10. Expedition Ästhetische Bildung – Noch wenige Plätze frei

Zur zehnten Expedition Ästhetische Bildung laden wir Studierende, Referendar/innen, Lehrer/innen und außerschulische Kunstvermittler/innen ein, die Arbeit an der KurzFilmSchule (KFS) kennenzulernen. Die KFS ist ein Projekt der KurzFilmAgentur und der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie ist aus der Idee entstanden, die schulische Filmbildung in Hamburg zu fördern, indem sie zusammen mit Hamburger Filmkünstler/innen eine praktisch- künstlerische Arbeit mit Film in die Schulen bringt. Die KFS bildet dabei die Schnittstelle zwischen den Künstler/innen und den Schulen. An diesem Abend haben wir Gelegenheit verschiedenen Personen aus dem Bereich der Kurzfilmvermittlung zu sprechen: Heike Breitenfeld, Arne Bunk (Anleiterinnen der KurzFilmSchule), Alexandra Gramatke (Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Hamburg e.V.), Lina Paulsen (Koordinatorin) und Nina Rippel (wissenschaftliche Begleitung der KurzFilmSchule, Dozentin für Kunst und Kunstvermittlung mit dem Schwerpunkt Film an der Universität Lüneburg, Leuphana). Noch wenige Plätze sind frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter andrea.sabisch@uni-hamburg.de.

wann: am 08.11.2012 um 18 Uhr
wo:
KurzFilmSchule Hamburg, Friedensallee 7, 22765 Hamburg

Ausstellung Künstlerische Experimente

Experimente in Buch, Film und Raum

Ausstellung Lernbereich Bildende Kunst

Die diesjährige Ausstellung des Lernbereichs Bildende Kunst findet am 31.10.2012 um 19.30 Uhr im Foyer des Von-Melle-Park 8 statt. Hier werden Werke präsentiert und kommentiert, die in den parallelen Werkstattseminaren von Evelyn May, Dr. Manuel Zahn und Prof. Dr. Andrea Sabisch entstanden. Die verschiedenen medialen, materiellen und performativen Arbeiten beziehen sich auf die Erfahrungsbereiche Buch, Film und Raum.

Neues Buch über Kunst, Pädagogik und Partizipation

revisit lautet der Titel des soeben erschienenen zweiten Bandes der Reihe „Kunst Pädagogik Partizipation“, die den Gesamtprozess des Buko12 (Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012) repräsentiert. Er betont das erneute Überdenken und exemplarische Weiterentwickeln kunstpädagogischen Lehrens und Lernens mit dem Fokus auf vier kunstpädagogische Handlungsfeldern: Expeditionen Ästhetische Bildung, Partizipatorische Kunstpädagogik in der Grundschule, Sozialraumorientierung im Ganztag, Interkultur – Globalität – Diversity.
Darin: Sabisch, Andrea: Über Expeditionen als Kooperationsform in der Lehrerbildung.
In: Brenne, Andreas / Sabisch, Andrea / Schnurr, Ansgar (Hg.): revisit. Kunstpädagogische Handlungsfelder. Schriftenreihe Kunst Pädagogik Partizipation: Buch 02. München: kopaed 2012. S. 57-64. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das neue FuL-Heft ist da!

 

Ab sofort finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis und Info-Heft des Arbeitsbereichs für das Wintersemester 12/13 unter folgendem Link:

Ful-Heft 12/13

(In der online-Ausgabe weichen die gesetzten Seitenzahlen von den tatsächlichen im Dokument ab, da leere Seiten entfernt wurden.)

In Kürze wird das Heft in der Fakultät EPB auch in gedruckter Form ausliegen.

shift in art education

Das erste Buch der Initiative zum Bundeskongress 2010-2012 ist erschienen. Es heißt „Shift- Wandel, Wechsel, Verschiebung, Verlagerung, Veränderung“ und behauptet einen Wandel der kunstpädagogischen Rahmenbedingungen mit Blick auf drei große Schlagworte: #Globalisierung #Medienkulturen und #Aktuelle Kunst. Ausgehend von Arbeitsprozessen aus vier Arbeitsgruppem entstand ein interessanter Sammelband, der versucht partizipartorische Formen, Themen und Fragen in eine entsrechende Buchform zu übersetzen. Sehr unterschiedliche Textformen, vom Statement über Tagungsberichte, Essays bis hin zu kleinen „Lexikoneinträgen“, machen dies Buch nicht nur unterhaltsam, sondern auch anregend für weiterführende Diskussionen in der Lehre oder auf dem Bundeskongress im Oktober.

 

 

Neuerscheinung: „Ästhetische Film-Bildung“

Anfang September ist Manuel Zahns Monographie „Ästhetische Film-Bildung. Studien zur Materialität und Medialität filmischer Bildungsprozesse“ in der Reihe „Theorie bilden“ beim Transcript Verlag erschienen. Das Buch ist eine erste Antwort auf die Frage: wie ist Bildung mit Film möglich? Es bezieht sich dabei nicht auf den Film im Allgemeinen, sondern auf den Kinofilm – und damit auch auf eine ganz spezifische Materialität, Performativität und Medialität der Produktion, der Aufführung und der Rezeption des Films.

Auf der Verlagsseite heißt es dazu:

„Film und Bildung – Manuel Zahn spürt in seinen Studien diesem immer noch ungeklärten Verhältnis nach. In Bezug auf aktuelle medientheoretische, ästhetische und bildungstheoretische Diskurse entwickelt er einen differenztheoretischen Begriff der Medialität des Films und stellt mit der Spurenlese eine »Methode« vor, die eine differenzsensible Empirie des Films ermöglicht. Anhand von Filmbeispielen wird die Spurenlese erprobt und dabei ein Begriff der Film-Bildung skizziert, der die Spurenlese von Filmen als bildende Erfahrung begreift, insofern sie es erlaubt, die Auseinandersetzung des Subjekts mit Filmen auf der Folie der Unmöglichkeit ihrer identifizierenden Aneignung zu denken.“

Dort gibt’s auch das Vorwort des Buchs als Leseprobe.

4. BDK-Forschungstag in Dresden

Mit den leitenden Fragen „Was gilt es in der Kunstpädagogik zu erforschen? Wie wird geforscht?“ findet vom 18.-19.10.2012 der 4. BDK-Forschungstag in Dresden statt.
Er bildet traditionellerweise den Auftakt zum Bundeskongress des BDK – dieses Jahr in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Beiden Veranstaltungen geht der Bundeskongress der Studierenden der Kunstpädagogik „kunst | denken | lernen“ voraus.

Zentrales Anliegen des BDK-Forschungstags ist die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler/innen und Kunstpädagogen/innen im deutschsprachigen Raum, die ein wissenschaftliches Interesse am Fach verfolgen und aktuell im Kontext der Kunstpädagogik forschen oder die Absicht haben, eine Forschung zu beginnen. Den Teilnehmenden soll ein Überblick über die Pluralität aktueller Fragestellungen, Methoden und Theorien und nicht zuletzt interessanter Inhalte gegeben sowie die Möglichkeit zur exemplarischen Erkundung von Forschungswegen eröffnet werden. Die Reflexion des wissenschaftlichen Selbstverständnisses findet in der Schnittmenge von Praxis- und Theoriefeldern der Pädagogik und der Bildenden Kunst, den angrenzenden Theorien von Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse statt. Auch deshalb wird der diesjährige Forschungstag in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfinden, einem Ort der Vermittlung zeitgenössischen Wissens und des interdisziplinären Forschens im Kontext von Wissenschaft, Bildung und Kultur.

In insgesamt 8 Workshops werden die unterschiedlichsten Forschungsthemen, -theorien und -methoden (von der Diskursanalyse über die Ethnographie bis zur Psychoanalyse) vorgestellt und diskutiert. Für weitere Informationen folgen Sie den Links unten.

Programm, Anmeldung, Diskussion: bdk-forschungstag.mixxt.de – auch: www.facebook.com/BDKForschungstag
Konzeption: Prof. Dr. Christine Heil (Kunsthochschule Mainz), Prof. Dr. Marie-Luise Lange (TU Dresden), Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini (Universität Hamburg) – forschungstag@bdk-online.info
Organisation: Jun.-Prof. Dr. Sara Burkhardt (TU Dresden / BDK-Hochschulreferat) – sara.burkhardt@bdk-online.info

(via net art education)

Implizite Erfahrungsräume

Ausgehend von der Tagung „Tacit Dimensions of Pedagogy“ in Berlin 2011 hat sich seither ein internationales Forschungsteam mit Fragen der impliziten Erfahrungen im pädagogischen Kontext auseinandergesetzt. Nun haben Bosse Bergstedt, Anne Herbert, Anja Kraus und Christoph Wulf das gleichnamige Buch herausgegeben, das man als Gegenentwurf zur allzu messbarkeitsorientierten empirischen Bildungsforschung lesen kann. In meinem Beitrag geht es um „Tacit Knowledge in Aesthetics“.