Lehre

Ringvorlesung »Filmische Inszenierung des Lehrens und des Lehrers. Lehr-Performances«

Am Mittwoch, den 14. April 2010 beginnt die Ringvorlesung »Filmische Inszenierung des Lehrens und des Lehrers. Lehr-Performances«, die Doktorand Manuel Zahn gemeinsam mit Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini und der [FuL] Forschungs- und Le[ ]rstelle, Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg veranstaltet.

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Ausstellung „Bildfindungen“- Studierende entwerfen Bilderbücher

In der ersten Semesterwoche präsentieren Studierende aus der Deutsch- und Kunstdidaktik ihre selbst hergestellten Bilderbücher für den Einsatz im Unterricht. Grundlage für diese Gestaltungsaufgabe war die Kooperation von zwei Seminaren, die Christoph Jantzen und Andrea Sabisch konzipierten. Das eine zum sprachlichen Anfangsunterricht und das andere zum kunstpädagogischen Thema „Bild und Text“. Beide fanden im Sommersemester 2009 statt. Um die Bandbreite der thematisch und gestalterisch vielfältigen Arbeiten und Entwürfe, mit Lehrerinnen und Lehrern, sowie anderen Studierenden anzusehen und zu diskutieren, laden wir Sie ein, am 20.10.2009 um 19 Uhr ins Café nurfürgäste zu kommen. es befindet sich unten im Foyer des Von-Melle-Park 8.

Lehrer-Performances „Entre les murs“ (F 2008).

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Am 7. Mai 2009 findet eine weitere Filmveranstaltung in der Reihe „Lehrer-Performances. Spiel/Filmbeispiele“ in Kooperation mit [FuL] Forschungs- und Le[ ]rstelle statt. Manuel Zahn zeigt und diskutiert zusammen mit Karl-Josef Pazzini den Film „Entre les murs“ (F 2008).
Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr in Rm 504, VMP 8.

Laurent Cantents Film hat in Cannes die Goldene Palme gewonnen. Das macht „Entre les murs“ nicht nur für die Reihe der filmischen Lehrer-Performances interessant, es ist auch ein Zeichen für das bestehende Interesse am filmischen Blick ins Gemäuer des schulischen Klassenzimmers.
Die französische Doku-Fiktion zeigt im Laufe eines Jahres Unterrichtsszenen einer 9. Klasse an einer Schule im 20. Arrondissement von Paris. Von der ersten bis zur letzten Filmminute spielt der Film innerhalb dieser Schulmauern: alles ist Schule. Auch Cantents Schauspieler-Ensemble setzt sich aus dem ehemaligen Lehrer François Bégaudeau – der auch die Buchvorlage des Films schrieb – und einer Gruppe von laienschauspielenden Schülern zusammen. Der Lehrer spielt die zentrale Lehrer-Figur und die Schüler spielen während der Filmaufnahmen entwickelte Schüler-Figuren. Neben dieser spannenden Konstruktion, steht für uns mit Cantents Film vor allem die Frage nach der Funktion der Sprache in den schulischen Lehr-Lern-Situationen an diesem Abend im Mittelpunkt.

Abschiedsvorlesung Wolfgang Legler

In seiner öffentlichen »Abschiedsvorlesung« rekonstruiert Prof. Dr. Wolfgang Legler, ausgehend von den Anfängen eines Zeichenunterrichts für Laien in der Renaissance, die historisch wechselnden Intentionen, Inhalte und Methoden des Zeichen- und Kunstunterrichts. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Begründung des Volksschul-Zeichenunterrichts durch Pestalozzi und seine Schüler, auf den Anfängen der Kunsterziehungsbewegung in Hamburg am Ende des 19. Jahrhunderts, der sogenannten »zweiten Phase der Kunsterziehungsbewegung« zwischen den Weltkriegen und den Entwicklungen von 1945 bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dabei werden auch die Beziehungen zwischen kunstpädagogischen Positionen und Entwicklungen der bildenden Kunst sowie Impulsen aus Bildungstheorie und Allgemeiner Didaktik in den Blick genommen.

06.04.2009
Methodische Vorbemerkungen, eine schwierige Vorgeschichte und frühe Methodenkonzepte
20.04.2009
Aus Anlass der Aktionswoche »Rettet die Bildung«: Bildungsökonomie und Kunstpädagogik – Wie Politik und Wirtschaft die Entwicklungen des Zeichen- und Kunstunterrichts mitbestimmt haben
27.04.2009
Comenius, Rousseau, Pestalozzi und die Begründung eines allgemeinbildenden Zeichenunterrichts
04.05.2009
Schillers Idee einer ästhetischen Bildung und die Einführung des Elementarzeichnens an den preußischen Volksschulen
11.05.2009
Disziplinierung und gewerbliche Ausrichtung des Volksschulzeichenunterrichts vor der Kunsterziehungsbewegung
18.05.2009
Die Entdeckung der freien Kinderzeichnung und die Anfänge der Kunsterziehungs-bewegung in Hamburg
25.05.2009
Julius Langbehn und Alfred Lichtwark – Kulturkritik und reflexive Modernisierung als Motive der Kunsterziehung
08.06.2009
Die zweite Phase der Kunsterziehungs-bewegung und das Problem der »Volkskunst«
15.06.2009
Die NS-Zeit und die schwierige Neuorientierung der Kunstpädagogik nach 1945
22.06.2009
Reinhard Pfennig und Gunter Otto – Die Kunst-Pädagogik entdeckt ihren Gegenstand
29.06.2009
Reformansätze der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und die Ästhetische Erziehung als »Integrationskonzept«
06.07.2009
Tendenzen der 80er und 90er Jahre des 20. Jahrhunderts und die Aktualität der ästhetischen Bildung
13.07.2009
Kolloquium

Lehrer-Performances: Guten Morgen, Herr Grote!

In der von Manuel Zahn gegründeten Reihe Lehrer-Performances. Spiel/Film-Beispiele besprechen wir den Film

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Guten Morgen, Herr Grothe!
Präsentation und Diskussion des Films mit Andrea Sabisch und Manuel Zahn
Zeit: Donnerstag, 4. Dezember 18.00 Uhr
Ort: Raum 504, VMP 8

Lars Kraumes Film zeigt einen Ausschnitt aus der Arbeit und dem Leben der Lehrerfigur Michael Grothe. Der 37-jährige ist Deutsch-Lehrer an einer Berliner Haupt- und Realschule. Grothe liebt seinen Beruf – und tut das vielleicht zu sehr. Seine Ehe ist längst gescheitert, sein Sohn lebt bei der Mutter und auch die Beziehung zu seiner Kollegin Lisa steht auf der Kippe. In leisen aber beeindruckenden Bildern regt der Film dazu an über das Begehren des Lehrers, sein Engagement in der Lehre, aber auch über seine Ohnmacht gegenüber den Schülern nachzudenken.

Lehren bildet – Das Rätsel unserer Lehranstalten

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Was passiert eigentlich, wenn wir lehren? Wie kann man den komplexen Vorgang der Lehre, der mit einer Unterstellung oder einen Zutrauen anhebt, einer Übertragung gleicht und immer etwas mit dem Wünschen zu tun hat, mit Verantwortung, Fragen und einem Gespräch, wie kann man diesen Vorgang denken? Welche Konzeptionen der Lehre gibt es? Wie hängen Lehren und Lernen miteinander zusammen?

Solche und ähnliche Fragen stellten sich den Teilnehmenden des interdisziplinären Colloquiums unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini und Prof. Dr. Michael Wimmer im Warburg-Haus am letzten Wochenende. Gerade vor dem aktuellen Hintergrund des tief greifenden Umbaus von Schule und Universität, der seit Bologna die Bildungsinstitutionen in berufspragmatisch ausgerichtete Lernanstalten verkehrt, thematisierte die Tagung den Versuch einer kritischen Analyse der gegenwärtigen Bildungssituation.

Im Zentrum stand dabei die zukunftsgerichtete Frage, was an und in der Lehre nicht in messbare Daten übersetzt werden kann und was daraus folgt, wenn Bildung sich für die Messbarkeit zurichtet. Zum Programm

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Neue Studiengänge, neue Textsorte

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Die von Manfred Blohm herausgegebenen Anthologie „Kurze Texte zur Kunstpädagogik“ ist eine Antwort auf die neuen Studienbedingungen der Bachelorstudiengänge in der Kunstpädagogik. Sie umfasst Texte, die jeweils in 15 bis 20 Minuten lesbar sein sollen und die Bereiche Kunstgeschichte, Zeitgenössische Kunst, Dinge – Räume – Alltag sowie Fachdidaktische Fragestellungenauf unterschiedliche Art und Weise miteinander verknüpfen und zuspitzen. Als bewusst heterogene Textsammlung von 28 Autoren aus Schule und Hochschule stellt sie einen Ideenfundus für „erste Ideen und Anregungen für die Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Fragestellungen“ dar. Dieser bescheidene aber wirkungsvolle Anspruch bietet einen exemplarischen Einblick in Facetten dess Faches, für das wenig Vorwissen vonnöten ist und möglicherweise auch Studierende erreicht, die Kunst nicht als Erstfach angewählt haben.