Kunst

Fremde Spiegelungen – Interdisziplinäre Studien zur Bilderfahrung

Vertreter verschiedener Disziplinen diskutieren eindrucksvolle Werke der Sammlung Prinzhorn, entstanden zwischen 1880 und 1920 im psychiatrischen Kontext. Erfahrene Grenzsituationen und deren Verarbeitung in oft wahnhafte Sinnhorizonte wurden hier in ästhetische Formen gebracht.
Was ist eigentlich fremd an diesen Werken? Welche veränderte Welterfahrung wird in der scheinbaren Fremdheit sichtbar? Ist es möglich, in der Begegnung grundlegende Strukturen subjektiver Erfahrung und Lebenswelt gerade dank ihrer Verzerrungen zum Vorschein zu bringen? Individuelle Werk- und Fallanalysen öffnen den Raum für das pathische Geschehen in den Werken. Überlegungen zu kreativer Praxis und Rezeption erhellen das Verständnis für die Übergänge zwischen Normalität und Anomalität. Zum Inhaltsverzeichnis.
Darin: Sabich, Andrea: Figurationen der Verkörperung zwischen Bildwerdung und Subjektbildung. S. 95-114.

18. Expedition Ästhetische Bildung am 17.01.2017

Koordination: Stefanie Johns, Ole Wollberg
Datum: Di 17.01.2017, 17 Uhr
Ort: Halle für aktuelle Kunst, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

Die 18. Expedition Ästhetische Bildung führt uns zu Beginn des neuen Jahres in die Halle für aktuelle Kunst in Hamburg (Deichtorhallen). Dort werden wir die Ausstellung »Sammlung VIEHHOF. Internationale Kunst der Gegenwart« besuchen und gemeinsam über Anregungen und Ideen ins Gespräch kommen. Eingeladen sind wie immer alle interessierten Studierenden, Referendar*innen, Lehrer*innen und außerschulische Kunstvermittler*innen zur gemeinsamen Diskussion und Austausch von möglichen Anregungen für die schulische Praxis. Anmeldungen bitte bis zum 13.01.2017 an stefanie.johns@uni-hamburg.de oder ole.wollberg@uni-hamburg.de.
Eintritt in die Halle für aktuelle Kunst mit der Dienstagskarte 5€.

Multimodales Erzählen

Am Wochenende findet in Luzern an der Fachhochschule im Bereich Design und Kunst eine Tagung zum zeitgenössischen multimodalen Erzählen statt, die von Wolfgang Brückle, Silvia Henke und Marie-Louise Nigg ausgerichtet wird. Während in der vorangegangenen Ringvorlesung bereits interdisziplinäre Positionen aus Theater, Psychoanalyse, Linguistik, Geologie, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Kunst thematisiert wurden, geht es auf der zweitägigen Tagung an diesem Wochenende um die Auswirkungen medienbasierter Kommunikation auf das Konzept von ›Erzählung‹.
Zum Programm: RVTagung-2016-web.
Darin: Andrea Sabisch:»Bilderzählung ohne Erzählung? Zur Figuration serieller Bildordnungen«
Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst
Bau 745, Aktionshalle, EG. Nylsuisseplatz 1, 6020 Emmenbrücke
Kontakt: silvia.henke@hslu.ch

Tagung »Visuelle Assoziation« 2016 im Warburg-Haus

Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016Tagung "Visuelle Assoziation" 2016

Vom 15.-17.September 2016 fand unsere interdisziplinäre Tagung »Visuelle Assoziation« (VA) im Warburg-Haus Hamburg statt, die vom Arbeitsbereich Ästhetische Bildung im Fachbereich Erziehungswissenschaften der UHH, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Sabisch und Dr. Manuel Zahn durchgeführt wurde. Die Resonanz auf die Tagung war schon im Vorfeld überwältigend, sodass wir etlichen Personen aus Platzgründen leider absagen mussten.
Das Programm war thematisch in drei Blöcke aufgeteilt, die sich auf die drei Tage der Veranstaltung aufteilten. Nach einer kurzen Begrüßung der Veranstalter, leitete Prof. Dr. Dieter Mersch den ersten Themenschwerpunkt der philosophischen und phänomenologischen Forschungen zur VA ein, indem er konjunktionale Anordnungen von propositionalen unterschied und im Kontext eines Visuellen Denkens verortete. Im Anschluss daran zeigte der Kunsthistoriker und Kurator Dr. Roberto Ohrt an der rekonstruierten 48. Tafel Aby Warburgs, inwiefern die Anordnung der Bildensembles bei Warburg als VA bezeichnet werden können. Im Anschluss daran entwickelte der Hamburger Künstler Peter Piller seine eigene Arbeit als zeitgenössische Perspektive auf die VA, die sich nicht nur durch die Anordnung im Medium des Buches und der Ausstellung, sondern auch im Prozess der Bildauswahl aus umfangreichen Bildersammlungen und -archiven ergebe. (mehr …)

Forschungskolloquium »Medien & Bildung«

Zeit: Do, 10.11.2016 von 10-13 Uhr (s.t.)
Ort: Raum 2018 im HUL
Dieses Mal steht das gemeinsame Kolloquium unter dem Titel »Visuelle Bildung und mediale Erfahrung«. Mit einem Beitrag zur »Zur Visualität und Medialität im Bildungskontext« wird Andrea Sabisch  den Einstieg markieren. Danach werden wir mit dem Thema »Fotopraktiken als Bezugspunkt für Biografisierung in der Adoleszenz« von Michaela Kramer fortfahren. Abschließend werden die unterschiedlichen Zugänge aus kunstpädagischer und medienpädagogischer Perspektive gemeinsam diskutiert.

Tagung »FLÜCHTIGE BILDER: AFFEKT // REPRÄSENTATION« vom 01.-03.12.2016

header_abstrakt_380

 

 

 

 

Vom 1.- 3. Dezember 2016 findet im Warburg-Haus Hamburg die Tagung »Flüchtige Bilder: Affekt / Repräsentation« statt. Die trans- und interdisziplinäre Veranstaltung richten Jacobus Bracker (Archäologisches Institut, Universität Hamburg, Ann-Kathrin Hubrich (Graduiertenkolleg Geisteswissenschaften, Universität Hamburg) und Stefanie Johns (FuL, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg) aus.
Hier geht es zum Tagungsprogramm: http://www.bildkontexte.de/download/Fleeing_Images_2016.pdf
Die Präsenz von Fluchtbewegungen in der medialen Berichterstattung, die diverse Perspektiven auf die Flucht, ihre Ursachen und Folgen abbildet oder ausblendet, verweist auf das Evokations- und Affektionsvermögen der Bilder. In einer drastischen Steigerung der Warburg’schen Bilderwanderungen flüchten auch die Bilder selbst, sei es, dass sie die Flüchtenden begleiten, sei es, dass sie transmediale Fluchtwege vor einem propagandistischen Bildersturm einschlagen. Im Rahmen von Fluchtbewegungen entstand und entsteht zu allen Zeiten eine Fülle, eine schier unüberschaubare Masse an Bildern, die das Leid der Flüchtenden zu spiegeln suchen, die Fluchtwege nachzeichnen oder auf die Fluchtursachen verweisen wollen.
Idolatrische wie ikonoklastische Bildpraktiken spielen dabei eine erhebliche Rolle und deuten auf eine starke affektive Beteiligung der Akteur*innen. Affekte beeinflussen die Wahrnehmung, das phänomenale Bewusstsein, die Aufmerksamkeitslenkung und Bedeutungskonstruktionen und sie motivieren Handlungen und sind damit ein zentraler Faktor in einer als verkörpert verstandenen Wahrnehmung. Das außerordentliche Affekt- und Affizierungspotential der Bilder spielt unter anderem bei ihren Funktionen als Träger von Erinnerungen und Hoffnungen, bei Identitätskonstruktionen und bei ihrem strategischen bis manipulativen Einsatz in politischen Kommunikationsprozessen eine erhebliche Rolle.
Weitere Informationen zur Tagung gibt es hier: http://www.bildkontexte.de
Mit großzügiger Unterstützung des Instituts für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes, des Kunstgeschichtlichen Seminars, des Fachbereichs Kulturwissenschaften, der Fakultät für Erziehungswissenschaft und des Programms #UHHhilft der Universität Hamburg sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. Landesgruppe Hamburg.

DELTA15: Zeitgenössische Kunst in historischem Bau

PlakatDELTA15

Ca. 50 Jahre lang stand das denkmalgeschützte Wasserwerk am Falkensteiner Ufer in Hamburg-Blankenese leer. Der Gebäudekomplex befindet sich nun in einem Status, der einem „terrain vague“ gleichkommt. Wie die Geschichte des 156 Jahre alten Wasserwerks, sind ebenso Kunstwerke Resultate von Transformationsprozessen, die aufeinander aufbauen und unterschiedliche Zustände erfahren. Verschiedene „Aggregatzustände“ werden durchwandert, eingenommen und durchlebt. In seinem ephemeren Zustand wird das Gelände eine Plattform für künstlerische Durchflutungen, die den Ort in seinen charakteristischen Besonderheiten betonen. So wird der Ort zum Motiv und die Architektur zum Material. 21 Positionen vereinigen sich hier in Hinblick auf Aspekte der Wiederholung, des Kreislaufs und des Zerfalls, des Umgangs mit Architektur und prozessorientierter Mechanismen. KünstlerInnen sowie ArchitektInnen und MusikerInnen aus unterschiedlichen Städten bespielen das Areal und die Räumlichkeiten im Wasserwerk im Zeitraum vom 21. August bis 11. September 2015 und aktivieren die Stille der brachliegenden Umgebung, bevor der Leerstand in die Anfänge der bevorstehenden Bebauungsmaßnahmen übergeht.
M
it Beiträgen von Angela Anzi, Simona Andrioletti, Andrea Becker-Weimann, Jonas Brinker, Daniel Correa Mejia, Patricia Detmering, Dorothea Dorn, Maik Gräf, Elisa Goldammer, Sakura Hada, Almut Hilf, Adrian Höllger, Margarethe Mast, Rebecca Moccia, Fion Pellacini, Philip Pichler, Ellen Pritzkau, Iason Leavitt, Jenny Schäfer, Anna Skov Hassing, Kathrin Wojtowicz, Heiko Wommelsdorf

Kuratorinnen: Lara Loeser, Josephine Pasura, Pauline von Katte
Skulpturales Bühnenelement: Karl Glismann, Maik Gauß und Tobias Hövermann
Konzerte: Duo Schmidl-Paz, Legrand, GRANADA
Discjockeys: Iwana Budnikowsky, &Co., Iason Leavitt
Adresse: Falkensteiner Ufer 38-40, 22587 Hamburg

triLogie 2015 in der St.-Mauritius-Kirche Reepsholt

Flyer_triLogie_mail flyer_trilogie_rück_mail
triLogie 2015 – St.-Mauritius-Kirche Reepsholt
Zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur in über 800 Jahre alter Kirche
Die Ausstellung triLogie 2015 in der St.-Mauritius-Kirche von Reepsholt zeigt vom 09.08. bis zum 06.09.2015 aktuelle Kunst in spätromanisch-frühgotischem Bau aus den Anfängen des 13. Jahrhunderts. Unterschiedliche Positionen aus dem Raum Ostfriesland, aus Hamburg und aus London vereinen sich an dem besonderen Ort und balancieren das Verhältnis zwischen religiöser und künstlerischer Ästhetik und Fragestellungen neu aus. Ein Programm aus Literatur und Musik lädt zu besonderen Momenten während der Ausstellungszeit ein.
Künstlerische Beiträge von: Leo Wübbena, Ute Flemming, Ana Mendes, Lukas Sonnemann, Lara Loeser, F. Mamoni Welsch, Helga Siepmann, Josephine Pasura, Rainer Köpsell, Thorsten Schütt, Brigitte Delinger
Kuratiert von: Pauline von Katte
http://www.st-mauritius-reepsholt.de/

HFBK Hamburg – Absolventenausstellung 09. – 12.07.

Bildschirmfoto 2015-07-03 um 12.21.01

Früher war sie jährlich im Februar, seit 2014 findet sie stets im Juli statt: Die aktuellen Absolvent/innen der HFBK Hamburg präsentieren ihre Abschlussarbeiten im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung. Am Eröffnungstag wählt eine externe Fachjury die aus ihrer Sicht beste Arbeit aus, die mit dem begehrten Karl H. Ditze-Preis für die beste Abschlussarbeit – mit 7.500 Euro dotiert – ausgezeichnet wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der HFBK: www.hfbk-hamburg.de/
Eröffnung: Donnerstag, 9. Juli 2015 | 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 10. – 12. Juli 2015 | täglich 14 – 20 Uhr
Öffentliche Führungen: täglich 15 + 18 Uhr
Führungen für Kinder ab 6 Jahren (ohne Eltern): 11. + 12. Juli 2014 | je 15 Uhr

15. Expedition Ästhetische Bildung: »the day will come – when photography revises«

6698_1_SchwarzesBrett12

Die 15. Expedition Ästhetische Bildung wird organisiert von Stefanie Johns und Ole Wollberg. In diesem Sommersemester führt die Expedition in den Kunstverein in Hamburg. Im Rahmen der Triennale der Photographie findet dort die Ausstellung „the day will come – when photography revises“ statt, die von Bettina Steinbrügge und Amelie Zadeh kuratiert wird. Gemeinsam haben die beiden Kuratorinnen ein spannendes Konzept entwickelt, das aktuelle künstlerische und theoretische Positionen versammelt, um ein neues Denken über das fotografische Medium zu initiieren.
Am 25.06.2015 um 16:30 Uhr wird uns Amelie Zadeh eine Führung durch die Ausstellung im Kunstverein geben und Einblicke in ihre kuratorische Praxis gewähren. (Bei Interesse über die Expedition hinaus: Die Ausstellung eröffnet am 18.06.2015, am 19.06.2015 folgen Künstlergespräche.)
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zu einem gemeinsamen Besuch und zum gegenseitigen Austausch.
Es ist mit einem ermäßigten Eintrittspreis zu rechnen (<5 €).
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen bis 19.06. an: ole.wollberg@studium.uni-hamburg.de