Publikation

Art Education, aesthetic experience und the documentary method

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You need to work with qualitative methods, especially the Documentary Method? This is your book: The first systematic introduction related to the application of the Documentary Method on group discussions, interviews, films and pictures. Since the book is based on a German- Brazilian cooperation, it also provides an overview of the state of the art in Germany and Brazil with regards to Educational Science. From the contents: Qualitative Methods in Educational Science, The Documentary, Method and the Interpretation of Group Discussions, The Documentary Method and the Interpretation of Interviews, The Documentary Method and the Interpretation of Pictures and Videos. My own text deals with „Recording and representing aesthetic experience in diaries“. Translation: Sten Mellenthin.


Symposium »Gesellschaft. Text. Bild. Spekulative Philosophie im Exil«

40 JAHRE MERVE-VERLAG – EINLADUNG ZUM JUBILÄUM
Der Merve-Verlag Berlin hat dem französischen Poststrukturalismus um Jean Baudrillard, Gilles Deleuze und Michel Foucault in Deutschland zum Durchbruch verholfen. Auch heute, 40 Jahre später, hält Merve seine Stellung als alternativer, immer unkonventioneller Verlag für Kunsttheorie. Wir feiern den Geburtstag auf zwei Veranstaltungen:

1. Symposium »Gesellschaft. Text. Bild. Spekulative Philosophie im Exil«
Freitag, 12. Februar 2010, 11 – 16 Uhr, Aula der HFBK
Initiativvorträge zu Merve und Diskussion zur Entwicklung der
Kunsttheorie in den letzten Jahrzehnten von und mit:
*Peter Gente, Verlagsgründer Merve, Berlin/Thailand;
*Tom Lamberty, Geschäftsführer Merve, Berlin;
*Philipp Felsch, Wissenschaftshistoriker und Merve-Experte, Zürich;
*Wolfgang Hagen, Leiter Kultur-/Medienforschung beim DRadio, Berlin;
*Peter Weibel, Direktor des ZKM und Leiter des Merve-Archivs, Karlsruhe;
*Harald Falckenberg, Hamburg, Moderator.
Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg, www.hfbk-hamburg.de
2. MERVE-Präsentation + Ausstellungseröffnung WEIßER SCHIMMEL
Freitag, 12. Februar 2010, 17 Uhr + 19 Uhr, Sammlung Falckenberg
In der Sammlung Falckenberg werden anlässlich der Eröffnung der von den
Künstlern Nicola Torke und Christoph Grau kuratierten Ausstellung WEIßER
SCHIMMEL sämtliche verfügbaren MERVE-Bände gezeigt und ab 17 Uhr in
einem Rundgang von Peter Gente, dem Verlagsgründer, vorgestellt.
Wilstorfer Str. 71, 21073 Hamburg, www.sammlung-falckenberg.de

Rezension Legler: Kunstpädagogische Zusammenhänge

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In der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift vom Berufsverband Österreichischer Kunst- und Werkerzieher/innen (BÖKWE) rezensiert Prof. Dr. Helga Bauchschartner von der Universität Mozarteum Salzburg Wolfgang Leglers Buch: Kunstpädagogische Zusammenhänge: „In acht Themenkreisen inspiriert Wolfgang Legler zu didaktischem Denken auf höchstem Niveau. Er befasst sich mit der Identitätsfindung der Fachdidaktik in ihrem Verhältnis zur allgemeinen Didaktik und der Erziehungswissenschaft und legt dabei den Finger auf offene Wunden. Seinen Ausführungen mangelt es keineswegs an realistischer Einsicht, was sowohl dieses eher angespannte Verhältnis betrifft, als auch die Problematik der konstatierten weitestgehenden Wirkungslosigkeit fachdidaktischer Modelle auf die konkrete Unterrichtspraxis. Die Diskrepanz zwischen hochkomplexen, philosophisch begründeten Theorien der Erziehungswissenschaft zu situationsbedingten Planungs- und Handlungsentscheidungen im Unterrichtsfach ist schwer zu überbrücken. Trotz oder besser wegen dieses Problembewusstseins unternimmt Wolfgang Legler in den über 30 Jahren gesammelten wissenschaftlichen Texten einen gedanklichen Brückenschlag zwischen höchster Abstraktion und beispielhafter Konkretion. (…) Der von Torsten Meyer. Karl-Josef Pazzini und Andrea Sabisch herausgegebene Band ist in vielfältiger Weise anregende Lektüre und Aufforderung zum Weiterdenken.“

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In der Schriftenreihe zur Genealogie des Schreibens ist der neue, von Martin Stingelin und Matthias Thiele herausgegebene Band Portable Media im Fink-Verlag erschienen. In 16 Beiträgen werden hier die unterschiedlichen medialen Praktiken des Schreibens und Aufzeichnens (von Notizbüchern über Tonbandaufzeichnungen bis hin zu fotografischen und filmischen Aufzeichnungen), mitsamt ihren optischen und akustischen Schreibwerkzeugen thematisiert und auf ihre präfigurierende Bedeutung im Akt des Schreibens, Graphierens und Memorierens hin befragt. Über meinen Beitrag zur „Expedition und Ozeanographie“ schreiben die Herausgeber:

„Eine außergewöhnliche mobile Aufzeichnungsszene umkreist Andrea Sabisch, die sich den Tauchfahrten des Hamburger Künstlers Stephan Mörsch zuwendet, der eine Schreibtafel, wie sie auf Tauchgängen für Notizen und Mitteilungen an den Tauchpartner benutzt wird, für das Zeichnen unter Wasser umgerüstet hat. Durch den Mobilitätstyp des Tauchens werden die Grenzen und Widerstände des verschiedenen Faktoren des Aufzeichnunsaktes verfremdend provoziert und thematisiert. Da das künstlerische Experimentalprojekt zugleich mit der Konstruktion und dem Einsatz meertauglicher Zeichenmaschinen einhergeht, die die Meeresbewegung automatisch aufzeichnen, kontextualisiert Sabisch die künstlerischen Arbeiten zudem durch Facetten der Kulturgeschichte des Meeres und der Geschichte der Ozeanographie.“

Wulftange rezensiert das Buch „Inszenierung der Suche“

Im Doppelheft des ZQF zum Thema »Zugänge zu Erinnerungen. Psychoanalytische, pädagogische und biographietheoretische Perspektiven und ihre theoretischen Rückbindungen«, welches nun endlich erschienen ist, schreibt Gereon Wulftange eine neue Rezension zu meinem Buch »Inszenierung der Suche«. Darin heißt es u.a.: »Die Arbeit zieht in ihren Bann, weil und indem sie vorführt, dass die eindeutige Trennung vom so genannten Forschersubjekt (dem ,Erkenntnissubjekt‘) und seinem objektivierten Gegenstand (den ,Dingen der Welt‘) illusorisch ist, dass sich beide vielmehr wechselseitig durchdringen. Das kann man während der Lektüre nachdenkend erfahren. So wird man regelrecht in einen Denkprozess gezwungen, wie z.B. die ,eigene‘ Wissenschaftspraxis mit dem ,Anderen‘ des Gegenstandes verfahrt, ihn formt und als solchen allererst hervorbringt. Die Arbeit kann unter diesem Gesichtspunkt als fundierte Wissenschaftskritik gelesen werden. […]
Dieses Buch bietet eine beeindruckende Fundgrube faszinierender Denklinien und gibt als ,Entwurf einer wissenschaftskritischen Grafieforschung‘ dem Kunstpädagogen ebenso zu denken wie dem allgemeinen Erziehungswissenschaftler.« Zur Rezension

Neue Rezension: Kunst – Pädagogik – Forschung


In der Erziehungswissenschalftlichen Revue Nr.8 (2009), Nr. 5 (September/Oktober) hat Marion Theuswald eine Rezension zu unserem Forschungsbuch geschrieben:

„… Was der Titel des Sammelbandes verspricht, das hält er auch, soviel sei vorweg genommen: Die 21 Beiträge widmen sich aktuellen – teilweise noch unabgeschlossenen – kunstpädagogischen Forschungsprojekten in Deutschland und reichen thematisch von „Forschen mit Kontrastmittel“ (Ansgar Schnurr) über den Kunstbetrachtungsunterricht Alfred Lichtwarks (Nobumasa Kiyonaga) bis zu „Bewegung als Dimension ästhetischer Bildung“ (Andreas Brenne). Es wird sichtbar, dass zu gängigen wissenschaftlichen Forschungsmethoden und pädagogischen Praxen in der Kunstpädagogik auch künstlerische Formen der Forschung und Vermittlung entwickelt werden. …“

Marion Thuswald: Rezension von: Meyer, Torsten / Sabisch, Andrea (Hg.): Kunst Pädagogik Forschung, Aktuelle Zugänge und Perspektiven. Bielefeld: transcript 2009. In: EWR 8 (2009), Nr. 5 (Veröffentlicht am 02.10.2009), URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978383761058.html

Wolfgang Legler: Kunstpädagogische Zusammenhänge

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Anlässlich seines m.E. viel zu frühen Gangs in den Ruhestand haben Andrea Sabisch, Karl-Josef Pazzini und Torsten Meyer Wolfgang Legler ein Buch geschenkt. Unter dem Titel „Kunstpädagogische Zusammenhänge“ sind seine wichtigsten Texte zur Fachdidaktik und zur ästhetischen Bildung in einem handlichen Buch vereinigt. Der Titel des Buchs ist programmatisch gewählt: Kunstpädagogische Zusammenhänge verweisen auf Kontexte, in denen Fachdidaktik und ästhetische Bildung »verortet« werden müssen. Es geht um den »disziplinären Ort« der Fachdidaktik in ihrem Verhältnis zur Allgemeinen Didaktik und zur (allgemeinen) Erziehungswissenschaft.
Jenseits isolierter kunstpädagogischer Einzelpositionierungen denkt Wolfgang Legler in seinen Schriften darüber nach, welche Verhältnisse zwischen Selbst und Welt – Sehen, Denken, Machen – für die Kunstpädagogik eigentlich konstitutiv sind. Er fragt nach den Relationen von Kunstpädagogik und Gesellschaft und der besonderen Verantwortung von Kunst und Kunstpädagogik im Insistieren auf nicht-instrumentelle Zugänge der Erfahrung und des Verstehens von Welt.

Wolfgang Legler: Kunstpädagogische Zusammenhänge. Schriften zur Fachdidaktik und zur ästhetischen Bildung. Herausgegeben von Torsten Meyer, Karl-Josef Pazzini und Andrea Sabisch, ATHENA 2009 (Pädagogik: Perspektiven und Theorien, herausgegeben von Johannes Bilstein, Bd. 11)

Ab sofort kann dieses Buch käuflich erworben werden: Bestellung bei ATHENA