Tagung

Tagung »Visuelle Assoziation« vom 15.-17.9.2016

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Achtung: Wir sind restlos ausgebucht! Es gibt leider keine Plätze mehr für die Tagung.
Die Tagung reflektiert das Phänomen der »Visuellen Assoziation« im Kontext visueller Bildung. Im Unterschied zu sprachbasierten Assoziationen kann man visuelle Assoziationen als formale, semantische, gestische oder performative Verknüpfungen verstehen, die sich im Hinblick auf Aspekte wie Lage, Richtung, Häufigkeit, Ähnlichkeit, Kontrastierung, Rhythmus und Wiederholung untersuchen und differenzieren lassen. Diese Dimensionen spielen nicht nur in visuellen Artikulationen des Sehens, Zeigens und Darstellens eine relevante Rolle, sie markieren zudem auch einen Übergang zum Virtuellen. Indem Sie verlängern, ausdehnen, unterbrechen, verknüpfen, streuen, schichten und takten, eröffnen sie nicht nur visuelle Räume, Durch- und Übergänge, sondern zugleich imaginäre, mentale Welten. Dabei richten sie sowohl Bildproduzenten als auch -rezipienten gleichermaßen in ihrem bildbezogenen Wahrnehmen, Denken und Handeln aus. Insofern kommt ihnen in Bildungsprozessen eine ähnlich elementare Funktion zu, wie sie der Metapher in sprachbasierten Bildungstheorien zugewiesen wird.
Das Programm finden Sie hier: Einladung_Tagung_VISUELLE_ASSOZIATION
Anmeldung bis zum 31.07.2016 an EW1.AesthBildg@uni-hamburg.de, hier erfahren Sie auch die Kontodaten. Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung gültig.
Kosten: Die Tagungsgebühren für die gesamte Tagung betragen 50,00 €, für Student*innen und Doktorand*innen 25,00 €.

Tagung: BILDER – ZEITZEICHEN UND ZEITPHÄNOMENE

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Bereits zum dritten Mal findet vom 12. bis 14.11.2015 unter Beteiligung des Archäologischen Instituts eine von Studierenden und Promovierenden des Fachbereichs Kulturgeschichte und Kulturkunde organisierte bildwissenschaftliche Tagung statt.
»Die Fähigkeit, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu differenzieren, wird als maßgeblich für die Herausbildung eines (Selbst-)bewusstseins verstanden. Zeit ist ein wesentliches Ordnungskriterium, das im Fluss der kontingenten Ereignisse und Erfahrungen Kohärenzen und Bedeutungen stiftet. Die mit der zeitlichen Ordnung entstehenden Narrative sind wiederum von zentraler Bedeutung für die Entwicklung von Identitäten. […] An diesen Prozessen sind seit jeher auch Bilder beteiligt. Unbewegte wie bewegte Bilder repräsentieren Zeit und Dauer und sind auf vielschichtige Weise in die Organisation von Zeitlichkeit oder Zeitlosigkeit verstrickt.«

Eine trans- und interdisziplinäre Tagung an der Universität Hamburg,
mit Vorträgen von Ole Wollberg und Stefanie Johns.
Organisation: Jacobus Bracker & Tim Jegodzinski mail@kulturkundetagung.de
Weitere Informationen: www.kulturkundetagung.de