Neuerscheinung: „Ästhetische Film-Bildung“

Anfang September ist Manuel Zahns Monographie „Ästhetische Film-Bildung. Studien zur Materialität und Medialität filmischer Bildungsprozesse“ in der Reihe „Theorie bilden“ beim Transcript Verlag erschienen. Das Buch ist eine erste Antwort auf die Frage: wie ist Bildung mit Film möglich? Es bezieht sich dabei nicht auf den Film im Allgemeinen, sondern auf den Kinofilm – und damit auch auf eine ganz spezifische Materialität, Performativität und Medialität der Produktion, der Aufführung und der Rezeption des Films.

Auf der Verlagsseite heißt es dazu:

„Film und Bildung – Manuel Zahn spürt in seinen Studien diesem immer noch ungeklärten Verhältnis nach. In Bezug auf aktuelle medientheoretische, ästhetische und bildungstheoretische Diskurse entwickelt er einen differenztheoretischen Begriff der Medialität des Films und stellt mit der Spurenlese eine »Methode« vor, die eine differenzsensible Empirie des Films ermöglicht. Anhand von Filmbeispielen wird die Spurenlese erprobt und dabei ein Begriff der Film-Bildung skizziert, der die Spurenlese von Filmen als bildende Erfahrung begreift, insofern sie es erlaubt, die Auseinandersetzung des Subjekts mit Filmen auf der Folie der Unmöglichkeit ihrer identifizierenden Aneignung zu denken.“

Dort gibt’s auch das Vorwort des Buchs als Leseprobe.