Kommunikation

Vortrag von Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt am 06.06.2019

Im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« tragen Prof. Dr. Rahel Puffert & Per Leonhardt vor: »Freundlich, offen, fordernd – Zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst und Quartiersarbeit im Werkhaus Münzviertel«
Die Form des Vortrags wird dazu genutzt, eine Perspektive zu entwickeln, die es ermöglicht, die Arbeit am und im Werkhaus im »Spannungsfeld von Kunst und Bildung« zu platzieren. Wie kann man sich dem Ort nähern? Im zweiten Teil stehen die Vortragenden Rede und Antwort. Dabei wird die Sprache hoffentlich auch darauf kommen, inwiefern und ob das Werkhaus Münzviertel überhaupt von Belang sein könnte für die Subjektivierungsprozesse der Anwesenden. Der Vortrag findet statt an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

Digital Things. Neue Dinglichkeit seit dem Internet – Symposium 21.-22.06.2019 in Köln

Das interdisziplinäre Symposium Digital Things. Neue Dinglichkeit seit dem Internet widmet sich den Auswirkungen von Digitalität auf die Konstitution physischer Dinge und ihren veränderten relationalen Gefügen. In Beiträgen aus der bildenden Kunst, der Bildungs-, Medien-, Kunst- und Designwissenschaft sowie der Philosophie bündeln sich verschiedene Perspektiven auf die Fragen nach digitaler Dinglichkeit: Auf welchen Ebenen schreibt sich das Digitale in die Dinge ein? Inwiefern dürfen Dinge und ihre Materialität als von sich aus aktiv und vor allem konstitutiv für digitale Kulturen verstanden werden? Und wie wirken sich diese Kulturen wiederum auf Subjektverständnisse und Subjektivierungsprozesse aus? Das Symposium begleitet ein Screening künstlerischer Videoarbeiten, in denen neue Formen von Dinglichkeit ästhetisch verhandelt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.

LIGNA »Die Kollektive Produktion des Publikums – Vortrag am 16.05.2019

Arbeiten wie das Radioballett von LIGNA adressieren das Publikum als Produzenten von Gesten, Bewegungen und Situationen. Ganz wörtlich verstehen sich diese Performances als Kollaborationen, deren Ergebnis entsprechend nur bedingt kontrollierbar und in den Wirkungen unvorhersehbar sind – damit auch die hiesigen Produktionsverhältnisse reflektierend und in Frage stellend. Der theoretischen Darstellung folgt die Durchführung eines Ausschnitts vom Tanz aller.
Beitrag im Rahmen der Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.

»Macht: Macht.« – 16. Kunstpädagogisches Kolloquium in Loccum

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SNAP! The Power (Official Video) auf Youtube

„You’ve got the power“ singen Snap! in ihrem Song Power von 1990. Eine in diesem Sinne selbstermächtigende Haltung ist in politisch beunruhigenden Zeiten wie der gegenwärtigen ein Ziel von kunstpädagogischem Handeln – ob in der freien Kunstvermittlung, an der Schule oder im Bereich kunstpädagogischer Theorie sowie Lehre und Forschung an den Hochschulen. Abstracts zu Beiträgen gerne bis zum 01. Juni an loccum@gmx.net. Weitere Information zu finden Sie hier.

Ringvorlesung: Zwei Vorträge zur Kooperation in der Schule am 02.05.201

Im Rahmen der kunstpädagogischen Ringvorlesung »Wie zusammen arbeiten?« an der Universität Hamburg, finden am 2. Mai zwei Vorträge statt im Von-Melle-Park 8, Raum 404, 16-18h.
Prof. Dr. Kathrin Fussangel spricht zur »Kooperation in der Schule: Chancen und Herausforderungen« Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschung zur (Lehrer-)Kooperation in der Schule. Dabei sollen typische Schwierigkeiten der schulischen Kooperation ebenso thematisiert werden wie Chancen der Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Anhand aktueller Beispiele und empirischer Befunde werden die Ausführungen untermauert.
Dorothea Carl & Karin Haenlein: »Experimentieren mit Bild und Ton oder wie man die Ideen von Schüler*innen zum Laufen bringt.«
Die KurzFilmSchule fördert die Filmbildung an Schulen, indem Hamburger Filmkünstler*innen Schüler*innen unterstützen, eigene Filmprojekte zu realisieren. Dies geschieht, indem die Schüler*innen selbst die Erfahrung künstlerischer Arbeitsprozesse am Film machen, deren Besonderheit in der gegenseitigen Durchdringung von Imagination, Produktion und Rezeption von Filmbildern liegt. Sie geht in den Film-Workshops von den Arbeitsweisen der verschiedenen Filmkünstler*innen aus, die sich nicht in Lehrbüchern vermitteln lassen, sondern im Prozess des Filmemachens zusammen erfahren werden müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch das Zusammenspiel von Filmkunst und Schule?

Lernbereich Bildende Kunst

Die Informationsveranstaltung für den Lernbereich Bildende Kunst findet am 6. Mai 2019 von 8-10 Uhr für alle Interessierten im Anna-Siemsen-Hörsaal, Fakultät für Erziehungswissenschaft, VMP 8 statt. Hier werden alle Fragen zu den Modalitäten der Aufnahme im WS 2019/20 angesprochen. Sie sind herzlich eingeladen bei uns mitzuarbeiten!

Bewegtbilder 2019 – Modalitäten des Bildes: Der Multimodalitätsbegriff aus bildwissenschaftlicher Perspektive – Tagung

Am 09. und 10. Mai findet in an der Fachhochschule Kiel die Tagung Bewegtbilder 2019 statt. Die Tagung widmet sich der Frage nach verschiedenen Dimensionen eines integrierten Modalitätskonzeptes und dessen Rolle in konkreten Gestaltungsprozessen. Eine ausführliche Beschreibung sowie Informationen zur Tagung finden Sie hier.
Die Anmeldung zur Tagung ist per Email an patrick.rupert-kruse@fh-kiel.de zum 3. Mai 2019 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. 

»Arbeitstagung zum Selbstverständnis der Kunstpädagogik an einer Kunstakademie« – Nachlese

Im Zuge der »Arbeitstagung zum Selbstverständnis der Kunstpädagogik an einer Kunstakademie«, welche am 26. Oktober 2018 an der HFBK Hamburg stattfand und die u.a. Fragen nach der Sichtbarkeit und dem Stellenwert von künstlerischer Praxis innerhalb des Studiums der Kunstpädagogik aber auch dem generellen Verhältnis von Kunst und Kunstpädagogik stellte, ist im Dezember die neue Ausgabe der HFBK-Hochschulmagazins »Lerchenfeld« erschienen. In der 46. Ausgabe sind neben den Vorträgen der Referent_innen (Sara Burkhardt, Alexander Henschel, Torsten Meyer, Carmen Mörsch, Marcus Recht, Andrea Sabisch, Ina Scheffler, Nora Sternfeld und Manuel Zahn) auch Beobachtungen von Kita Nedo und Lukas Sonnemann nachzulesen die zu weiteren Reflektionen der Tagung einladen.

Eine digitale Version des Hefts finden Sie hier.
Videomitschnitte der einzelnen Panels und den dazugehörigen Diskussionsrunden finden Sie hier.

Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini – Der Blick aus dem Bild und ins Bild

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir am Donnerstag, den 31.05.2018 Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini mit einem Vortrag zu „Blick aus dem Bild und ins Bild. Am Beispiel Gerhard Richter ›Betty‹ 1971 und Camille Henrot ›Deep inside‹“
Blicke halten sich nicht an die Optik. Sie sind Funktionen des Begehrens und der Begierde. Bilder und Filme handeln, sogar knackende Zweige oder knirschende Kieselsteine können blicken. An zwei mehrfachen Übersetzungen von Blick wird das gezeigt (1. Moment von Didaktik) und ein wenig zu sehen gegeben (2. Moment von Didaktik), an Gerhard Richters „Betty“ 1971 und Camille Henrots „Deep Inside“ 2005. Und es könnte deutlich werden, dass Dummheit heißt, das Risiko des Blicks nicht aushalten zu können und sehen zu wollen. Dagegen etwas zu tun, wäre ein 3. Moment von Didaktik.
/// Do, 31.05.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///