Internationales Symposium

Die Geschichte des Ausstellens ist eine Geschichte einer disziplinenübergreifenden Praxis im visuellen Feld: In ihr verbinden sich Form und Sinn, kulturelle Produktion und gesellschaftliche Relevanz. Entsprechend schreiben Ausstellungen die Ansprüche und Traditionen angewandter Kunst fort und aktualisieren sie. Vor dem Hintergrund einer gegenwärtigen Neuformulierung des Begriffs des »Angewandten« scheint es sinnvoll, Debatten zu Ansprüchen an Museen und Ausstellungen einer Revision zu unterziehen: Besonders relevant sind hier etwa jene nach Demokratisierung, Partizipation, Intervention, Utopie und Wissensproduktion. Gemeinsam haben diese, dass sie das »Angewandte« und das »Ausstellen« zusammen denken. In einem engeren Sinn trifft dies vor allem auch für Fragen der Ausstellungsgestaltung und den Umgang mit Dingen in Ausstellungen zu. All dies soll in einem internationalen Symposium verhandelt werden.

Das genaue Programm finden Sie hier als PDF.