Forschung

where the magic happens – Bildung nach der Entgrenzung der Künste

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Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.
11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Mit Beiträgen von Dana Caspersen (danacaspersen.com), Ulrike Hentschel (UDK Berlin), Heinrich Lüber (ZHdK Zürich), Karl-Josef Pazzini (Uni Hamburg/Berlin), Stefan Porombka (UDK Berlin) und vielen anderen mehr.

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik. (mehr …)

call for papers | o.T. (Subjekt) 12. Kunstpädagogisches Kolloquium

Loccum 2015 widmet sich dem Subjekt, einem mehrdeutigen Begriffsbehälter, der bisweilen benutzt wird, um Ziel und Gegenstand von Bildung zu beschreiben. Gerade da der Begriff Subjekt nicht mit vorgeblich neutralen Begriffen wie Person oder Individuum gleichgesetzt werden kann, schließt er grundlegende Zusammenhänge und Legitimationen für die kunstpädagogische Praxis und Forschung auf und präzisiert diese.

Das kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum möchte eine anregende Diskussion über die verschiedenen Befunde und Zugriffe ermöglichen, die das Subjekt der kunstpädagogischen Forschung und Praxis be-treffen: All subjects welcome.

Planungsteam #12 Nadia Bader, Stefanie Johns, Notburga Karl, Catharina Schubach, Bernadett Settele

Abstracts im Umfang von ein bis zwei Seiten bis zum 17. Mai 2015 per e-Mail an loccum@gmx.net. Hier gehts zum CALL FOR PAPERS: Loccum_cfp_2015

 

Vortrag von Martina Bramkamp in der Ringvorlesung »Animation«

Martina Bramkamp

»Instead of nurturing a strictly self-focused individual approach, collaborative projects open discussion grounds for interdisciplinary models of moving image practice. Animation in its physical, virtual and hybrid forms stimulates and promotes critical debate between students, teaching practitioners, and industry clients. Therefore, thinking and creating outside the field of mainstream illustration, animation and film-making can provide many excellent possibilities to “ workshop“ beyond the frame. By facilitating unconventional approaches, projects emerge in which critical thinking through making can be applied to test boundaries and to reach beyond them.

The aim of this lecture is to expose strategies with focus on various modes of dialogue and interaction between individuals, courses, institutions, artists, teaching practitioners, academics, authors, industry partners and students.«

Dienstag 09.12.2014
18:00-20:00

Fakultät für Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8
Raum 404

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

grenzgaenge – in|zwischen Kunst und Vermittlung

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3. Studentische Tagung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und Universität Leipzig
6.-9.11.2014

An vier Tagen wollen wir uns über die Grenzen unserer Hochschulen hinaus austauschen und vernetzen. Wir wollen über Ideen, Perspektiven, Widersprüche, Probleme, Erfahrungen und Projekte ins Gespräch kommen. Dabei sollen Arbeitsfelder vorgestellt und Kunstvermittlung als offener, experimenteller Prozess erfahrbar gemacht werden.
Vielseitige Redebeiträge sollen spannende Einblicke in die Praxis, sowie in theoretische Ansätze geben. Bei einem Rundgang zu verschiedenen Projekten der Leipziger Kultur- und Vermittlungslandschaft kann ein Bild von der Praxis vor Ort gewonnen werden. Ein Open Space, Workshops und Diskussionen fordern zum Weiterdenken und -arbeiten auf – sowohl künstlerisch, als auch vermittelnd.
www.tagung-kunstpädagogik.de
Programm:
http://www.tagung-kunstpaedagogik.de/programm/

Was ist »Visuelle Bildung«?

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»Visuelle Bildung« ist das gegenwärtige Forschungs- und Lehrvorhaben, das mit einer interdisziplinären Ringvorlesung begann und im Wintersemester 2013/14 entstand. Die Ringvorlesung hatte zum Ziel, sowohl Hamburger Kolleg_innen aus diversen Universitäten miteinander zu vernetzen, die derzeit zu diesem Thema arbeiten, als auch den Austausch weiterer Kolleg_innen vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen. Thematisch ging es darum, ein zukünftiges Forschungsfeld allererst zu konturieren und die diversen Ansätze, Theorien, Methoden und Methodologien zueinander zu korrelieren und zu reflektieren. Da die Resonanz auf unser Vorhaben umwerfend war, haben wir eine Broschüre herausgegeben, die einen freilich nur groben Eindruck eines zukünftigen Forschungs- und Lehrgebiets gibt. Nikolaus Gansterer hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns seine Zeichnungen aus seinen so passenden »Figures of thought« zur Verfügung zu stellen.

Offizieller Abschied von Karl-Josef Pazzini

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Am 2. Juli 2014 fand die offizielle Verabschiedung von Karl-Josef Pazzini in der Fakultät für Erziehungswissenschaft statt. Dieser Abend, zu der über 100 Kolleg_innen der Erziehungswissenschaft, der Kunstpädagogik und der Psychoanalyse und aus allen Himmelsrichtungen angereist waren, begann mit Pazzinis Rede. Weitere musikalische, literarische, performative und visuelle Beiträge kamen von Ole Wollberg, Dr. Insa Härtel, Prof. Dr. Torsten Meyer, Hans-Peter Scharlach, Pierangelo Maset, Evelyn May, Notburga Karl, Dr. Susanne Gottlob, Sinah Mielich, Prof. Dr. Rainer Kokemohr, Clara-Marie, Teresa, Luisa Pazzini sowie Prof. Dr. Andrea Sabisch. Den Abend moderierte Joana Faria (siehe Bild). Hamburg ohne Pazzini, das ist kaum vorstellbar.
Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen will, Pazzini live zu erleben, kann die Vorlesung zur Psychoanalyse besuchen. Sie findet mittwochs, von 19.30-20.30 im Raum 05, Von-Melle-Park 8 statt.

Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät

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Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen vom 26.-27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
Offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge. Nähere Infos finden Sie hier.

Diskussion von „Les Quarte Cents Coups“ in der Reihe “Lehrer-Performances”

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In der Reihe “Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” zeigen wir den Film „Les Quarte Cents Coups“ von François Truffaut (F 1959). Im Dialog mit einigen Sequenzen des Films werden Karl-Josef Pazzini und Manuel Zahn mit dem anwesenden Publikum diskutieren.

Zeit: Montag, 28. April 2014, 20.00 Uhr
Ort: Rm 504, VMP 8

Truffauts Film erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben des Jungen Antoine Doinel und bringt dabei unterschiedliche Räume wie Schule, Elternhaus, Kino, Jahrmarkt zur Darstellung, die alle aus erziehungswissenschaflticher Perspektive als Lern- und Bildungsräume verstanden werden können.
Uns interessiert insbesondere die Gegenüberstellung von Schule und Elternhaus, von öffentlichem und privatem Raum, die die erste Hälfte des Films dominiert. Der Film bringt in der Wahrnehmung seiner Zuschauer_innen zwei Räume zusammen, die in unserer sozialen Realität außerhalb des Kinos nur schwer verbunden werden können – und die manchmal auch von Schüler_innen wie von Lehrer_innen auch strikt getrennt gelebt werden wollen. Der Film zeigt einen tatsächlichen Erfahrungsraum, den man sonst nicht sieht.
Mit der Relation von schulischem und familärem Raum ist unseres Erachtens ein unhintergehbares Problem des Lehrerseins thematisiert, zudem jede/r Lehrer_in eine Haltung finden muss.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!