Art Education

Förderseminar

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Bereits zum dritten Mal veranstalten die BDK-Landesverbände Schleswig‐Holstein und Hamburg ein gemeinsames Förderseminar für künstlerisch innovative Schülerinnen und Schüler am 4./5. November 2016. Nach zweimaliger Zusammenarbeit mit der Muthesius Kunsthochschule Kiel findet das Seminar in diesem Jahr an der HfBK Hamburg rund um den thematischen Schwerpunkt »AUFTAUCHEN« statt.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2016.
Teilnehmen können insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler aus Hamburg und Schleswig-Holstein.
Die vollständige Ausschreibung mit näheren Infos finden Sie hier.
Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Tagung »Visuelle Assoziation« vom 15.-17.9.2016

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Programm_Tagung_VISUELLE_ASSOZIATION

Achtung: Wir sind restlos ausgebucht! Es gibt leider keine Plätze mehr für die Tagung.
Die Tagung reflektiert das Phänomen der »Visuellen Assoziation« im Kontext visueller Bildung. Im Unterschied zu sprachbasierten Assoziationen kann man visuelle Assoziationen als formale, semantische, gestische oder performative Verknüpfungen verstehen, die sich im Hinblick auf Aspekte wie Lage, Richtung, Häufigkeit, Ähnlichkeit, Kontrastierung, Rhythmus und Wiederholung untersuchen und differenzieren lassen. Diese Dimensionen spielen nicht nur in visuellen Artikulationen des Sehens, Zeigens und Darstellens eine relevante Rolle, sie markieren zudem auch einen Übergang zum Virtuellen. Indem Sie verlängern, ausdehnen, unterbrechen, verknüpfen, streuen, schichten und takten, eröffnen sie nicht nur visuelle Räume, Durch- und Übergänge, sondern zugleich imaginäre, mentale Welten. Dabei richten sie sowohl Bildproduzenten als auch -rezipienten gleichermaßen in ihrem bildbezogenen Wahrnehmen, Denken und Handeln aus. Insofern kommt ihnen in Bildungsprozessen eine ähnlich elementare Funktion zu, wie sie der Metapher in sprachbasierten Bildungstheorien zugewiesen wird.
Das Programm finden Sie hier: Einladung_Tagung_VISUELLE_ASSOZIATION
Anmeldung bis zum 31.07.2016 an EW1.AesthBildg@uni-hamburg.de, hier erfahren Sie auch die Kontodaten. Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung gültig.
Kosten: Die Tagungsgebühren für die gesamte Tagung betragen 50,00 €, für Student*innen und Doktorand*innen 25,00 €.

Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät

gießen

Abb.: Sakir Gökcebag: Reorientation 2A, 2010, Installation 243x165x8 cm
„Kunst und Bildung in der Migrationsgesellschaft“ ist das Thema einer interdisziplinären Tagung am 01. – 02. Juli 2016, veranstaltet durch das Institut für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung.
Bildung zwischen Kunst und Medien findet vor dem Hintergrund einer kulturell-gesellschaftlichen Wirklichkeit statt, die in vielerlei Hinsicht von Migration geprägt ist. Wanderungen von Menschen, Bildern und Informationen bestimmen allgegenwärtig den Alltag, die Bildungsarbeit und die Künste. Aus dem global weitreichend entgrenzten Bilderpool schöpfend wird die Frage der Zugehörigkeit zur Gestaltungsaufgabe: Vertraute Vorstellungen des kulturell Eigenen werden verändert und fremde Kontexte zu sattsam vertrauten. Die Migrationsgesellschaft, die durch vielfache Wanderungs- und Transformationsprozesse geformte wird, manifestiert sich wesentlich in ihrer Medialität. Besondere Herausforderungen des Diskurses zwischen Kunst und Bildung liegen darin, dass einerseits eine Auseinandersetzung mit der Normalität alltäglicher Transkultur stattfindet, parallel dazu jedoch aktuell auch Antworten auf die drängenden Fragen der Flüchtlingsthematik gesucht werden: Geflüchtete bringen existentielle Bedürfnisse in alle Bildungskontexte ein und sind mit erheblich geringeren ästhetischen Gestaltungspielräumen konfrontiert. Um in dieser komplexen kulturellen Gegenwart handlungsfähig zu sein, ist eine tragfähige Klärung der Begrifflichkeiten, Ziele und leitende Theoreme gefordert. Welche Kulturbegriffe werden in Debatten zwischen Kunst, Medien und Bildung in einer Migrationsgesellschaft verwendet? In welche Richtung müssten sie im Lichte aktueller Entwicklungen ergänzt werden? Inwiefern lassen sich die Vorstellungen von Transkultur in der Flüchtlingskrise aufrechterhalten oder weiter entwickeln? Welche Ziele und Zukunftsperspektiven sind denkbar und welche Wege führen dort hin? (mehr …)

Tagung: Formate der Kunstvermittlung V: Kompetenz – Performanz – Resonanz

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Die Tagungsreihe „Formate der Kunstvermittlung“ des Instituts für Kunst, Musik und ihre Vermittlung an der Leuphana Universität Lüneburg soll im Mai 2016 in der 5. Ausgabe fortgesetzt werden. Anlass der Tagung ist die Notwendigkeit, dass die derzeit im Bildungssystem dominante Orientierung am Kompetenzbegriff um die Dimensionen Performanz und Resonanz erweitert werden sollten. Die Art und Weise, wie heute über Bildung gesprochen wird, ist durch die Kompetenzorientierung weitgehend von Faktoren des Outputs bestimmt. Dem entsprechend haben Begriffe wie „Bildungsstandard“, „Evaluation“, „Optimierung“ auf Wirklichkeiten geschaffen, die uns in einer bestimmten Art und Weise über Bildung nachdenken lässt und unser Handeln in Schule, Hochschule und anderen Institutionen zunehmend bestimmen.
Selbstverständlich sind im Fach Kunst immer auch Kompetenzen vermittelt worden, aber das Fach geht keineswegs darin auf. Schließlich haben wir es in der Kunst mit ereignishaften Besonderheiten sowie mit dem Unwahrscheinlichen tun, das weder in der Unterrichtsplanung, noch im messbaren Ergebnis aufgeht. Die kleinschrittige, letztlich auf Leistungskontrolle fixierte Kompetenzorientierung verfehlt gerade das, was Kunst und Bildung als zentrale Impulse für die menschliche Existenz auszeichnen. Deshalb soll den Dimensionen der Performanz und der Resonanz, die den besonderen Charakter der künstlerisch bildenden Arbeit kennzeichnen, im Rahmen der Tagung ein besonderes Gewicht verliehen werden. Welche Perspektiven werden sich als zentral für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Kunstvermittlung erweisen?

Vortragende: Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle (Gießen), Hans-Christian Dany (Hamburg), Dr. Inga Eremjan (Lübeck), Kerstin Hallmann (Hamburg/ Lüneburg), Almut Linde (Hamburg/ Lüneburg), Prof. Dr. Pierangelo Maset (Lüneburg), Prof. Dr. Maria Peters (Bremen), Dr. Manuel Zahn (Hamburg/ Braunschweig).
Termin: Donnerstag, den 2. Juni 2016, 10-18 Uhr
Ort:
Leuphana Universität Lüneburg, Campus Scharnhorststraße, Zeichensaal C 22.

Rezension von Silvia Henke zu Karl-Josef Pazzinis „Bildung vor Bildern“

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»Denn Bildung wird vom Bild ausgedacht und damit auch von Kunst. Kunstpädagogik, die von Kunst ausgeht, kann in diesem Sinn kein harmloser Prozess sein; sie entzieht immer den Boden, auf dem gesicherte Erkenntnisse stattfinden: «Alle Bildung ist ästhetisch, weil sie Übergänge vom Sinnlichen in Sinn provoziert, aber diesen Sinn auch immer wieder, vom Sinnlichen, Physischen her, untergräbt. Unfassbar.» (S. 23) Mit dieser ‹unfassbaren› Auffassung von Bildung hat Pazzini vor ungefähr 20 Jahren Neuland betreten und dem Unterrichtsfach Kunstpädagogik theoretisch zu einem neuen Status verholfen.Wider alle Rationalisierungsprozesse an Schulen wie Hochschulen hat er gemahnt und gewarnt davor, das Unterrichtsfach Bildende Kunst durch didaktische Vereinfachungen zu einem Bastelprogramm zu machen. Zu groß ist sein Potential, zu viel vermag es. Ästhetische Bildung ist, so Pazzini, primär ein «Fangnetz», eine Aufmerksamkeitsstruktur, eine Relation und Irritation, die sich im Dreieck von Schülern, Lehrperson und dem Gegenstand der Kunst einstellt.«

Henke, Silvia (2016): Karl-Josef Pazzini publiziert eine Neuüberarbeitung seiner wichtigsten Texte aus zwei Jahrzehnten. In: Widmer Peter (Hg.): RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud-Lacan. Nr. 83 (2016/1), S. 109-113.

Symposium: Visualität und Abstraktion

Über die Effekte von Abstraktionen im Feld des Sichtbaren
Ein Symposium des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs »Ästhetiken des Virtuellen«.
Unter digitalen Bedingungen haben sich die Funktionen von Analyse und Synthese, Simulacrum und Simulation für das Feld des Sichtbaren gewandelt. Wie lässt sich nun die Konstruktion von Un/Sichtbarkeit im Blick auf Visualisierungen virtu-ästhetischer Art verstehen, auf welche Weise vermögen »Technologien des Virtuellen« das Sichtbarkeitsdiktat zu transformieren?
Im Fokus des Symposiums steht die künstlerische und wissenschaftliche Befragung von Blick- und Sichtbarkeitsregimen wie von nicht-menschlichem Sehen im Verhältnis zu Abstraktion, zu Subjekten und Körpern. Es gilt das Prozessieren und Konstellieren von digitaler Visualität näher zu spezifizieren, etwa in der Umwandlung von Daten in visuelle Information und von Information in »Bildwissen«, unter Berücksichtigung der herrschaftsförmigen wie ebenso der emanzipativen Potenziale in Technik, Wissenschaft und Kunst.
Die wissenschaftlich-künstlerischen Beiträge des Symposiums umfassen drei sich überschneidende Themenkomplexe: Unter Daten sehen werden optische Apparate als Prozessoren von »Gesichtetem« untersucht, Karten schreiben richtet die Aufmerksamkeit auf die Normierung von Körpern wie auf die Kolonialisierung von Territorien, und unter Muster erkennen wird Identifizieren als Form der Abstraktion problematisiert.
Konzeption: Hanne Loreck gemeinsam mit Christian Blumberg, Joachim Glaser, Joke Janssen, Merle Radtke, Anna Tautfest, Vera Tollmann und Peter Müller.
5.–6. Februar 2016
HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2, Aula
Weitere Informationen: http://www.hfbk-hamburg.de/fileadmin/user_upload/diverse/visualitaet_und_abstraktion.pdf

Expedition Ästhetische Bildung: Animation

Die 16. Expedition Ästhetische Bildung lädt wieder in die Räume der Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunstpädagogik und visuelle Bildung der Universität Hamburg ein. In den vergangenen Semestern haben sich Studierende und Lehrende in Vorlesung und Seminar intensiv mit dem Thema Animation auseinander gesetzt. Organisiert von Sonja Andrykowski und Jasmin Böschen sollen die Gesprächsrunden erweitert werden und mit allen Interessierten über die Potenziale von Animationsfilm und filmnahen Animationspraxen für eine künstlerische Filmvermittlung reflektiert werden.
Am 18.01.2016 um 18 Uhr werden Sonja Andrykowski und Jasmin Böschen Beispiele aus der eigenen Animationspraxis und der schulischen Vermittlung präsentieren, die für die Anwesenden zum Anhaltspunkt für ein Gespräch dienen können.
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zur gemeinsamen Diskussion und Austausch von Anregungen für die schulische Praxis.
Anmeldungen bis zum 14.01.2016 an: ja.boeschen@googlemail.com
Eintritt: 4 €

Sagen und Zeigen. Exkursion nach Bamberg

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Anlässlich der Ausstellung »Sagen und Zeigen. Schrift in der Kunst« in der Stadtgalerie – Villa Dessauer in Bamberg fand ein studentischer Austausch zwischen Hamburger und Bamberger Kunststudierenden statt. Unter der Leitung der Kuratorin und Seminarleiterin in Bamberg, Notburga Karl und der Hamburger Professorin Andrea Sabisch fand eine anregende künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung statt, die in einem öffentlichen Symposion mündete.

Impressionen zur Ausstellung der Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst

Am Mittwoch, den 28.10.2015 präsentierten die Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst ihre künstlerischen Projekte in einer selbstorganisierten Austellung im 4. Stock des Von-Melle-Park 8.
Die Ausstellung zeigte Projekte aus den Seminaren ‚Grafische Animation‘ (Prof. Dr. Andrea Sabisch) und ‚Bild und Bewegung‘ (Stefanie Johns). Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Studierenden, die bei der Umsetzung der interessanten Ausstellung geholfen haben.