Allgemein

18.06.2014 // 18h: 13. Expedition Ästhetische Bildung -> bildwechsel

Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, die von Dr. Manuel Zahn und Evelyn May organisiert wird. Wir besuchen das Künstlerinnennetzwerk und -Archiv „bildwechsel“ in St. Georg, das 1979 als Frauenmedienladen gegründet wurde und heute eine umfangreiche Videokollektion, ein Künstlerinnenarchiv und vieles mehr beherbergt. Vor Ort werden wir mit den Künstler_innen ins Gespräch kommen und einen Einblick in ihre engagierte, unentgeltliche Tätigkeit erhalten. http://www.bildwechsel.org/info/index.html

Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zu einem gemeinsamen Besuch und zum gegenseitigen Austausch. Es wird ein Spendenbeitrag anfallen.

Es sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen bitte an: manuel.zahn@uni-hamburg.de

Europe, the City Is Burning. Symposium an der HFBK Hamburg, 23.—25. Mai 2014

Europe, the City Is Burning

Symposium der Stadtkuratorin Hamburg
in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg

mit: Ute Meta Bauer, Boris Buden, Diana Campbell Betancourt, Cosmin Costinas, Joshua Decter, Mark Dion, Marina Fokidis, Achim Könneke, Omer Krieger, Suzana Milevska, Dirck Möllmann, Nina Möntmann, Gabi Ngcobo, Bige Örer, Britta Peters, Miguel Robles-Durán, Christoph Schäfer, Stephan Schmidt-Wulffen, Esther Shalev-Gerz, Bettina Steinbrügge, Ute Vorkoeper, Joanna Warsza, Lawrence Weiner u. a.
Organisation: Sophie Goltz

23.—25. Mai 2014
Ort: HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2
Eintritt frei.

Das genaue Programm:
www.stadtkuratorin-hamburg.de

Diskussion von „Les Quarte Cents Coups“ in der Reihe “Lehrer-Performances”

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Familie

In der Reihe “Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” zeigen wir den Film „Les Quarte Cents Coups“ von François Truffaut (F 1959). Im Dialog mit einigen Sequenzen des Films werden Karl-Josef Pazzini und Manuel Zahn mit dem anwesenden Publikum diskutieren.

Zeit: Montag, 28. April 2014, 20.00 Uhr
Ort: Rm 504, VMP 8

Truffauts Film erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben des Jungen Antoine Doinel und bringt dabei unterschiedliche Räume wie Schule, Elternhaus, Kino, Jahrmarkt zur Darstellung, die alle aus erziehungswissenschaflticher Perspektive als Lern- und Bildungsräume verstanden werden können.
Uns interessiert insbesondere die Gegenüberstellung von Schule und Elternhaus, von öffentlichem und privatem Raum, die die erste Hälfte des Films dominiert. Der Film bringt in der Wahrnehmung seiner Zuschauer_innen zwei Räume zusammen, die in unserer sozialen Realität außerhalb des Kinos nur schwer verbunden werden können – und die manchmal auch von Schüler_innen wie von Lehrer_innen auch strikt getrennt gelebt werden wollen. Der Film zeigt einen tatsächlichen Erfahrungsraum, den man sonst nicht sieht.
Mit der Relation von schulischem und familärem Raum ist unseres Erachtens ein unhintergehbares Problem des Lehrerseins thematisiert, zudem jede/r Lehrer_in eine Haltung finden muss.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Michaela Ott: Bildung als Verwunderung

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In diesem Band argumentiert Michaela Ott für ein Verständnis von Bildung als Verwunderung. Im Kontext der Hamburger Vorlesung zur „Visuellen Bildung« im Wintersemester 2013 erläutert sie theoretisch wie exemplarisch am Film No quarto de Vanda von Pedro Costa Relevanz, Bedingungen und Prozessualität des Phänomens: “Denn Verwunderung verlangt eine passiv-aktive Beweglichkeit der Vermögen: neben Affizierbarkeit eine Fähigkeit zur Aussetzung ihrer automatischen Reaktion, zum Innehalten, Verweilen und zu schweifender Aufmerksamkeit, zu Abwägungen und zur Hinnahme von Nichtentscheidbarkeiten, wie sie sich gelegentlich in der Kunstrezeption oder in der philosophischen Betrachtung einstellen.“ (S. 13)

Dabei durchzieht den gesamten Essay die Frage, inwiefern Verwunderung lehrbar sein und werden könnte.

Nora Sternfeld: Verlernen vermitteln

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In unserer Publikationsreihe Kunstpädagogische Positionen widmet sich Nora Sternfeld der Frage, wie Kunstvermittlung im 21. Jahrhundert jenseits „einer einfachen Übermittlung oder jener einer konsenssuchenden Mediation” (S. 9) verstanden kann. Dabei entwickelt sie nach Spivak im Anschluss an postkoloniale Theorien ein Verständnis von “Verlernen”, das gängige strukturelle Machtstrukturen hinterfragt und dadurch erst andere Relationen zum Vorschein kommen lässt. An zwei Straßenblockaden der Künstlergruppe Public Movement zeigt sie Situationen, in denen traditionelles und kulturelles Wissen innerhalb einer Aufführung im öffentlichen Raum zu einem Prozess des Verlernens werden und ihn dadurch allererst reflektierbar machen.

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Einladung zur Ausstellung

11. und 12. Februar 2014, 18 bis 21 Uhr
HFBK Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg
Haupttreppenhaus, 2. Stock, (Folgendes-Raum)

Gastprofessur Katharina Gaenssler

(…) nicht eigentlich die Leere, sondern vielmehr das, was drum herum oder darin ist.
Zu Anfang allerdings ist da nicht viel:
so gut wie nichts, nichts Greifbares, praktisch nur Unstoffliches:
Ausdehnung, Außenwelt, das was außerhalb von uns ist,
das, in dessen Mitte wir uns bewegen, die Umwelt, der Raum ringsum.

(aus dem Vorwort von ›Träume von Räumen‹, George Perec)

Dr. Olaf Knellessen

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Im Rahmen unserer Ringvorlesung „Visuelle Bildung“ spricht der Psychoanalytiker Dr. Olaf Knellessen am Di, 14.01.14 von 18.15-19.45 Uhr über „Weisses Rauschen. Von der Bildstörung der Melancholie zur Störung der visuellen Bildung“.
Wo: Universität Hamburg, Fakultät Erziehungswissenschaften, Raum 206, Von-Melle-Park 8, 20146 HH.