DELTA15: Zeitgenössische Kunst in historischem Bau

PlakatDELTA15

Ca. 50 Jahre lang stand das denkmalgeschützte Wasserwerk am Falkensteiner Ufer in Hamburg-Blankenese leer. Der Gebäudekomplex befindet sich nun in einem Status, der einem „terrain vague“ gleichkommt. Wie die Geschichte des 156 Jahre alten Wasserwerks, sind ebenso Kunstwerke Resultate von Transformationsprozessen, die aufeinander aufbauen und unterschiedliche Zustände erfahren. Verschiedene „Aggregatzustände“ werden durchwandert, eingenommen und durchlebt. In seinem ephemeren Zustand wird das Gelände eine Plattform für künstlerische Durchflutungen, die den Ort in seinen charakteristischen Besonderheiten betonen. So wird der Ort zum Motiv und die Architektur zum Material. 21 Positionen vereinigen sich hier in Hinblick auf Aspekte der Wiederholung, des Kreislaufs und des Zerfalls, des Umgangs mit Architektur und prozessorientierter Mechanismen. KünstlerInnen sowie ArchitektInnen und MusikerInnen aus unterschiedlichen Städten bespielen das Areal und die Räumlichkeiten im Wasserwerk im Zeitraum vom 21. August bis 11. September 2015 und aktivieren die Stille der brachliegenden Umgebung, bevor der Leerstand in die Anfänge der bevorstehenden Bebauungsmaßnahmen übergeht.
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it Beiträgen von Angela Anzi, Simona Andrioletti, Andrea Becker-Weimann, Jonas Brinker, Daniel Correa Mejia, Patricia Detmering, Dorothea Dorn, Maik Gräf, Elisa Goldammer, Sakura Hada, Almut Hilf, Adrian Höllger, Margarethe Mast, Rebecca Moccia, Fion Pellacini, Philip Pichler, Ellen Pritzkau, Iason Leavitt, Jenny Schäfer, Anna Skov Hassing, Kathrin Wojtowicz, Heiko Wommelsdorf

Kuratorinnen: Lara Loeser, Josephine Pasura, Pauline von Katte
Skulpturales Bühnenelement: Karl Glismann, Maik Gauß und Tobias Hövermann
Konzerte: Duo Schmidl-Paz, Legrand, GRANADA
Discjockeys: Iwana Budnikowsky, &Co., Iason Leavitt
Adresse: Falkensteiner Ufer 38-40, 22587 Hamburg