Lukas Sonnemann »Zwischen-Bildlichkeit. Zur Frage bildlicher Übergänge und Bildgrenzen« (Image, 07/2020)

In der aktuellen Ausgabe der »Image – Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft« ist ein Artikel von Lukas Sonnemann erschienen, der auf Basis eines Vortrags im Nachwuchskolloquium »Bildhandeln« entstand.
In den letzten Jahren zeigt sich ein intensiviertes Interesse an der Frage der Relationierungsweisen von Bildern in Kunstgeschichte, -theorie und -pädagogik. Plurale Bildformen, Serien, aber auch temporäre Konstellationen, wie sie für beispielsweise Kunstausstellungen typisch sind, rücken so verstärkt in den Fokus auch bildtheoretischer Reflektionen. Auf Grundlage der Diskurse um das ›Bild im Plural‹ wie um die ›Ikonischen Situationen‹ wird in dem Aufsatz der Frage nach der ›Umweltkorrespondenz‹ von Bildern nachgegangen. Beide Ansätze verweisen auf eine produktive Ergänzung durch einen phänomenologischen Bildbegriff im Kontext einer visuellen Syntagmatik. Die Frage nach dem singulären oder relationierten Bild lässt sich damit als performative und mediale Modalisierung der Bilderfahrung ausweisen.
Der Artikel ist online hier verfügbar.