Lernbereich Bildende Kunst

Vortrag von Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt am 06.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« tragen Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt vor: »Freundlich, offen, fordernd – Zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit im Werkhaus Münzviertel«
Die Form des Vortrags wird dazu genutzt, eine Perspektive zu entwickeln, die es ermöglicht, die Arbeit am und im Werkhaus im »Spannungsfeld von Kunst und Bildung« zu platzieren. Wie kann man sich dem Ort nähern? Im zweiten Teil stehen die Vortragenden Rede und Antwort. Dabei wird die Sprache hoffentlich auch darauf kommen, inwiefern und ob das Werkhaus Münzviertel überhaupt von Belang sein könnte für die Subjektivierungsprozesse der Anwesenden. Der Vortrag findet statt an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

Ringvorlesung: Zwei Vorträge zur Kooperation in der Schule am 02.05.201

Im Rahmen der kunstpädagogischen Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, finden am 2. Mai zwei Vorträge statt im Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.
Prof. Dr. Kathrin Fussangel spricht zur »Kooperation in der Schule: Chancen und Herausforderungen« Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschung zur (Lehrer-)Kooperation in der Schule. Dabei sollen typische Schwierigkeiten der schulischen Kooperation ebenso thematisiert werden wie Chancen der Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Anhand aktueller Beispiele und empirischer Befunde werden die Ausführungen untermauert.
Dorothea Carl & Karin Haenlein: »Experimentieren mit Bild und Ton oder wie man die Ideen von Schüler*innen zum Laufen bringt.«
Die KurzFilmSchule fördert die Filmbildung an Schulen, indem Hamburger Filmkünstler*innen Schüler*innen unterstützen, eigene Filmprojekte zu realisieren. Dies geschieht, indem die Schüler*innen selbst die Erfahrung künstlerischer Arbeitsprozesse am Film machen, deren Besonderheit in der gegenseitigen Durchdringung von Imagination, Produktion und Rezeption von Filmbildern liegt. Sie geht in den Film-Workshops von den Arbeitsweisen der verschiedenen Filmkünstler*innen aus, die sich nicht in Lehrbüchern vermitteln lassen, sondern im Prozess des Filmemachens zusammen erfahren werden müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch das Zusammenspiel von Filmkunst und Schule?

Lernbereich Bildende Kunst

Die Informationsveranstaltung für den Lernbereich Bildende Kunst findet am 6. Mai 2019 von 8-10 Uhr für alle Interessierten im Anna-Siemsen-Hörsaal, Fakultät für Erziehungswissenschaft, VMP 8 statt. Hier werden alle Fragen zu den Modalitäten der Aufnahme im WS 2019/20 angesprochen. Sie sind herzlich eingeladen bei uns mitzuarbeiten!

Dr. Marcus Recht – Der Gender-Spezifische ›Gaze‹ unter Berücksichtigung von Lacans RSI-Modell in populären Medien

In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am Donnerstag, den 28.06. 2018 Dr. Marcus Recht.
Im Vortrag soll die hauptsächlich durch die psychoanalytische Filmwissenschaft populär gewordene Terminologie des ›Gaze‹ vorgestellt werden. Hier war alleine der Mann Träger dieses machtvollen Blicks und drückt dadurch seine überlegene Position gegenüber der Frau im visuellen Medium aus, indem er die weibliche Protagonistin durch Sexualisierung zum Objekt eines dreifachen Blickens macht. Wie eher in der Visuellen Kultur üblich, geht es hierbei um Relationen von Subjekt, Objekt und RezipientInnen und nicht, wie vielmehr in der Kunstwissenschaft Usus, auf die reine Analyse des Objekts – auf eine werkästhetische Untersuchung. Ergänzt werden soll diese Darlegung durch eine Dekonstruktion dieses ›Male Gaze‹ und schließlich eine methodische Triangulation mithilfe Lacans RSI-Modell, in der eine Figur aus dem Bereich der Phantastik als Katalysator dieser Blickabweichung fingiert.
/// Do, 28.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Dr. Volkmar Mühleis – Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹


In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am kommenden Donnerstag Prof. Dr. Volkmar Mühleis mit einem Vortrag zu »Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹«
Das Gemälde ›Mädchen mit totem Vogel‹ ist ein Rätsel. Über die Autorschaft dieses Meisterwerks aus dem frühen 16. Jahrhundert ist ebenso wenig bekannt wie über das Genre oder die Zusammenhänge seiner Entstehung. Zugleich fasziniert es bis heute, nicht zuletzt durch den Blick des Mädchens in die Ferne. Wie ist dieser Blick zu deuten? Wie sehen, erfahren wir ihn? Und wie sehen, erfahren ihn andere, interkulturell, im globalisierten Alltag der Museen für Schöne Künste in Brüssel, wo das Bild ausgestellt ist?
Dr. Volkmar Mühleis ist als Philosoph an der LUCA School of Arts in Brüssel und Gent tätig. Forschungsschwerpunkte: haptische und regenerative Ästhetik, kunstpraktische Forschung, interkulturelle
und responsive Phänomenologie. Veröffentlichungen u.a.: ›Kunst im Sehverlust‹ und ›Der Kunstlehrer Jacotot – Jacques Rancière und die Kunstpraxis‹.
/// Do, 14.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Einladung zur zweiten Expedition Ästhetische Bildung: im SoSe 2018

Wir laden herzlich Studierende, Lehrende, Referendar*innen, Museumspädagog*innen und Vermittler*innen zu unserer zweiten Veranstaltung der Reihe Expedition Ästhetische Bildung am 28.05.2018 ein, um mit uns die Ideen und Thesen der Referentin Carolina Mey zu dem Thema  Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen zu diskutieren.
»11 years ago today, Me & Britney invented the selfie!« (Paris Hilton, 2017).
Mit dem Smartphone sind digitale (Selbst-) Bilder zum konstitutiven Bestandteil des Alltags geworden. Sie befinden sich milliardenfach im öffentlichen Umlauf, der Umgang mit ihnen ist Kommunikation. Interaktion und Aufmerksamkeit sind (monetäre) Werte. Damit stellt sich die Frage, wie sich der konstante Prozess von Veröffentlichung, Weiterleitung, Verschlagwortung und Transition im Netz auf das digitale (Selbst-) Bild auswirkt. Ist es damit in sich referenziell? Wie steht es in Beziehung zu variablen „anderen“? Wie korrespondieren (Selbst-) Realität und (digitales) Bild? Und wie verhält sich der Körper zum Public Image? Anhand von künstlerischen Arbeiten der Digitalität werden Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Phänomenen zeitgenössischer Bildpraktiken vorgestellt und gemeinsam mit Ihnen diskutiert.
Titel: Expedition Ästhetische Bildung:
Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen
Referentin: Carolina Meyen (Hamburg)
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 28.5. 2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Koordination: Prof. Dr. A. Sabisch
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

Prof. Dr. Christina Griebel – Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir heute Prof. Dr. Christina Griebel mit einem Vortrag zu „Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand“
Ein Blick ist eine Handlung, denn Blicke initiieren das Sehen und das Gesehenwerden. Eine Reaktion bleibt nicht aus, das Spiel ist eröffnet. Wenn der Blickwechsel zwischen Subjekten in ein Bild führt, zieht das Bild weitere Blicke auf sich.
In diesem Beitrag wird das Thema der Ringvorlesung als Handlungsfeld aufgefasst. Die Frage lautet nicht: Was steht fest? sondern: Was geschieht?
Christina Griebel, Prof. Dr. phil., *1973, Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Horst Antes; Studium der Germanistik an der Universität Karlsruhe; Promotion „Kreative Akte. Fallstudien zur ästhetischen Praxis vor der Kunst“. 2008-2015 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, 2011-2014 abgeordnet an die Universität der Künste Berlin, seit 2015 Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2001 literarische Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Narration und Poetik in Formaten künstlerischer Bildung; Theorie und Praxis des Essays, Kritische Kunstvermittlung in Hochschule und Museum.
Do, 03.05.2018 , 16-18h
VMP8, R 404

Einladung zur Expedition Ästhetische Bildung:

Zu unserer Veranstaltungsreihe Expeditionen Ästhetische Bildung laden wir auch im SoSo 2018 Studierende, Lehrende, Referendar*innen, Museumspädagog*innen und Vermittler*innen herzlich ein, mit uns die Thesen und Ideen des Referenten Alex Schärfe zu diskutieren. Er befasst sich mit dem Thema: Rhizom – Künstlerische Strategie – Postinternet. Das Netz als [kunstpädagogische] Denk- und Handlungsfigur?
Das Internet ist heute gewöhnlicher Teil der alltäglichen Lebenswelt, zumindest für die Generation der Digital Natives. Diese Erkenntnis ist keinesfalls neu. Dass solch ein Prinzip der Verlinkung auch als eine mediale Übersetzung dessen gelesen werden kann, was Deleuze und Guattari 1980 als Denken des Vielfältigen, der Enthierarchisierung und Selbstermächtigung vorstellten, ist ebenfalls keine Neuentdeckung. Dennoch zeigt sich, dass unsere gegenwärtige Denkweise vielfach geprägt ist von Alternativlosigkeit, Aporien und Eingrenzungen, wie sie uns zumeist von Seiten der Ökonomie und Politik suggeriert werden. Von daher legitimiert sich doch die Frage, wie sich solch ein Prinzip des Mannigfaltigen provozieren ließe. Ein Blick in die Kunst erweist sich dabei als richtungsweisend und vielleicht ist es gerade das Potential der Kunstpädagogik, aus den Momenten der ästhetischen Erfahrung heraus ein Denken des Asignifikanten zu eröffnen.
Diese Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung für Lehrer*innen anerkannt.
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 23.4.2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

RINGVORLESUNG „Blicke“ im Sommersemester 2018

Die Konstitution von Bildern ist an Blicke geknüpft, die mehr und anderes sind als Sehstrahlen. Blicke initiieren das Sehen. Indem sie einen Blickwechsel in Gang setzen, eröffnen sie ein elementares Zusammenspiel zwischen Bildern und Subjekten. Diese sich wechselseitig belebende und entziehende Kraft, die durch Bilder hindurch ihre Wirkung entfaltet und über die wir kaum verfügen können, soll zum Thema der diesjährigen Ringvorlesung werden: Wie werden Bilder zu Blickfängern? Inwiefern hängen Bildwerdung und Sozialität zusammen? Welche Blickerfahrungen sind uns zugänglich? Wie hemmen oder motivieren Blicke unser Sehen? Wie verändern Blicke bisherige Sichten? Was bedeutet es beispielsweise zurückzublicken oder wegzublicken? Von woher lässt sich ein Überblicken, Ausblicken, Einblicken oder Rückblicken denken? In der Ringvorlesung werden verschiedene kunstpädagogische Positionen ihr Verständnis des Begriffs aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zur Diskussion stellen.

Koordination Prof. Dr. Andrea Sabisch und Stefanie Johns 

Rückblick ::: Ausstellung des Lernbereichs Bildende Kunst 2017

Am 25.10.2017 stellten unsere Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst ihre künstlerischen Projekte zum Thema ‚Sichtungen’ aus, die im Rahmen des Werkstattseminar von Prof. Dr. Andrea Sabisch entstanden sind. Hier ein kleiner Einblick: