Lecture

Vortrag zum Thema »Bildordnungen –Zwischenbildliche Erfahrungs- und Ordnungsprozesse am Beispiel von Kunstausstellungen«

Im Rahmen des ersten Nachwuchs-Kolloquiums der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft e.V. zum Thema „Bildhandeln“ am 05.12.2019 hält Lukas Sonnemann einen Vortrag unter dem Titel: »Bildordnungen – Zwischenbildliche Erfahrungs- und Ordnungsprozesse am Beispiel von Kunstausstellungen«
Call-for Papers

»Call for Collaborators!« Vortrag Gesa Krebber am 27.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18, spricht Gesa Krebber zum Thema »Call for Collaborators! – Gemeinschaftliche Praktiken zeitgenössischer Kunst und Kunstpädagogik im Kontext digitaler Medienkultur.«
Mit der Ankündigung des Kurator*innen-Kollektivs ruangrupa für die documenta15 im Jahr 2022 zeigt sich einmal mehr, wie Praktiken der Kollaboration auch in der Kunst immer häufiger im Fokus stehen. Vom ursprünglich negativ besetzten Begriff der Kollaboration als Zusammenarbeit mit dem Feind im Nazi-Regime Frankreichs wandelt sich das Verständnis des Begriffs in allen Bereichen. Kollaboration erlangt eine positive Bedeutung, steht zum Beispiel für temporäre Zusammen- oder Mitarbeit künstlerischer Produktion in global vernetzten Teams.Damit stellt sich Kollaboration quer zu Konzeptenwie Einzelkünstlertum oder Genie. Sie fordert dazu auf, bestehende Strukturen und institutionelle Hierarchien in der Verhandlung von Kunst im Kunstunterricht zu durchkreuzen. Ausgehend von künstlerischen Kollaborationen werden im Vortrag fruchtbare Anstöße für die Diskussion neuer Grundhaltungen für die Kunstpädagogik vorgestellt. 

Vortrag an der KHS Kassel: »Sehend involviert werden«

In der Kunsthochschule Kassel gibt es das Format »Punkt Sechs«, ein kunstpädagogisches Forum zum wissenschaftlichen Austausch über Forschung und Lehre, das Prof. Dr. Tanja Wetzel veranstaltet. Am Di, den 18.06.2019 um 18.00 Uhr spricht Prof. Dr. Andrea Sabisch zum Thema »Sehend involviert werden« über prozessuale Fallverläufe ihrer Studien zu Bildwerdung und Bilderfahrung.

Vortrag von Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt am 06.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« tragen Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt vor: »Freundlich, offen, fordernd – Zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit im Werkhaus Münzviertel«
Die Form des Vortrags wird dazu genutzt, eine Perspektive zu entwickeln, die es ermöglicht, die Arbeit am und im Werkhaus im »Spannungsfeld von Kunst und Bildung« zu platzieren. Wie kann man sich dem Ort nähern? Im zweiten Teil stehen die Vortragenden Rede und Antwort. Dabei wird die Sprache hoffentlich auch darauf kommen, inwiefern und ob das Werkhaus Münzviertel überhaupt von Belang sein könnte für die Subjektivierungsprozesse der Anwesenden. Der Vortrag findet statt an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

Ringvorlesung: Zwei Vorträge zur Kooperation in der Schule am 02.05.201

Im Rahmen der kunstpädagogischen Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, finden am 2. Mai zwei Vorträge statt im Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.
Prof. Dr. Kathrin Fussangel spricht zur »Kooperation in der Schule: Chancen und Herausforderungen« Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschung zur (Lehrer-)Kooperation in der Schule. Dabei sollen typische Schwierigkeiten der schulischen Kooperation ebenso thematisiert werden wie Chancen der Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Anhand aktueller Beispiele und empirischer Befunde werden die Ausführungen untermauert.
Dorothea Carl & Karin Haenlein: »Experimentieren mit Bild und Ton oder wie man die Ideen von Schüler*innen zum Laufen bringt.«
Die KurzFilmSchule fördert die Filmbildung an Schulen, indem Hamburger Filmkünstler*innen Schüler*innen unterstützen, eigene Filmprojekte zu realisieren. Dies geschieht, indem die Schüler*innen selbst die Erfahrung künstlerischer Arbeitsprozesse am Film machen, deren Besonderheit in der gegenseitigen Durchdringung von Imagination, Produktion und Rezeption von Filmbildern liegt. Sie geht in den Film-Workshops von den Arbeitsweisen der verschiedenen Filmkünstler*innen aus, die sich nicht in Lehrbüchern vermitteln lassen, sondern im Prozess des Filmemachens zusammen erfahren werden müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch das Zusammenspiel von Filmkunst und Schule?

Vortrag »Bilder im Entstehen« in Kiel

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hält Andrea Sabisch heute um 18 Uhr einen Vortrag mit anschließendem Workshop zum Thema »Bilder im Entstehen«. In diesem Vortrag geht es um die zeitgemmäße wie rätselhafte Frage, wie wir Bilder erfahren und wie wir diesen Prozess in der Forschung einholen können. Wie stellen sich Bilder ein? Was geschieht, wenn wir Bilder ansehen? Wie ist das Verhältnis vom Bild zum Imaginären zu denken? Wie affizieren uns Bilder? Und wie entstehen Bilder jenseits des Wiedererkennens? Wie kann man Bildfindungen und Bildwerdungen zeigen? Anhand verschiedener Beispiele zeigt die Hamburger Bildforscherin Andrea Sabisch, wie dynamische Prozesse des Bildens in Lehre und Forschung zum Thema werden können, ohne sie zu erklären oder ihnen ihre Sperrigkeit zu nehmen.

Vortrag zur Responsivität an der ZHdK

In der Zürcher Hochschule der Künste wird im Master Art Education und im Master Theaterpädagogik ein Seminar realisiert, dass unter dem Titel: »Gäste im Ring« verschiedene fachdidaktische Perspektiven und Positionen thematisiert. Auf Einladung von Mira Sack und Anna Schürch gestaltet Andrea Sabisch am 23.11.2018 das Seminar zum Thema »Bildwerdung als responsives Geschehen«.

Dr. Marcus Recht – Der Gender-Spezifische ›Gaze‹ unter Berücksichtigung von Lacans RSI-Modell in populären Medien

In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am Donnerstag, den 28.06. 2018 Dr. Marcus Recht.
Im Vortrag soll die hauptsächlich durch die psychoanalytische Filmwissenschaft populär gewordene Terminologie des ›Gaze‹ vorgestellt werden. Hier war alleine der Mann Träger dieses machtvollen Blicks und drückt dadurch seine überlegene Position gegenüber der Frau im visuellen Medium aus, indem er die weibliche Protagonistin durch Sexualisierung zum Objekt eines dreifachen Blickens macht. Wie eher in der Visuellen Kultur üblich, geht es hierbei um Relationen von Subjekt, Objekt und RezipientInnen und nicht, wie vielmehr in der Kunstwissenschaft Usus, auf die reine Analyse des Objekts – auf eine werkästhetische Untersuchung. Ergänzt werden soll diese Darlegung durch eine Dekonstruktion dieses ›Male Gaze‹ und schließlich eine methodische Triangulation mithilfe Lacans RSI-Modell, in der eine Figur aus dem Bereich der Phantastik als Katalysator dieser Blickabweichung fingiert.
/// Do, 28.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Dr. Volkmar Mühleis – Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹


In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am kommenden Donnerstag Prof. Dr. Volkmar Mühleis mit einem Vortrag zu »Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹«
Das Gemälde ›Mädchen mit totem Vogel‹ ist ein Rätsel. Über die Autorschaft dieses Meisterwerks aus dem frühen 16. Jahrhundert ist ebenso wenig bekannt wie über das Genre oder die Zusammenhänge seiner Entstehung. Zugleich fasziniert es bis heute, nicht zuletzt durch den Blick des Mädchens in die Ferne. Wie ist dieser Blick zu deuten? Wie sehen, erfahren wir ihn? Und wie sehen, erfahren ihn andere, interkulturell, im globalisierten Alltag der Museen für Schöne Künste in Brüssel, wo das Bild ausgestellt ist?
Dr. Volkmar Mühleis ist als Philosoph an der LUCA School of Arts in Brüssel und Gent tätig. Forschungsschwerpunkte: haptische und regenerative Ästhetik, kunstpraktische Forschung, interkulturelle
und responsive Phänomenologie. Veröffentlichungen u.a.: ›Kunst im Sehverlust‹ und ›Der Kunstlehrer Jacotot – Jacques Rancière und die Kunstpraxis‹.
/// Do, 14.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Tagung »Because Internet« vom 7.–9.6.2018 in Köln

Die Tagung Because Internet findet vom 7. bis 9.6.2018 am Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln statt. Den Fokus bilden aktuelle Bedingungen des medienkulturellen Wandels nach dem Internet und Konsequenzen für kunstpädagogische Praxis und kulturelle Medienbildung: Digital Natives der zweiten Generation und Künstler*innen, die sich an eine Zeit vor dem Internet kaum noch erinnern können, leben und arbeiten im ständigen Bewusstsein der durch das Internet hervorgebrachten Veränderungen: Sie verbindet ein Internet State of Mind (Carson Chan), dem zufolge Dichotomien wie digital/analog kaum noch Sinn ergeben. Sie bedienen die Anforderungen des medienkulturell geprägten Alltags und operationalisieren zugleich die heterogenen Realitäten, Formsprachen, Logiken und Parameter vernetzter Kulturen und deklarieren diese zum Ready-Made-Material eines riesigen Hypermedia-Pools.
7.– 9.6.2018 // Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie, Gronewaldstraße 2, 50931 Köln // Anmeldung unter http://kunst.uni-koeln.de/becauseinternet/anmeldung/ // Weitere Infos unter http://kunst.uni-koeln.de/blog/2018/04/16/anmeldung-because-internet/ // In Kooperation mit dem Grimme-Institut Marl und der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst Medien Bildung e.V.