sozialität zusammen? Welche Blickerfahrungen sind uns zugänglich? Wie hemmen oder motivieren Blicke unser Sehen? Wie verändern Blicke bisherige Sichten? Was bedeutet es beispielsweise zurückzublicken oder wegzublicken? Von woher lässt sich ein Überblicken, Ausblicken, Einblicken oder Rückblicken denken? In der Ringvorlesung werden verschiedene kunstpädagogische Positionen ihr Verständnis des Begriffs aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zur Diskussion stellen.

Koordination Prof. Dr. Andrea Sabisch und Stefanie Johns 

Das ist Ästhetik! X. Kongress der deutschen Gesellschaft für Ästhetik


2018 – und mit diesem Kongress – wird die Deutsche Gesellschaft für Ästhetik ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Dies ist uns indes weniger Anlass zum Rückblick auf die traditionsreiche Geschichte der philosophischen Ästhetik, in deren Licht die Gesellschaft übrigens geradezu überraschend jung erschiene. Vielmehr verstehen wir das Jubiläum als eine ausgezeichnete Gelegenheit, die bewegte Gegenwart der Ästhetik in den Blick zu nehmen – eine Gegenwart, die das ästhetische Denken mit einer gewissen Dringlichkeit über die disziplinären Grenzen hinaustreibt. (mehr …)

HfbK Jahresausstellung 8.-11.02.2018

Die traditionelle Jahresausstellung der HFBK Hamburg findet jährlich im Februar statt. Drei Tage lang präsentieren die Studierenden – vom Erstsemester bis zu den Absolvent*innen – ein breites Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus den unterschiedlichen Studienschwerpunkten. Interessierte Besucher*innen sind herzlich eingeladen, sich bei einem Rundgang ein Bild von den aktuellen Produktionen an der HFBK zu machen.
Eröffnung: Donnerstag, 8. Februar 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 9.–11. Februar 2018
geöffnet täglich 14–20 Uhr
https://www.hfbk-hamburg.de/de/aktuelles/jahresausstellung/

Neuer Band zu Portfolios

Dieses Buch enthält verschiedene Beiträge zur Portfolioarbeit im Unterricht der Sekundarstufen 1 und 2. Neben kunst- und design-didaktischen Ansätzen und Modellen zur Portfolioarbeit werden fachdidaktische Hinweise und Methoden vorgestellt, um mit Portfolios Gestaltungsprozesse zu initiieren, zu begleiten und auszuwerten. Der Band richtet sich gleichermaßen an Fachlehrpersonen, Studierende und Dozierende der Pädagogischen Hochschulen und Kunsthochschulen in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung des Fachgebiets »Kunst und Design«.
Darin: Sabisch, Andrea: Zur Relation zwischen Aufzeichnung und Erfahrung. S. 51-61.

Nadia Bader: Zeichnen – Reden

Formen der Artikulation in bildnerischen Prozessen
Nadia Bader berichtet über das Teamforschungsprojekt „Zeichnen – Reden“ (Hochschule der Künste Bern, 2012/13), das danach fragt, wie der kommunikative Austausch im Kunstunterricht das bildnerische Denken und Handeln der involvierten Personen beeinflusst. Vorgestellt werden das Forschungssetting, die Analyse zeichnerischer und dialogischer Prozesse anhand einer videographisch dokumentierten Unterrichtsstunde sowie erste Ergebnisse. Abschließend folgt ein Ausblick auf die aktuelle Weiterführung und Vertiefung der Studie in Baders Promotion.

 

SPRUNGBRETT // Förderseminar für Schülerinnen und Schüler

Bereits zum vierten Mal veranstalten die BDK-Landesverbände Schleswig‐Holstein und Hamburg ein gemeinsames Förderseminar für künstlerisch innovative Schülerinnen und Schüler. In diesem Jahr findet das SPRUNGBRETT am 3./4. November 2017 im Studiengang Illustration an der HAW Hamburg rund um den thematischen Schwerpunkt »Freiraum« statt.
Insgesamt nehmen 15 Schülerinnen und Schüler aus Hamburg und Schleswig-Holstein teil. Für dieses Mal sind die Plätze schon vergeben. Genauere Infos zum Format (vielleicht ja im Hinblick auf Bewerbungen in den kommenden Jahren) finden Sie hier. Eine Veranstaltung von: