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Tagung anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini
17.-19.9.2015, Warburg-Haus Hamburg

In der Bildenden Kunst haben sich die Menschen im Laufe ihrer Geschichte in je historisch und kulturell unterschiedlichen Arten und Weisen einen besonderen Bereich der Bildung vor Bildern geschaffen. Karl-Josef Pazzini versteht Bildende Kunst immer auch als einen Forschungsbereich zur Verfassung und Beschreibung des individuellen Subjekts auf dem Weg zum Anderen und vom Anderen, auch dem Bild her bestimmt. Die künstlerischen Arbeiten werden in dieser Perspektive nach ihren möglichen Auskünften über subjektive Bildungsprozesse, ihrer Bedingungen und Dimensionen befragt und gleichzeitig als widerständige, störende, affizierende Dinge auch zum Anlass wieder anderer Bildung(en). Die künstlerischen Arbeiten werden in dieser Perspektive nach ihren möglichen Auskünften über subjektive Bildungsprozesse, ihrer Bedingungen und Dimensionen befragt und gleichzeitig als widerständige, störende, affizierende Dinge auch zum Anlass wieder anderer Bildung(en). Er hat diese These in seiner kunstpädagogische Lehre und Forschung in der Konfrontation mit vielen Bildern und anderen Kunstwerken erprobt, mit Theoretisierungen versehen und in den kunstpädagogischen Diskurs eingebracht. Das Buch „Bildung vor Bildern“, das September 2015 im Transcript-Verlag erscheinen wird, zeugt davon. (mehr …)

15. Expedition Ästhetische Bildung: »the day will come – when photography revises«

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Die 15. Expedition Ästhetische Bildung wird organisiert von Stefanie Johns und Ole Wollberg. In diesem Sommersemester führt die Expedition in den Kunstverein in Hamburg. Im Rahmen der Triennale der Photographie findet dort die Ausstellung „the day will come – when photography revises“ statt, die von Bettina Steinbrügge und Amelie Zadeh kuratiert wird. Gemeinsam haben die beiden Kuratorinnen ein spannendes Konzept entwickelt, das aktuelle künstlerische und theoretische Positionen versammelt, um ein neues Denken über das fotografische Medium zu initiieren.
Am 25.06.2015 um 16:30 Uhr wird uns Amelie Zadeh eine Führung durch die Ausstellung im Kunstverein geben und Einblicke in ihre kuratorische Praxis gewähren. (Bei Interesse über die Expedition hinaus: Die Ausstellung eröffnet am 18.06.2015, am 19.06.2015 folgen Künstlergespräche.)
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zu einem gemeinsamen Besuch und zum gegenseitigen Austausch.
Es ist mit einem ermäßigten Eintrittspreis zu rechnen (<5 €).
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen bis 19.06. an: ole.wollberg@studium.uni-hamburg.de

Final Cut

Das jährliche Screening der aktuell an der Hochschule für bildende Künste Hamburg entstandenen Abschlussfilme »Final Cut« findet im Mai im Metropolis-Kino statt. Im Rahmen des Eröffnungsabends wird der HFBK-Filmpreis der Hamburgischen Kulturstiftung verliehen.

Die Filme:

Nina Becker, Sonst regnet es morgen, 19:22 min.
Carly May Borgstrom, A white bright light, 20 min.
Miriam Endrulat, Kurz auf Klo aber… (KaKa), 11:07 min.
Aleksandra Geylyk, Das Vermächtnis, 40 min.
Willy Hans, Das satanische Dickicht – EINS, 29:47 min.
Hana Kim, Der bittere Apfel vom Stamm, 29:28 min.
Nikolas Kuhl, Parentalia, 16 min.
Henrietta Langholz, Neue Heimat, 14 min.
Luise Omar, Krieg im Frieden, 14 min.
Andre Siegers, Souvenir, 85 min.
Akin Sipal, Baba Evi, 26 min.
Lisa Sperling, Sag mir Mnemosyne, 55 min.
Michael Steinhauser, Mondlicht, 53 min.
Dana Tomos, Rent-a-life, 16:24 min.
Nina Wiesnagrotzki, Sansui, Landschaft, 27 min.

Donnerstag, 7. Mai 2015
19 Uhr Screening von Ausschnitten aus allen Filmen
ca. 22 Uhr Vergabe des Nachwuchsfilmpreises

8. – 9. Mai 2015 ab 11 Uhr
Programm mit den vollständigen Filmen

Ort: Metropolis Kino, Hamburg
www.metropoliskino.de
www.hfbk-hamburg.de/finalcut/

call for papers | o.T. (Subjekt) 12. Kunstpädagogisches Kolloquium

Loccum 2015 widmet sich dem Subjekt, einem mehrdeutigen Begriffsbehälter, der bisweilen benutzt wird, um Ziel und Gegenstand von Bildung zu beschreiben. Gerade da der Begriff Subjekt nicht mit vorgeblich neutralen Begriffen wie Person oder Individuum gleichgesetzt werden kann, schließt er grundlegende Zusammenhänge und Legitimationen für die kunstpädagogische Praxis und Forschung auf und präzisiert diese.

Das kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum möchte eine anregende Diskussion über die verschiedenen Befunde und Zugriffe ermöglichen, die das Subjekt der kunstpädagogischen Forschung und Praxis be-treffen: All subjects welcome.

Planungsteam #12 Nadia Bader, Stefanie Johns, Notburga Karl, Catharina Schubach, Bernadett Settele

Abstracts im Umfang von ein bis zwei Seiten bis zum 17. Mai 2015 per e-Mail an loccum@gmx.net. Hier gehts zum CALL FOR PAPERS: Loccum_cfp_2015

 

Internationaler Kongress: Phänomenologie der Bilderfahrung II – Annäherungen an die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg am 16. und 17. April 2015

Vertreter der drei Disziplinen Kunstgeschichte, Philosophie und Psychiatrie werden den Forschungsansatz „Phänomenologie der Bilderfahrung“ diskutieren. Die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg beherbergt einen einzigartigen Fundus rund 5.000 unterschiedlichster Werke aus dem psychiatrischen Kontext, die zwischen 1880 und 1920 entstanden sind. Erfahrungen von Grenzsituationen und deren Verarbeitung in zunächst spezifischen, wahnhaften Sinnhorizonten sind hier in den ästhetischen Raum übersetzt. Zahlreiche Künstler ließen und lassen sich durch diese Werke und ihre oft ungewöhnlichen Bildideen inspirieren.
Auf der Tagung geht es unter anderem um Fragen, wie die, wie wir diese oft unheimlichen Darstellungen in der Bildbetrachtung erfahren und was sich daraus folgern lässt. Was ist eigentlich fremd daran?

Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andrea Sabisch „Bildwerdung – Forschung zur responsiven Bilderfahrung“.

Weitere Informationen zur Tagung und das vollständige Programm.

Rückblick: BUKO 15 in Salzburg

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Vom 13. bis 15.02.2015 hat in Salzburg in der Tradition der seit 2003 stattfindenden Bundeskongresse der BUKO erstmals im Format eines Internationalen Kongresses der Kunstpädagogik stattgefunden. Gemeinsam haben die Fachverbände aus Deutschland (BDK), Österreich (BÖKWE) und der Schweiz (lbg) den Kongress zum Thema „Blinde Flecken der Kunstpädagogik“ konzipiert und veranstaltet. Es geht um Erscheinungen, Aufgaben und Herausforderungen, die (derzeit) wenig oder gar nicht beachtet werden. Idealer Weise gehen nun vom Kongress Impulse aus, sich intensiver mit diesen Themen zu beschäftigen und entsprechend zu forschen.

Rund 430 Teilnehmer_innen aus insgesamt acht Nationen nahmen an den Vorträgen, Gesprächen und Sektionen teil. Auch FuL war vertreten: Andrea Sabisch, Manuel Zahn und Evelyn May gestalteten eine Sektion zum Thema „Visuelle Bildung“. Ole Wollberg war an der Buch-Vorstellung von „What’s Next – Art Education“ unter der Leitung von Torsten Meyer und Heinrich Lüber beteiligt.

Vortrag zu Machinimas von Andreas Hedrich in der Ringvorlesung »Animation«

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»Machinimas sind eine Kunstform mit digitalen Spielen Filme herzustellen die in der Gamerszene etwickelt und im Medienkunstbereich Verbreitung gefunden hat. Grundlegend ist die Idee die Gameengine, den Programmierkern von Games zu nutzen um mit ihnen Echtzeit 3D-Filme zu produzieren. In dem Vortrag wird die historische Entwicklung, aber auch die praktische Umsetzung erläutert. Zudem wird es Einblicke in pädagogische Projekte geben.«

Dienstag 16.12.2014
18:00-20:00

Fakultät für Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8
Raum 404

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Vortrag von Martina Bramkamp in der Ringvorlesung »Animation«

Martina Bramkamp

»Instead of nurturing a strictly self-focused individual approach, collaborative projects open discussion grounds for interdisciplinary models of moving image practice. Animation in its physical, virtual and hybrid forms stimulates and promotes critical debate between students, teaching practitioners, and industry clients. Therefore, thinking and creating outside the field of mainstream illustration, animation and film-making can provide many excellent possibilities to “ workshop“ beyond the frame. By facilitating unconventional approaches, projects emerge in which critical thinking through making can be applied to test boundaries and to reach beyond them.

The aim of this lecture is to expose strategies with focus on various modes of dialogue and interaction between individuals, courses, institutions, artists, teaching practitioners, academics, authors, industry partners and students.«

Dienstag 09.12.2014
18:00-20:00

Fakultät für Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8
Raum 404

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!