Kommunikation

Gastvortrag von Notburga Karl in der Ringvorlesung »Animation«

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Notburga Karl ist Künstlerin und arbeitet derzeit an der Universität Bamberg als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Kunstpädagogik. Sie studierte in München Kunsterziehung und in Düsseldorf Freie Kunst und Bildhauerei. Sie war Meisterschülerin von Jannis Kounellis. Ein Postgraduierten Stipendium führte sie an die School of Visual Arts nach New York, wo sie auch Joan Jonas assistierte. Karl stellte national und international aus, und nahm erfolgreich an Kunst-am-Bau-Wettbewerben teil. Sie promoviert über die Kategorie des Bildhaften bei Joan Jonas.

In ihrem Vortrag am kommenden Dienstag (11.11.2014, 18 Uhr, VMP8, Rm 404) wird sie am Beispiel von Arbeiten der New Yorker Performance-Künstlerin Joan Jonas über Bildstrategien im Bereich der zeitgenössischen Performance-Kunst sprechen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

grenzgaenge – in|zwischen Kunst und Vermittlung

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3. Studentische Tagung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und Universität Leipzig
6.-9.11.2014

An vier Tagen wollen wir uns über die Grenzen unserer Hochschulen hinaus austauschen und vernetzen. Wir wollen über Ideen, Perspektiven, Widersprüche, Probleme, Erfahrungen und Projekte ins Gespräch kommen. Dabei sollen Arbeitsfelder vorgestellt und Kunstvermittlung als offener, experimenteller Prozess erfahrbar gemacht werden.
Vielseitige Redebeiträge sollen spannende Einblicke in die Praxis, sowie in theoretische Ansätze geben. Bei einem Rundgang zu verschiedenen Projekten der Leipziger Kultur- und Vermittlungslandschaft kann ein Bild von der Praxis vor Ort gewonnen werden. Ein Open Space, Workshops und Diskussionen fordern zum Weiterdenken und -arbeiten auf – sowohl künstlerisch, als auch vermittelnd.
www.tagung-kunstpädagogik.de
Programm:
http://www.tagung-kunstpaedagogik.de/programm/

Auf dem Weg nach Köln

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Ab dem kommenden Wintersemester werde ich an der Universität zu Köln lehren, deshalb möchte ich mich verabschieden und mich bei allen Kolleg_innen und Studierenden für die gute Zusammenarbeit bedanken! Es war eine bewegende und prägende Zeit an der Universität Hamburg, aus der ich so vieles mitnehme für meine weitere Forschungs- und Lehrtätigkeit. Mein besonderer Dank geht an den Arbeitsbereich FuL // Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse // an Prof. Dr. Andrea Sabisch, Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Dr. Manuel Zahn und Ursula Blümer – ein Team, in dem ich sehr gerne mitgewirkt habe und das meine Arbeit unterstützt hat. Auf Wiedersehen!
Evelyn May

Was ist »Visuelle Bildung«?

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»Visuelle Bildung« ist das gegenwärtige Forschungs- und Lehrvorhaben, das mit einer interdisziplinären Ringvorlesung begann und im Wintersemester 2013/14 entstand. Die Ringvorlesung hatte zum Ziel, sowohl Hamburger Kolleg_innen aus diversen Universitäten miteinander zu vernetzen, die derzeit zu diesem Thema arbeiten, als auch den Austausch weiterer Kolleg_innen vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen. Thematisch ging es darum, ein zukünftiges Forschungsfeld allererst zu konturieren und die diversen Ansätze, Theorien, Methoden und Methodologien zueinander zu korrelieren und zu reflektieren. Da die Resonanz auf unser Vorhaben umwerfend war, haben wir eine Broschüre herausgegeben, die einen freilich nur groben Eindruck eines zukünftigen Forschungs- und Lehrgebiets gibt. Nikolaus Gansterer hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns seine Zeichnungen aus seinen so passenden »Figures of thought« zur Verfügung zu stellen.

Offizieller Abschied von Karl-Josef Pazzini

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Am 2. Juli 2014 fand die offizielle Verabschiedung von Karl-Josef Pazzini in der Fakultät für Erziehungswissenschaft statt. Dieser Abend, zu der über 100 Kolleg_innen der Erziehungswissenschaft, der Kunstpädagogik und der Psychoanalyse und aus allen Himmelsrichtungen angereist waren, begann mit Pazzinis Rede. Weitere musikalische, literarische, performative und visuelle Beiträge kamen von Ole Wollberg, Dr. Insa Härtel, Prof. Dr. Torsten Meyer, Hans-Peter Scharlach, Pierangelo Maset, Evelyn May, Notburga Karl, Dr. Susanne Gottlob, Sinah Mielich, Prof. Dr. Rainer Kokemohr, Clara-Marie, Teresa, Luisa Pazzini sowie Prof. Dr. Andrea Sabisch. Den Abend moderierte Joana Faria (siehe Bild). Hamburg ohne Pazzini, das ist kaum vorstellbar.
Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen will, Pazzini live zu erleben, kann die Vorlesung zur Psychoanalyse besuchen. Sie findet mittwochs, von 19.30-20.30 im Raum 05, Von-Melle-Park 8 statt.

Jahrestagung der wissenschaftlichen Sozietät

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Tagung am Institut für Kunst- und Kunstwissenschaft, Universität Duisburg-Essen vom 26.-27.6.2014

»Offensichtlichkeit«
Offensichtlich ist, was offen liegt, sichtbar ist, sich zeigt oder zu zeigen scheint, hervortritt, auffällt, sich deutlich und erkennbar oder augenscheinlich macht. Doch für wen wird etwas offen sichtlich und was tritt in diesem Moment dahinter zurück? Das Zeigen schließt ein Nicht-Zeigen ein. Was gezeigt wird und sich zeigt ist nicht selten kalkuliert, konstruiert und choreografiert oder ist das Erwartete. Formen der Konstruktion zeigen sich in der zeitgenössischen Kunst und Fotografie oder werden mittels Methoden der Sozialwissenschaften rekonstruiert.
Die Tagung widmet sich dem Phänomen der Offensichtlichkeit. Es soll um ein Sich-Zeigen gehen, das nicht bloßes Zeigen mit Zeichen ist. Beiträge aus Philosophie, Kunst und den Bildungswissenschaften thematisieren Momente des Sichtbarwerdens und Sichtbarmachens bisweilen unsichtbarer oder offen liegender, aber übersehener Zusammenhänge. Nähere Infos finden Sie hier.

Kunstpädagogische Positionen: Next Art Education

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Nachdem Torsten Meyer seit 9 Jahren Mitherausgeber unserer Reihe ist, erscheint nun das neue Heft, das auf seiner Antrittsvorlesung an der Universität zu Köln von 2012 basiert. Ab sofort downloadable oder als Büchlein bestellbar unter http://mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-29/

Meyer, Torsten: Next Art Education. Kunstpädagogische Positionen 29. Hrsg. von Andrea Sabisch, Torsten Meyer, Eva Sturm, Hamburg/Köln/Oldenburg 2013

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft. Als nächste Gesellschaft bezeichnet der Soziologe und Kulturtheoretiker Dirk Baecker die Gesellschaft, die auf dem Computer als geschäftsführender Medientechnologie basiert. Er geht dabei von der Vermutung aus, dass kaum etwas so große Bedeutung für die Strukturen einer Gesellschaft und die Formen einer Kultur hat wie die jeweils dominierenden Verbreitungsmedien. Folglich wird die Einführung des Computers für die Gesellschaft ebenso dramatische Folgen haben wie zuvor nur die Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks.
Next Art Education ist der Versuch, an diese Vermutung mit der Frage nach adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst und Pädagogik anzuschließen.

Neu: Transdisziplinäre Forschung zum Bilderbuch

Cover Bilderbuch

Der aktuelle Band zum Bilderbuch in Kunst, Literatur und Bildung ist ab sofort erhältlich: Kruse, Iris / Sabisch, Andrea (Hg.): Fragwürdiges Bilderbuch. Blickwechsel – Denkspiele – Bildungspotenziale. München: kopaed 2013. 192 S.

Zum Inhalt: Bilderbücher sind eine transdisziplinäre Herausforderung für ästhetische und kulturelle Bildungsprozesse. Seit der digitalen Zäsur verändern sich nicht nur visuelle Darstellungsmodi und Kommunikationsstrukturen, Adressatenkreise und Wirkungen, sondern auch die jeweiligen Relationen und Erkenntnisdimensionen von Text und Bild. Wie lässt sich über das spezifisch Visuelle und Textuelle sprechen? Wie kann man die Wechselwirkungen zwischen formaler und symbolischer Darstellung, ästhetischer Wirkung und dem Imaginären erforschen? Welche Rezeptionsweisen entwickeln Kinder in Lehr- und Lernkontexten? Wie verhalten sich Traditionen der Lehre zu notwendigen Aktualisierungen des professionellen Selbstverständnisses? Die Beiträge dieses Buches zu Kunst, Medien und Sprache berühren theoretische, historische, empirische und didaktische Dimensionen der aktuellen Bilderbuchforschung.