Expedition Ästhetische Bildung 02

Im Rahmen des kunstpädagogischen Bundeskongresses 2010-2012 laden Andrea Sabisch (Universität Hamburg), Ansgar Schnurr und Rudi Preuss (TU Dortmund) in Hamburg und Nordrhein-Westfalen von 2011 bis 2012 zu verschiedenen institutionsübergreifenden Expeditionen ein, bei denen Studierende, Referendare, Museumspädagog/inn/en und Hochschullehrer/innen gemeinsam über Formen und Möglichkeiten ästhetischer Bildung reflektieren.
Die erste Hamburger Expedition Ästhetische Bildung in die Rahlstedter integrative Regelschule Potsdamer Straße war eine Entdeckungsreise zum Kunstunterricht von Christina Harms. In einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe der Klassenstufen 1-3 beobachteten zehn Kolleginnen aus Museum, Schule, Hochschule und Theater, wie Kinder Ideen für die Gestaltung von selbst entworfenen Möbelstücken zeichnerisch entwarfen, diese in Kleingruppen konzeptionell und praktisch entwickelten und besprachen. Nach dem vielschichtigen Einblick in singuläre und kollektive ästhetische Prozesse im Unterricht entstand unter den Expeditionsteilnehmerinnen ein kollegialer Dialog, der die Schwierigkeiten und Gelingensbedingungen von kunstpädagogischer Lehre in jahrgangsübergreifenden Gruppen thematisierte.

Neuerscheinung Theorie Bilden

Ingrid Lohmann, Sinah Mielich, Florian Muhl, Karl-Josef Pazzini, Laura Rieger, Eva Wilhelm (Hg.)

Schöne neue Bildung?
Zur Kritik der Universität der Gegenwart

Mai 2011, 242 S., kart., zahlr. Abb., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1751-1
Reihe Theorie Bilden

Der »Bologna-Prozess« hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie – gegen den neoliberalen Zeitgeist – weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden?Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.

Neuerscheinung Kunst und Kulturwissenschaft

Doris Schuhmacher-Chilla, Nadia Ismail, Elke Kania (Hgg.)
Image und Imagination
Transformationen der Sichtbarkeit in der bildenden Kunst
(Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, herausgegeben von Doris Schuhmacher-Chilla, Bd. 4)
1. Auflage 2011, 340 Seiten mit 30 farbigen und 85 schwarzweißen Abb.,
Broschur 14 x 21 cm, ISBN 978-3-89896-442-5, 27,50 Euro, 47,00 sFr
Bestellungen werden vom Verlag zur Auslieferung unmittelbar nach Erscheinen vorgemerkt

Image erfordert Imagination Erst durch Imagination entstehen Bilder.

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Einladung – Expeditionen Ästhetische Bildung

Unter der Federführung der Universität Hamburg (Prof. Dr. Andrea Sabisch) und der TU Dortmund (Dr. Ansgar Schnurr und Dr. Rudolf Preuss) soll im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik (www.buko12.de) eine Kommunikation über Formen kunstpädagogischer Lehre mittels Hospitationen zu verschiedenen Bildungsinstitutionen initiiert werden, um den kollegialen Dialog über Problemstellungen und Gelingensbedingungen von Kunstvermittlung und Kunstunterricht vor Ort zu fokussieren.
Allen Bildungsexpeditionen ist gemein, dass eine regionale Vernetzung und Partizipation zwischen verschiedenen außerschulischen und schulischen Lehrenden und zwischen verschiedenen Ausbildungsphasen (Studierende, Referendare, Lehrer, Hochschullehrer) angeboten wird. Ziel ist es, die professionelle Kommunikation und Reflexion von kunstpädagogischen Fragen der Lehre vor dem Hintergrund der unterschiedlichen institutionellen Kontexte und Perspektiven herzustellen, um Ansprechpartner und Impulse für die eigene Lehre zu erhalten. Die ca. zehn halbtägigen Expeditionen finden in Hamburg, im Ruhrgebiet und in Frankfurt an schulischen und außerschulischen Einrichtungen im Zeitraum von Mai 2011 bis April 2012 statt.
In Hamburg startet die Expedition 02 am Mittwoch, den 11.5.2011 von 09:15 bis 14:15 Uhr an der Schule Potsdamer Straße.
Expedition 05 findet nachmittags in der Frankfurter Schirn Kunsthalle statt.
Noch sind Plätze frei: Zur Teilnahme eingeladen sind Kunstlehrer/innen an allgemeinbildenden Schulen, Museumspädagog/innen, Künstler/innen, Lehrende in der außerschulischen Ästhetischen Bildung.

Bilderbücher zum Unheimlichen

Am Mittwoch, den 20.April um 19 Uhr findet die neue Ausstellung von Bilderbüchern im Foyer Von-Melle-Park 8 statt. Zwölf Studierende präsentieren ihre eigenen Illustrationen zu ausgesuchten Texten, die im Seminar „Das Unheimliche“ bei Prof. Dr. Andrea Sabisch entstanden sind. Das Plakat und die obige Postkarte hat Stefanie Frohwein mit Illustrationen von Antje Friedrich entworfen.

Normung: DIN-Preise

Andere Förderinstitutionen – Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst – Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik – Lebenswissenschaften (Agrarwissenschaften, Biologie, Medizin, Ökotrophologie, Pharmazie, Veterinärmedizin) – Klinische Medizin

Preise des Deutschen Instituts für Normung e. V.:

Der DIN-Preis „Nutzen der Normung“ prämiert Beiträge, die Anhand eines überzeugenden Beispiels den Nachweis eines signifikanten, konkreten Nutzens aufzeigen. Dieser Wettbewerb steht allen interessierten Kreisen offen.

Ziel des Wettbewerbes ist es, der Öffentlichkeit die breite Wirkung der Normung im wirtschaftlichen Kontext mittels konkreter Beispiele aus der Praxis verstärkt ins Bewusstsein zu bringen.

Preisgeld: 15.000 Euro, 7.500 Euro, 2.500 Euro

Der DIN-Preis „Junge Wissenschaft“ zeichnet studentische Arbeiten (Diplom, Studien-, Semesterarbeiten) aus, die Fragen der Normung oder Standardisierung behandeln. Insbesondere sollen Fragen, die mit Effizienzsteigerung verbunden sind, im Vordergrund stehen, wobei möglichst auch der Praxisbezug mittels Beispielen darzustellen ist.

Preisgeld: 1.000 Euro

Die Bewerbungsunterlagen sind formlos spätestens bis zum 31. August einzureichen.

Weitere Informationen:

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47471&menusubrubid=47471&languageid=de

http://www.din.de/cmd?level=tpl-unterrubrik&menuid=47392&cmsareaid=$areaId&cmsrubid=DIN-Preise&menurubricid=DIN-Preise&cmssubrubid=47472&menusubrubid=47472&languageid=de

Muss Bildung sich bezahlt machen?

Zum Wert von Bildung und Wissen

Ganz ohne Zweifel hat Wissen einen Wert. Doch wodurch wird dieser Wert hauptsächlich bestimmt? Durch seine monetäre Einordnung? Ist nicht die Erfahrung etwas zu verstehen unbezahlbar?

Von Kirsten Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin

Lesen Sie den kompletten Artikel unter nachstehendem Link:

Link zum FAZ-Artikel

Loccum VIII: Call for Papers

Kunst – Sprache – Vermittlung

Beschreibungen von kunstpädagogischen Prozessen

2.-4. September 2011

Leitung: Kerstin Asmussen, Katja Helpensteller, Gila Kolb und Evelyn May

Das achte kunstpädagogische Forschungskolloquium in Loccum steht unter dem besonderen Fokus der Sprache. Diese ist für die kunstpädagogische Forschung in doppeltem Sinne bedeutsam: Zum einen in der Begegnung mit Kunst und ästhetischen Prozessen in Situationen der Kunstvermittlung, zum anderen in der Forschung darüber und der damit verbundenen Aufgabe der Dokumentation, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse.

Als zentrales Instrument der Verständigung dient Sprache im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung etwa der Reflexion von eigenen ästhetischen Arbeiten, dem Feedback seitens der Lehrenden und Lernenden und der Rezeption von Kunstwerken, indem individuelle Perspektiven und Sichtweisen verbalisiert werden. Doch lassen sich ästhetische Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen in ihrer Gänze verbal erfassen? Gottfried Boehm etwa lehnt eine Übersetzbarkeit von Bildern in verbale Sprache ab; Ursula Brandstätter betont die Unübersetzbarkeit der ästhetischen Erfahrung in Begriffe (vgl. Lange 2010). Doch im Forschungskontext ist Sprache ein primäres Medium, um ästhetische Prozesse zu beschreiben: Schülerinnen und Schüler oder andere Personen im Forschungsfeld reflektieren ihr Tun, die Forschende wiederum beobachten, stellen Fragen, analysieren und interpretieren. Dabei bewegen sich Forschende im weiten Feld einerseits mit der eigenen Argumentation zu überzeugen zu müssen und andererseits für die Lesenden ansprechend zu erzählen (vgl. Reichertz, Soeffner 1994, S. 310).

Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums soll beleuchtet werden, ob und inwiefern gerade in der kunstpädagogischen Forschung ein besonderes Potential für mehrdimensionale Übersetzungsstrategien aus der Kunst heraus besteht oder bereits praktiziert wird. Welche Strategien verfolgt der wissenschaftliche Nachwuchs, um kunstpädagogische Prozesse zu beschreiben? Ziel ist es ein Nachdenken über das Verhältnis von Sprache, Kunst, Kunst-vermittlung und kunstpädagogischer Forschungspraxis anzuregen. Dr. des. Rahel Ziethen (Universität Hildesheim) wird das Kolloquium dazu mit einem impulsgebenden Beitrag bereichern.

Das kunstpädagogische Forschungskolloquium bildet eine institutionsübergreifende und betreuungsunabhängige Diskussionsplattform, die sich besonders an den wissenschaftlichen Nachwuchs wendet. Die Veranstaltung versteht sich als ein offenes Forum zum konstruktiven Meinungsaustausch. Die Teilnehmenden erhalten einerseits die Gelegenheit Fragen, Methoden, Erkenntnisse oder Problemfelder aus dem eigenen Forschungsprozess vorzutragen. Andererseits ermöglicht das Kolloquium ein Mitdenken an aktuellen Forschungsthemen und die Teilhabe an einer Forschungsgemeinschaft. In diesem Sinne sind auch Einreichungen außerhalb des benannten Themenfeldes willkommen.

Bitte senden Sie Vorschläge für Beiträge in Form eines ein- bis zweiseitigen Exposés bis zum 15. Juni 2011 per E-Mail an: gilakolb@gmx.de. Zusagen erfolgen bis Ende Juli. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 beschränkt.

Näheres erfahren Sie hier

Neuerscheinung Medienbildung und Gesellschaft

Hrsg.: Meyer, Torsten / Schwalbe, Christina / Tan, Wey-Han / Appelt, Ralf

Medien & Bildung

Institutionelle Kontexte und kultureller Wandel

Aus der Reihe: Medienbildung und Gesellschaft Bd. 20

2011. 452 S. Mit 118 Abb. u. 1 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-17708-3; 39, 95 €

Medien und Bildung hängen auf vielfältige Weise zusammen, auch wenn der Medienbegriff nicht auf ›Neue‹ oder ›elektrische‹ Medien verkürzt wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen medientechnologischen Entwicklungen und der damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen sind (neue) Medien zu einem ›prioritären Thema‹ geworden, das die Bildungswissenschaften in ihrem institutionellen und disziplinären Selbstverständnis betrifft. Dieser Band dokumentiert ein inter- disziplinäres Diskussionsfeld, das von der Philosophie und Soziologie über die Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften bis zur Informatik reicht und den Raum für ein breit angelegtes Nachdenken über pädagogisch-praktische wie bildungstheoretische Implikationen des medienkulturellen Wandels für Schule und Hochschule im Rahmen einer weltweit werdenden ›Wissensgesellschaft‹ öffnet.

Inhalt: Das allmähliche Verschwinden des ‚e‘ im eLearning – Vorschlag: Medien, Kultur, Wandel – Umkämpfte Bedeutungen in Diskursen über das Internet – Übertragung. Bruchstücke einer Medien- und Bildungstheorie nach Freud – Pestalozzi, die Moderne und das Internet – Universität: Next Generation – eLearning als utopische Praxis? – In Medien lernen – Strukturale Medienbildung – Dissipatives Wissen – Die Veränderungen von Wissen in der ‚Wissensgesellschaft‘ und die fachdidaktischen Konsequenzen Kommunikation – Auf dem Weg zur digitalen Universität: Community Building 2.0 u.a.