28.01./19h/HFBK: Judith Siegmund ‚Kann Kunst heute politisch sein?‘

Die Autonomieforderung, mit der die Kunst sich aus vielerlei Gründen bis heute konfrontiert sieht, bietet einen engen Rahmen, innerhalb dessen sich eine politische Wirksamkeit der Kunst ausloten lässt. Dem steht der Anspruch einiger KünstlerInnen gegenüber, durch ihre Arbeiten eine direkte politische Wirkung auszuüben.

Judith Siegmund möchte zunächst einige Theorien der Politikfähigkeit autonomer Kunst vorstellen und dann zu der Frage kommen, ob sich im Ganzen das Szenario der Kunst im Verhältnis zum Gesellschaftlichen verschoben hat, so dass eine grundsätzlich neue Beschreibung notwendig wird. Eine solche Beschreibung würde der Kunst einen größeren Spielraum im Politischen zugestehen. Dies wiederum verändert den Begriff ihrer Autonomie.

 

Judith Siegmund, geb. 1965, arbeitet als Künstlerin und Kunsttheoretikerin und lehrt an der Universität der Künste in Berlin.

 

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wer spricht und wer handelt?“ des AStAs der Hochschule für Bildende Künste Hamburg am 28. 1. 2013, 19.00 h, Wartenau 15.

Weitere Informationen: Info_ASTA_Siegmund