Art Education

Dr. Volkmar Mühleis – Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹


In der Ringvorlesung ›Blicke‹ begrüßen wir am kommenden Donnerstag Prof. Dr. Volkmar Mühleis mit einem Vortrag zu »Der Blick in die Ferne – Über das Bild ›Mädchen mit totem Vogel‹«
Das Gemälde ›Mädchen mit totem Vogel‹ ist ein Rätsel. Über die Autorschaft dieses Meisterwerks aus dem frühen 16. Jahrhundert ist ebenso wenig bekannt wie über das Genre oder die Zusammenhänge seiner Entstehung. Zugleich fasziniert es bis heute, nicht zuletzt durch den Blick des Mädchens in die Ferne. Wie ist dieser Blick zu deuten? Wie sehen, erfahren wir ihn? Und wie sehen, erfahren ihn andere, interkulturell, im globalisierten Alltag der Museen für Schöne Künste in Brüssel, wo das Bild ausgestellt ist?
Dr. Volkmar Mühleis ist als Philosoph an der LUCA School of Arts in Brüssel und Gent tätig. Forschungsschwerpunkte: haptische und regenerative Ästhetik, kunstpraktische Forschung, interkulturelle
und responsive Phänomenologie. Veröffentlichungen u.a.: ›Kunst im Sehverlust‹ und ›Der Kunstlehrer Jacotot – Jacques Rancière und die Kunstpraxis‹.
/// Do, 14.06.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini – Der Blick aus dem Bild und ins Bild

In der Ringvorlesung ‚Blicke‘ begrüßen wir am Donnerstag, den 31.05.2018 Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini mit einem Vortrag zu „Blick aus dem Bild und ins Bild. Am Beispiel Gerhard Richter ›Betty‹ 1971 und Camille Henrot ›Deep inside‹“
Blicke halten sich nicht an die Optik. Sie sind Funktionen des Begehrens und der Begierde. Bilder und Filme handeln, sogar knackende Zweige oder knirschende Kieselsteine können blicken. An zwei mehrfachen Übersetzungen von Blick wird das gezeigt (1. Moment von Didaktik) und ein wenig zu sehen gegeben (2. Moment von Didaktik), an Gerhard Richters „Betty“ 1971 und Camille Henrots „Deep Inside“ 2005. Und es könnte deutlich werden, dass Dummheit heißt, das Risiko des Blicks nicht aushalten zu können und sehen zu wollen. Dagegen etwas zu tun, wäre ein 3. Moment von Didaktik.
/// Do, 31.05.2018 , 16-18h, VMP8, R 404 ///

Einladung zur zweiten Expedition Ästhetische Bildung: im SoSe 2018

Wir laden herzlich Studierende, Lehrende, Referendar*innen, Museumspädagog*innen und Vermittler*innen zu unserer zweiten Veranstaltung der Reihe Expedition Ästhetische Bildung am 28.05.2018 ein, um mit uns die Ideen und Thesen der Referentin Carolina Mey zu dem Thema  Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen zu diskutieren.
»11 years ago today, Me & Britney invented the selfie!« (Paris Hilton, 2017).
Mit dem Smartphone sind digitale (Selbst-) Bilder zum konstitutiven Bestandteil des Alltags geworden. Sie befinden sich milliardenfach im öffentlichen Umlauf, der Umgang mit ihnen ist Kommunikation. Interaktion und Aufmerksamkeit sind (monetäre) Werte. Damit stellt sich die Frage, wie sich der konstante Prozess von Veröffentlichung, Weiterleitung, Verschlagwortung und Transition im Netz auf das digitale (Selbst-) Bild auswirkt. Ist es damit in sich referenziell? Wie steht es in Beziehung zu variablen „anderen“? Wie korrespondieren (Selbst-) Realität und (digitales) Bild? Und wie verhält sich der Körper zum Public Image? Anhand von künstlerischen Arbeiten der Digitalität werden Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Phänomenen zeitgenössischer Bildpraktiken vorgestellt und gemeinsam mit Ihnen diskutiert.
Titel: Expedition Ästhetische Bildung:
Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen
Referentin: Carolina Meyen (Hamburg)
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 28.5. 2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Koordination: Prof. Dr. A. Sabisch
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

Einladung zur Expedition Ästhetische Bildung:

Zu unserer Veranstaltungsreihe Expeditionen Ästhetische Bildung laden wir auch im SoSo 2018 Studierende, Lehrende, Referendar*innen, Museumspädagog*innen und Vermittler*innen herzlich ein, mit uns die Thesen und Ideen des Referenten Alex Schärfe zu diskutieren. Er befasst sich mit dem Thema: Rhizom – Künstlerische Strategie – Postinternet. Das Netz als [kunstpädagogische] Denk- und Handlungsfigur?
Das Internet ist heute gewöhnlicher Teil der alltäglichen Lebenswelt, zumindest für die Generation der Digital Natives. Diese Erkenntnis ist keinesfalls neu. Dass solch ein Prinzip der Verlinkung auch als eine mediale Übersetzung dessen gelesen werden kann, was Deleuze und Guattari 1980 als Denken des Vielfältigen, der Enthierarchisierung und Selbstermächtigung vorstellten, ist ebenfalls keine Neuentdeckung. Dennoch zeigt sich, dass unsere gegenwärtige Denkweise vielfach geprägt ist von Alternativlosigkeit, Aporien und Eingrenzungen, wie sie uns zumeist von Seiten der Ökonomie und Politik suggeriert werden. Von daher legitimiert sich doch die Frage, wie sich solch ein Prinzip des Mannigfaltigen provozieren ließe. Ein Blick in die Kunst erweist sich dabei als richtungsweisend und vielleicht ist es gerade das Potential der Kunstpädagogik, aus den Momenten der ästhetischen Erfahrung heraus ein Denken des Asignifikanten zu eröffnen.
Diese Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung für Lehrer*innen anerkannt.
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 23.4.2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

Expedition Ästhetische Bildung: Animation

Die 16. Expedition Ästhetische Bildung lädt wieder in die Räume der Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunstpädagogik und visuelle Bildung der Universität Hamburg ein. In den vergangenen Semestern haben sich Studierende und Lehrende in Vorlesung und Seminar intensiv mit dem Thema Animation auseinander gesetzt. Organisiert von Sonja Andrykowski und Jasmin Böschen sollen die Gesprächsrunden erweitert werden und mit allen Interessierten über die Potenziale von Animationsfilm und filmnahen Animationspraxen für eine künstlerische Filmvermittlung reflektiert werden.
Am 18.01.2016 um 18 Uhr werden Sonja Andrykowski und Jasmin Böschen Beispiele aus der eigenen Animationspraxis und der schulischen Vermittlung präsentieren, die für die Anwesenden zum Anhaltspunkt für ein Gespräch dienen können.
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen zur gemeinsamen Diskussion und Austausch von Anregungen für die schulische Praxis.
Anmeldungen bis zum 14.01.2016 an: ja.boeschen@googlemail.com
Eintritt: 4 €

Ringvorlesung „Grundfragen der Kunstpädagogik“

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Gestern startete unsere Ringvorlesung mit einem einführenden Vortrag von Andrea Sabisch unter der systematischen Fragestellung „Wie findet man neue Fragen?“.
In der nächsten Woche freuen wir uns, Wolfgang Legler zu Gast zu haben, der zur Frage „Wie kann man aus der Geschichte des Faches lernen?“ vortragen und mit uns diskutieren wird.
Die Vorlesung findet am Dienstag, den 21.4.15 von 16-18 Uhr in Raum 404 (VMP8) statt.
Interessierte sind herzlich willkommen!

Im Februar erschienen: What’s Next? – Art Education

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Torsten Meyer / Gila Kolb (Hrsg.) What’s Next? Art Education – Ein Reader, Kopaed: München 2015, 350 Seiten, 19,80 EUR. Hier zu bestellen.
„What’s Next?“ ist ein Reader. Er versammelt Essays, Interviews, Thesen, Manifeste und Zitate, die im Anschluss an den ersten Band „What´s Next? Kunst nach der Krise“ (hg. von Johannes M. Hedinger und Torsten Meyer, Berlin 2013) auf breiter Phänomen- und Literaturgrundlage Möglichkeiten der Verkoppelung von Kunst und Bildung – in der Schule, im Museum und an anderen Orten – thematisieren. Das Buch soll Kunstlehrer_innen, Kunstvermittler_innen und Studierende anregen, die Verknüpfung von Kunst und Pädagogik vor dem Hintergrund der nächsten Kunst neu zu (be)denken. Es unterbreitet aber auch konkrete Vorschläge für Praxis, die helfen zu imaginieren, was Kunstpädagogik im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert bedeuten könnte.
Preview Inhalt: http://whtsnxt.net/content ab 178

Mit Beiträgen von Karl-Josef Pazzini, Andrea Sabisch, Manuel Zahn, Ole Wollberg uvm.

Buchpräsentationen:

Köln: 22. April 2015
18:30 Uhr, Universität zu Köln
Gronewaldstraße 2, 50931 Köln,
Raum 235

Kassel: 28. April 2015
20:00 Uhr, Tokonoma Apartment
Frankfurter Straße 58, 34121 Kassel

Was ist »Visuelle Bildung«?

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»Visuelle Bildung« ist das gegenwärtige Forschungs- und Lehrvorhaben, das mit einer interdisziplinären Ringvorlesung begann und im Wintersemester 2013/14 entstand. Die Ringvorlesung hatte zum Ziel, sowohl Hamburger Kolleg_innen aus diversen Universitäten miteinander zu vernetzen, die derzeit zu diesem Thema arbeiten, als auch den Austausch weiterer Kolleg_innen vor allem im deutschsprachigen Raum anzuregen. Thematisch ging es darum, ein zukünftiges Forschungsfeld allererst zu konturieren und die diversen Ansätze, Theorien, Methoden und Methodologien zueinander zu korrelieren und zu reflektieren. Da die Resonanz auf unser Vorhaben umwerfend war, haben wir eine Broschüre herausgegeben, die einen freilich nur groben Eindruck eines zukünftigen Forschungs- und Lehrgebiets gibt. Nikolaus Gansterer hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns seine Zeichnungen aus seinen so passenden »Figures of thought« zur Verfügung zu stellen.

11. Expedition Ästhetische Bildung

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Auch im Sommersemester findet wieder eine Expedition Ästhetische Bildung statt, zu der wir Euch (das sind Studierende, Referendar_innen, Lehrer_innen und außerschulische Kunstvermittler_innen herzlich am 20.06.2013 von 18-20 Uhr einladen möchten. Das Treffen findet im Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, in Raum 404 statt und wird bei einem Glas Wein in der Umgebung fortgesetzt.

Dieses Mal werden wir uns in der Universität treffen, um über das Thema »Visuelle Erzählungen« zu sprechen. Ausgehend von einem Unterrichtsentwurf, den die beiden Studierenden Daniel Wolff und Vanessa Wiechmann an der Stadtteilschule Erich Kästner in Farmsen ausprobiert haben, möchten wir ein Gespräch über Möglichkeiten, Chancen, Fragen, Ideen und Schwierigkeiten zum Unterricht in Gang bringen. Weitere Unterrichtsideen, Schülerarbeiten und Ideen können gerne mitgebracht werden. Bitte melden Sie sich per Mail an bei andrea.sabisch@uni-hamburg.de.