Lehre

Auf dem Weg nach Köln

Unbenannt

Ab dem kommenden Wintersemester werde ich an der Universität zu Köln lehren, deshalb möchte ich mich verabschieden und mich bei allen Kolleg_innen und Studierenden für die gute Zusammenarbeit bedanken! Es war eine bewegende und prägende Zeit an der Universität Hamburg, aus der ich so vieles mitnehme für meine weitere Forschungs- und Lehrtätigkeit. Mein besonderer Dank geht an den Arbeitsbereich FuL // Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse // an Prof. Dr. Andrea Sabisch, Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Dr. Manuel Zahn und Ursula Blümer – ein Team, in dem ich sehr gerne mitgewirkt habe und das meine Arbeit unterstützt hat. Auf Wiedersehen!
Evelyn May

Diskussion von „Happy-Go-Lucky“ in der Reihe „Lehrer-Performances“

Pauline

In der Reihe “Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele” zeigen wir im Januar den Film „Happy-Go-Lucky“ von Mike Leigh (GB 2008). Im Dialog mit einigen Sequenzen des Films werden Prof. Karl-Josef Pazzini und Dr. Manuel Zahn mit dem anwesenden Publikum diskutieren.

Zeit: Montag, 13. Januar 2014, 18.00 Uhr
Ort: Rm 404, VMP 8

Der Titel des Films lässt sich ins Deutsche mit den Adjektiven „unbeschwert“, „sorglos“ oder „leichtlebig“ übersetzen. Das scheint auch die Grundstimmung von Pauline, Grundschullehrerin und Protagonistin des Films, zu sein. Mike Leigh zeigt uns die Lehrerin in mehreren Unterrichtsszenen. Zugleich wird Pauline als Schülerin vorgestellt: sie besucht einen Flamenco-Tanzkurs und sie nimmt – nachdem ihr das Fahrrad gestohlen wurde – Stunden in einer Fahrschule, um ihren Führerschein zu machen.
Insbesondere aus den Fahrstunden bei ihrem Fahrlehrer Scott, erfahren wir nicht nur viel über die unterschiedlichen Lehrperformances und die ihnen zugrunde liegenden Pädagogiken, darüberhinaus werden einige imaginative und erotische Facetten der pädagogischen Beziehung thematisiert. Dem möchten wir im Gespräch nachgehen und fragen, ob sich daraus etwas zum Verständnis der Struktur pädagogischer Beziehungen gewinnen lässt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Handbuch Kulturpädagogik für benachteiligte Jugendliche

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Kulturpädagogische Arbeitsformen eröffnen neue Handlungs-, Ausdrucks-, und Verständnisräume. Ihre kreativen Formate haben sich besonders in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen bewährt, sowohl im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich.
In diesem Handbuch widmen sich über 70 Autorinnen und Autoren umfassend dieser Praxis. Sie erörtern die konzeptionellen Grundlagen und stellen zwölf zentrale Handlungsfelder anhand zahlreicher Best-Practise-Beispiele vor:

KUNST # MUSIK # ZIRKUS UND ARTISTIK # LITERATUR # SPIEL # FILM # DIGITALE MEDIEN # TANZ # FOTOGRAFIE # MUSEUM # THEATER # TISCHKULTUR

Das Buch richtet sich an alle, die mit benachteiligten Jugendlichen kulturpädagogisch arbeiten und sich im Rahmen von Ausbildung, Studium oder Fachdiskurs über dieses Themenfeld verständigen möchten.

Darin: Andrea Sabisch: Kunst. S. 276-285

 

Das neue FuL-Heft ist da!

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Ab sofort finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis und Info-Heft des Arbeitsbereichs für das Wintersemester 201314 unter folgendem Link als PDF:

FuL Winter 2013/14

Außerdem liegt es ab demnächst in der Fakultät EPB in gedruckter Form aus. Sollten Sie kein Exemplar finden, fragen Sie bei Frau Blümer (Rm 409) oder nebenan in Raum 407 nach.

Vom Unverfügbaren

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Unser neues Buch zur interdisziplinären Ringvorlesung in den Deichtorhallen ist da und zugleich online: Pazzini, Karl-Josef / Sabisch, Andrea / Tyradellis, Daniel (Hg.): Das Unverfügbare. Wunder, Wissen, Bildung. Zürich udn Berlin: Diaphanes 2013.

Das Unverfügbare ist Ärgernis und Ferment für jede pädagogische und vermittelnde Arbeit. Es taucht inmitten des vermeintlich Bekannten und Habhaften auf, widersetzt sich der gesicherten Kommunikation, spielt sich zwischen Wissen und Nicht-Wissen ab, markiert Autoritäten, löst Ängste aus, weil es nicht verstanden werden kann, weckt Sehnsucht, Neugier und Verantwortung. Es markiert eine Aporie, die sich überall zeigt, wo Wissen sich als Macht- und Gestaltungsinstanz gibt: an den Grenzen der Machbarkeit als Prognostik und als Kontrolle des Anderen. Der Band widmet sich der Figur des Unverfügbaren in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen: in Kunst und Kultur, Naturwissenschaften und Medizin und Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und Pädagogik.

Mit Beiträgen von Alfred Bodenheimer, Hanne Frank, geheimagentur, Karin Harasser, Insa Härtel, Johannes Heisig, Alexander Kluge, Michael Lüthy, Jean-Luc Nancy, Karl-Josef Pazzini, Claus-Dieter Rath, Hans-Jörg Rheinberger, Andrea Sabisch, Daniel Tyradellis, Bernhard Waldenfels, Matthias Warstat und Manuel Zahn.

Tagung der Wisenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien Bildung e.V.: Forschungsorientierung und Lehrerbildung?

Wir laden ein zur diesjährigen Tagung Was bedeutet „Forschungsorientierung“ für die Lehrerbildung? der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V. am 28.6.2013, von 9:30 – 16:30 Uhr an der Universität Osnabrück.
Laut Vorgaben aus Bologna sollen Bachelor-Studiengänge bereits „berufsqualifizierend“ sein, Master-Studiengänge sollen deutlich Richtung Forschung orientiert werden. Was bedeuten diese Vorgaben für die gestuften Studiengänge in der Lehrerbildung? Wann und wie sollten Schul-Praktika stattfinden? Was heißt „Forschungsorientierung“ im Master-Studiengang? Was soll wozu erforscht werden? In welchem der potentiell drei in Frage kommenden Fächer, mit denen Lehramtsstudierende in der Regel befasst sind, soll geforscht werden? Welche Rolle kann „Forschendes Lernen“ als (hochschul)didaktisches Konzept spielen? Wie ist eine Forschungsorientierung speziell im Fach Kunst zu denken, wenn Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Denkmodelle ernst genommen werden? Was könnte hier Artistic Research bedeuten?
Mit diesen Fragen ist zurzeit befasst, wer in der universitären Lehrerbildung Lehre und Forschung gestaltend tätig ist. Die aufgeworfenen Fragen sollen nicht erneuten Anlass für weiteres BA/MA-Bashing bieten, sondern einen produktiven Austausch über die föderalen Grenzen hinweg initiieren und Konzepte diskutieren, die sowohl aus der Perspektive der Lehrerbildung als auch aus der Perspektive von Kunst und Wissenschaft sinnvoll sind.

Download Programmflyer

Kontakt und Anmeldung
Sekretariat Fachgebiet Kunst
Universität Osnabrück
Esther Kutzner
Seminarstraße 33
49069 Osnabrück
Tel. 0541 – 969 – 4225
kunst@uni-osnabrueck.de

11. Expedition Ästhetische Bildung

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Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, zu der wir Euch (das sind Studierende, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen herzlich am 20.06.2013 von 18-20 Uhr einladen möchten. Das Treffen findet im Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, in Raum 404 statt und wird bei einem Glas Wein in der Umgebung fortgesetzt.

Dieses Mal werden wir uns in der Universität treffen, um über das Thema »Visuelle Erzählungen« zu sprechen. Ausgehend von einem Unterrichtsentwurf, den die beiden Studierenden Daniel Wolff und Vanessa Wiechmann an der Stadtteilschule Erich Kästner in Farmsen ausprobiert haben, möchten wir ein Gespräch über Möglichkeiten, Chancen, Fragen, Ideen und Schwierigkeiten zum Unterricht in Gang bringen. Weitere Unterrichtsideen, Schülerarbeiten und Ideen können gerne mitgebracht werden. Bitte melden Sie sich per Mail an bei andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

Anmeldung Lernbereich Bildende Kunst

Studierende, die ab dem WS 2013/14 den Lernbereich Bildende Kunst studieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich bis zum 01.07.2013 bewerben. Informationen zum zeitlichen Ablauf,zur Modulbeschreibung und den Ansprechpartnern finden Sie unter 2013 Lernbereich Kunst Kurzinfo für Studierende 2013. Bei Nachfragen kommen Sie möglichst bald in die Sprechstunde von Prof. Dr. Andrea Sabisch, donnerstags von 13.30-15 Uhr in Raum 405a.

 

10. Expedition Ästhetische Bildung – Noch wenige Plätze frei

Zur zehnten Expedition Ästhetische Bildung laden wir Studierende, Referendar/innen, Lehrer/innen und außerschulische Kunstvermittler/innen ein, die Arbeit an der KurzFilmSchule (KFS) kennenzulernen. Die KFS ist ein Projekt der KurzFilmAgentur und der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist aus der Idee entstanden, die schulische Filmbildung in Hamburg zu fördern, indem sie zusammen mit Hamburger Filmkünstler/innen eine praktisch- künstlerische Arbeit mit Film in die Schulen bringt. Die KFS bildet dabei die Schnittstelle zwischen den Künstler/innen und den Schulen. An diesem Abend haben wir Gelegenheit verschiedenen Personen aus dem Bereich der Kurzfilmvermittlung zu sprechen: Heike Breitenfeld, Arne Bunk (Anleiterinnen der KurzFilmSchule), Alexandra Gramatke (Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Hamburg e.V.), Lina Paulsen (Koordinatorin) und Nina Rippel (wissenschaftliche Begleitung der KurzFilmSchule, Dozentin für Kunst und Kunstvermittlung mit dem Schwerpunkt Film an der Universität Lüneburg, Leuphana). Noch wenige Plätze sind frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

wann: am 08.11.2012 um 18 Uhr
wo:
KurzFilmSchule Hamburg, Friedensallee 7, 22765 Hamburg