Lehre

Einladung zur zweiten Expedition Ästhetische Bildung: im SoSe 2018

Titel: Expedition Ästhetische Bildung:
Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen
Referentin: Carolina Meyen (Hamburg)
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 28.5. 2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Koordination: Prof. Dr. A. Sabisch
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

Beschreibung:
»11 years ago today, Me & Britney invented the selfie!« (Paris Hilton, 2017).
Mit dem Smartphone sind digitale (Selbst-) Bilder zum konstitutiven Bestandteil des Alltags geworden. Sie befinden sich milliardenfach im öffentlichen Umlauf, der Umgang mit ihnen ist Kommunikation. Interaktion und Aufmerksamkeit sind (monetäre) Werte. Damit stellt sich die Frage, wie sich der konstante Prozess von Veröffentlichung, Weiterleitung, Verschlagwortung und Transition im Netz auf das digitale (Selbst-) Bild auswirkt. Ist es damit in sich referenziell? Wie steht es in Beziehung zu variablen „anderen“? Wie korrespondieren (Selbst-) Realität und (digitales) Bild? Und wie verhält sich der Körper zum Public Image? Anhand von künstlerischen Arbeiten der Digitalität werden Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Phänomenen zeitgenössischer Bildpraktiken vorgestellt und gemeinsam mit Ihnen diskutiert.

Prof. Dr. Christina Griebel – BLICK UND HANDLUNG, NICHT: AUGE UND HAND

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir heute Prof. Dr. Christina Griebel mit einem Vortrag zu „Blick und Handlung, nicht: Auge und Hand“

Ein Blick ist eine Handlung, denn Blicke initiieren das Sehen und das Gesehenwerden. Eine Reaktion bleibt nicht aus, das Spiel ist eröffnet. Wenn der Blickwechsel zwischen Subjekten in ein Bild führt, zieht das Bild weitere Blicke auf sich.
In diesem Beitrag wird das Thema der Ringvorlesung als Handlungsfeld aufgefasst. Die Frage lautet nicht: Was steht fest? sondern: Was geschieht?

Christina Griebel, Prof. Dr. phil., *1973, Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Horst Antes; Studium der Germanistik an der Universität Karlsruhe; Promotion „Kreative Akte. Fallstudien zur ästhetischen Praxis vor der Kunst“. 2008-2015 Professorin für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, 2011-2014 abgeordnet an die Universität der Künste Berlin, seit 2015 Professorin für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2001 literarische Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Narration und Poetik in Formaten künstlerischer Bildung; Theorie und Praxis des Essays, Kritische Kunstvermittlung in Hochschule und Museum.

Do, 03.05.2018 , 16-18h
VMP8, R 404

 

RINGVORLESUNG „Blicke“ im Sommersemester 2018

Die Konstitution von Bildern ist an Blicke geknüpft, die mehr und anderes sind als Sehstrahlen. Blicke initiieren das Sehen. Indem sie einen Blickwechsel in Gang setzen, eröffnen sie ein elementares Zusammenspiel zwischen Bildern und Subjekten. Diese sich wechselseitig belebende und entziehende Kraft, die durch Bilder hindurch ihre Wirkung entfaltet und über die wir kaum verfügen können, soll zum Thema der diesjährigen Ringvorlesung werden: Wie werden Bilder zu Blickfängern? Inwiefern hängen Bildwerdung und Sozialität zusammen? Welche Blickerfahrungen sind uns zugänglich? Wie hemmen oder motivieren Blicke unser Sehen? Wie verändern Blicke bisherige Sichten? Was bedeutet es beispielsweise zurückzublicken oder wegzublicken? Von woher lässt sich ein Überblicken, Ausblicken, Einblicken oder Rückblicken denken? In der Ringvorlesung werden verschiedene kunstpädagogische Positionen ihr Verständnis des Begriffs aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zur Diskussion stellen.

Koordination Prof. Dr. Andrea Sabisch und Stefanie Johns 

Ringvorlesung »Reflexion« – Vortrag von Lennart Krauss

Am 27.04.2017 wird Lennart Krauss von der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Reflexion« an der Universität Hamburg halten.
Zeit: 16 – 18 Uhr.
Ort: Von Melle Park 8, Raum 404
„U-Turn. Über Wendungen in künstlerischen Verfolgungsprozessen“
Die ›turns‹ in Geistes- und Kulturwissenschaften der letzten Jahrzehnte versuchen anzudeuten, dass es so nicht mehr weitergehen könne, dass neue Reflexionsebenen in die Betrachtung der Dinge einbezogen, dass gewendet werden müsse. Bezogen auf künstlerische Forschungen sind Wendungen unabdingbar – stetig wird gewendet ohne vom Weg abzukommen. Wie das möglich sein kann, dem möchte dieser Vortrag von der Spur kommen.

AUSSTELLUNG // Lernbereich Bildende Kunst

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Am Mittwoch, den 26.10.2016 präsentieren die Studierenden des Lernbereichs Bildende Kunst ihre künstlerischen Projekte in einer selbstorganisierten Ausstellung. Sie zeigen unterschiedlichste Projekte, die sie im Rahmen des Werkstattseminars visual gap (Prof. Dr. Andrea Sabisch/ Stefanie Johns) im vergangenen Semester entwickelt haben. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit unseren Studierenden und laden herzlich alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besuchen.
Zeit: 26.10.2016, 19-21h
Ort: Von-Melle-Park 8, Raum 404 und Flur 4. Stock

Besuch im Gängeviertel

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Unter dem Motto ‚In die Gänge kommen‘ hat das Werkstattseminar ‚visual gap‘ (Leitung: Prof. Dr. Andrea Sabisch/ Stefanie Johns) des Lernbereichs Bildende Kunst am vergangenen Dienstag die Seminarsitzung in das Gängeviertel verlegt. Eine tolle Führung von Kevin Kahn gab vor Ort Einblicke in die Geschichte und Strukturen des Viertels. Die Seminarteilnehmer*innen haben diesen inspirierenden Ort zum Fotografieren eigener Bildserien genutzt. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Infos zum Gängeviertel gibt es hier.

HFBK Hamburg – Absolventenausstellung 09. – 12.07.

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Früher war sie jährlich im Februar, seit 2014 findet sie stets im Juli statt: Die aktuellen Absolvent/innen der HFBK Hamburg präsentieren ihre Abschlussarbeiten im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung. Am Eröffnungstag wählt eine externe Fachjury die aus ihrer Sicht beste Arbeit aus, die mit dem begehrten Karl H. Ditze-Preis für die beste Abschlussarbeit – mit 7.500 Euro dotiert – ausgezeichnet wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der HFBK: www.hfbk-hamburg.de/
Eröffnung: Donnerstag, 9. Juli 2015 | 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 10. – 12. Juli 2015 | täglich 14 – 20 Uhr
Öffentliche Führungen: täglich 15 + 18 Uhr
Führungen für Kinder ab 6 Jahren (ohne Eltern): 11. + 12. Juli 2014 | je 15 Uhr